Automobilhersteller stehen vor anspruchsvollen Anforderungen an die Nachverfolgbarkeit, insbesondere mit Blick auf die europäischen Produktpass-Vorgaben, die ab Anfang 2027 für Batterien gelten. Die richtige Lösung erleichtert nicht nur die Einhaltung der Vorschriften, sondern eröffnet auch neue Chancen.

Die europäische „Ecodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte“ läutet eine neue Generation von Regulierungsmaßnahmen ein, die darauf abzielen, die Kreislauffähigkeit, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit von Produkten zu verbessern. Sie bildet die Grundlage für die Einführung von Produktpässen – beginnend mit Batteriepässen, die sich als zentraler Hebel für nachhaltige Mobilität erweisen dürften.

Automobilunternehmen stehen daher vor der Aufgabe, Batteriepässe innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens umzusetzen. Derzeit ist das für viele Unternehmen jedoch schwierig – vor allem aufgrund von Datenproblemen.

Häufig:

  • sind die Datenanforderungen nicht klar definiert,
  • sind die benötigten Daten nicht zugänglich – falls sie überhaupt existieren,
  • werden Daten im Produktlebenszyklus nicht aktualisiert.

Zusätzlich gibt es Herausforderungen im Datenfluss – etwa beim Schutz sensibler Informationen, wenn eine Weitergabe erforderlich ist.

Solche Herausforderungen gefährden die Fähigkeit von Unternehmen, die neuen Vorschriften einzuhalten. Darüber hinaus könnten wertvolle Chancen zur Verbesserung des Batteriemanagements verpasst werden. Angesichts der zentralen Rolle von Elektrofahrzeugen in der zukünftigen Mobilität kann sich kein Hersteller solche Versäumnisse leisten.

„Neben der Förderung der Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie bietet die Einführung von Batteriepässen wichtige Zusatznutzen für Unternehmen. Beispielsweise können Daten aus dem Batteriemanagementsystem die Produkthaftung, Sicherheit und Kundenerfahrung verbessern und gleichzeitig die Kreislauffähigkeit ermöglichen. Um diesen Wert zu realisieren, müssen wir einen nahtlosen Datenfluss über die gesamte Lebensdauer des Produkts sicherstellen.“

Emmanuelle Bischoffe Cluzel, VP & Sustainability Lead, Global Automotive Industry, Capgemini

Optimierung der Datennutzung für Nachverfolgbarkeit – und mehr

Die Lösung „Product Traceability for Automotive“ von Capgemini unterstützt Unternehmen dabei, die Anforderungen an die Nachverfolgbarkeit mühelos zu erfüllen – und gleichzeitig zusätzliche Vorteile zu nutzen.

Mit unseren Beschleunigern, Assets und unserem geistigen Eigentum erreichen Sie folgende Ziele schnell und risikoarm:

  1. Nachverfolgbarkeit etablieren, über die Mindestanforderungen hinaus, um Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Dazu gehören die Identifikation benötigter Daten, die Zuordnung interner und externer Datenquellen, die Harmonisierung der Daten in einem zentralen Hub sowie die Einrichtung von Qualitäts- und Prüfmechanismen.
  2. Transparenz sicherstellen, mit einem durchgängigen Datenfluss über die gesamte Produktlebensdauer zur Wertschöpfung. Aufgaben umfassen die Schaffung eines sicheren und kontinuierlichen Datenflusses von Sensoren, die Sicherstellung der Datenpersistenz, die Definition von Nutzungs- und Zugriffsrichtlinien sowie die Implementierung einer Produktpass-Schnittstelle und eines Interoperabilitäts-Gateways.
  3. Chancen maximieren, durch Nutzung des Produktpasses und der zugehörigen Daten zur Kostenoptimierung, Produktverbesserung und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Potenziale liegen u. a. in Fahrzeug- und Batterierecycling, Nachhaltigkeits- und Kostenverbesserungen durch digitale Zwillinge, besserer vorausschauender Wartung sowie neuen Geschäftsmodellen wie „Battery-as-a-Service“ und Batterietausch.

Mit dieser Lösung verfügen Sie jederzeit über präzise Daten zu Produkten und Komponenten. Sie können diese Daten sicher und gezielt innerhalb Ihres Ökosystems bereitstellen – und sind sicher, dass sie aktuell sind, dank digitaler Kontinuität über alle Systeme hinweg.

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Der Capgemini-Vorteil

Unsere umfassende Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Automobilkunden sowie unsere unübertroffene technische Expertise machen uns zum idealen Partner für Batteriepass-Projekte und andere Initiativen zur Produktnachverfolgbarkeit.

Unsere Kompetenzen in diesem Bereich sind bereits bewiesen. So haben wir beispielsweise ein Zertifizierungssystem für den Batteriezustand („Battery State of Health“) für einen führenden OEM entwickelt und implementiert. Unsere zahlreichen Projekte in verwandten Bereichen reichen von der Entwicklung von Datenaustauschlösungen bis hin zur Konzeption von Sicherheitsstrategien.

Die Lösung „Product Traceability for Automotive“ von Capgemini nutzt diese Kompetenzen und kombiniert sie mit unserem Know-how in Spitzentechnologien wie Künstlicher Intelligenz und Blockchain. Das Ergebnis ist eine umfassende Lösung für Batteriepässe sowie für weitergehende Anforderungen an die Produktnachverfolgbarkeit.

Heute sind Batteriepässe nicht nur eine regulatorische Notwendigkeit – sie können auch den Weg ebnen für bessere Produktleistung, optimierte Kundenerlebnisse, geringere Kosten und natürlich mehr Nachhaltigkeit in der Automobilindustrie. Kontaktieren Sie uns noch heute, um zu erfahren, wie Capgemini Sie bei der erfolgreichen Umsetzung unterstützen kann.