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End-to-End Digitalisierung der Verwaltung: OZG 2.0

Digitale Verwaltung

Der digitale Staat steht gegenwärtig komplexen Herausforderungen gegenüber. Neben der flächendeckenden Bereitstellung nutzerfreundlicher Online-Services stehen die Modernisierung von Fachverfahrens- und Registerlandschaften sowie die digitale Vernetzung auf europäischer Ebene auf der Tagesordnung. Deshalb denken wir bei Capgemini die Themen OZG 2.0, Registermodernisierung und die EU-Verordnungen zusammen und beraten aus einer Hand entlang der gesamten Prozesskette – von der gesetzlichen Anforderung bis zum IT-Release.

OZG 2.0

Mit dem Onlinezugangsgesetz wurden wichtige Weichen für die digitale Verwaltung gestellt und viel in Bewegung gesetzt. Über die medienbruchfreie und nutzerfreundliche Antragstellung von Verwaltungsleistungen hinaus wollen wir mit dem OZG 2.0 auch die Modernisierung von Fachverfahrenslandschaften voranbringen. Nur so kann die notwendige Ende-zu-Ende-Digitalisierung erreicht werden, die eine effiziente Vernetzung der verwaltungsinternen Prozesse und Register möglich macht und damit sowohl die Verwaltung als auch Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen signifikant entlastet.
Dazu setzen wir auf Low-Code-Plattformen sowie auf eine übergreifende föderale IT-Architektur mit offenen Standards und Schnittstellen. Die Nutzerzentrierung als oberstes Prinzip gilt dabei nicht nur für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen, sondern auch für alle Angestellten der Verwaltung.

Registermodernisierung

Eine leistungsstarke und nutzerfreundliche Verwaltung setzt die digitale Vernetzung verwaltungsinterner Datenhaltung und Prozesse voraus. Nur eine umfassende Modernisierung der Register kann die Effizienzpotenziale heben, die in der digitalen Transformation liegen. Dadurch werden nicht nur Grundlagen für die Beschleunigung und Automatisierung von Prozessen geschaffen, sondern auch völlig neue Bereiche wie Open Data oder Data Driven Government ermöglicht.

EU-Verordnungen & Once-Only

Der IT-Sektor und die Verwaltungsdigitalisierung profitiert signifikant von Standards. Deshalb werden auf europäischer Ebene zunehmend Anforderungen an die digitalen Verwaltungen der EU-Mitgliedstaaten gestellt. Die europäische Verordnung zum Single Digital Gateway erweitert den Scope des OZG und erfordert insbesondere in den Bereichen der Sozialversicherung und der Unternehmensgründung nutzerfreundliche Online-Dienste. Dadurch wird eine einfach zugängliche und sichere digitale Verwaltung für EU-Bürgerinnen, -Bürger und europaweit tätige Unternehmen ermöglicht.
Nur so kann auch das Once-Only-Prinzip auf europäischer Ebene umgesetzt und der Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten effektiv verringert werden.

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Rana Langer

Account Executive |  Expertise: Digitalisierung, Public Sector
Den Wandel der Digitalisierung End-to-End gestalten und umsetzen: Dabei unterstütze ich als Account Executive die öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Dafür setze ich auf eine gesamtheitlichen Ausgestaltung von digitalen Prozessen, von der Architektur bis zum Betrieb. Als Soziotechnologin liegt mein Schwerpunkt darauf, die Digitalisierung der Verwaltung im gesamtgesellschaftlichen Kontext voranzutreiben. Themen wie das OZG, Cloud und Daten müssen zunehmend miteinander verknüpft gedacht werden und entsprechende Innovationstreiber – etwa Low-Code/No-Code Plattformen oder Start-ups – zum Einsatz kommen. Meine Kunden auf dem Weg dieser Transformation zu begleiten, steht bei all meinen Projekten im Vordergrund.

Tillmann Hausen

Account Executive Public Services |  Expertise: Public Sector

Jens Fromm

Head of Public Sector, Business & Technology Solutions | Expertise: Public Sector
Seit mehr als 20 Jahren unterstützte ich Bund und Länder bei der Konzeption und Umsetzung digitaler Vorhaben. Zu meinen Schwerpunkten zählen dabei insbesondere betriebliche und politische Transformationsprozesse, Digitalisierungsstrategien und technisch innovative Umsetzungen. In meiner Rolle als Leiter der Business Technology Services (BTS) Public Sector bringe ich meine Erfahrungen und Kenntnisse ein, die ich durch die jahrelange Tätigkeit in der anwendungsorientierten Forschung am Fraunhofer Institut FOKUS, der verwaltungsnahen Beschäftigung beim IT-Landesdienstleister ITDZ Berlin sowie während meines Studiums der Soziologe und Politikwissenschaften erworben habe.