Zum Inhalt gehen
Capgemini_CRI_WEMO_alt-image
WEMO

World Energy Markets Observatory

Die 23. Ausgabe des World Energy Markets Observatory von Capgemini fokussiert auf effektive, umsetzbare Strategien, um die Energiewende sowohl regional als auch global zu beschleunigen. Der Report verdeutlicht, wie entscheidend es ist, dieses kritische Ziel zu erreichen und gleichzeitig Energie bezahlbar zu halten.

Im WEMO 2021 gehen wir der Frage nach, wie Fortschritte bei den Grundlagentechnologien, neue Investitionen sowie die Umgestaltung der Branche dazu beitragen können, die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern – und welche Schritte unternommen werden müssen, um aus den Möglichkeiten Ergebnisse zu machen.

Zentrale Ergebnisse des WEMO sind:

  • Die Spotmärkte für Strom befinden sich auf einem Rekordhoch. Dies ist auf die ungebremste Nachfrage, die geringeren Margen bei den Erzeugungskapazitäten, die gestiegenen Gaspreise und – in Europa – die hohen CO2-Preise zurückzuführen.
  • Das Angebot an Strom aus erneuerbaren Energien hat zugenommen, während die Kosten für Erneuerbare im Jahr 2020 weiter gesunken sind. Sowohl die Kapazitäten der Solar- als auch der Windenergie sind im Jahr 2020 gestiegen; sie machen 10 Prozent des Stromerzeugungsmarktes aus. Der Kostenrückgang könnte sich 2021 und in den Folgejahren umkehren, da die Preise für kritische Metalle, Anlagen und Transport sowie die Zinssätze steigen.
  • Bei grünem Wasserstoff wächst die Dynamik – er hat das Potenzial, weitere 15 Prozent der Weltwirtschaft zu dekarbonisieren. Grüner Wasserstoff ist etwa dreimal so teuer wie Wasserstoff aus fossilen Energiequellen. Sinkende Kosten für erneuerbaren Energien und Elektrolyseure könnten jedoch bis 2030 zu einer Preisangleichung führen. 
  • Der Wettbewerb auf den Strom- und Gaseinzelhandelsmärkten hat Anfang 2021 wieder zugenommen, allerdings führen die hohen Energiepreise derzeit zu Konsolidierungen. Die Versorgungsunternehmen haben sich im Jahr 2020 als finanziell robust erwiesen. Stärker betroffen waren die Öl- und Gasunternehmen, doch auch von ihnen haben sich viele aufgrund der gestiegenen Nachfrage und höheren Preise für Öl und Gas inzwischen erholt. Unter dem Druck der Stakeholder haben die großen Öl- und Gaskonzerne ihre Diversifizierung in den Sektoren Strom, erneuerbare Energien und E-Mobilität vorangetrieben und ihre Selbstverpflichtungen zur Kohlenstoffneutralität bekräftigt – insbesondere die internationalen Mineralölunternehmen Europas.
  • Die Akteure im Energie- und Versorgungssektor bemühen sich um eine rasche Dekarbonisierung und nutzen die Energiewende, um neue Konzepte zu entwickeln und sich auf wertschöpfende Weise neu zu erfinden: Sie digitalisieren und setzen auf kohlenstoffarme Technologien. Viele versuchen, die Balance zu finden zwischen der Erfüllung von Stakeholder-Erwartungen und der Business-Transformation in wettbewerbsintensiven Märkten.
  • Der Ruf nach sauberen Technologien, die für die Energiewende unerlässlich sind, wird immer lauter. Doch dieses Ziel zu verfolgen darf nicht mit Abstrichen bei der Sicherheit der Energieversorgung und der Bezahlbarkeit von Energie einhergehen.

Confessions of the Climate Conscious Consumer:

Taking Action to drive energy transition:

Bitte füllen Sie das Formular aus, um den Report herunterzuladen:

Vielen Dank! Wir haben das übermittelte Formular erhalten.

Es tut uns leid, die Übermittlung des Formulars ist fehlgeschlagen. Bitte versuchen Sie es erneut.

Weitere Informationen

Besuchen Sie unsere interaktive Website, um die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen des Reports einzusehen.