Globale Lieferketten stehen vor einem strukturellen Wendepunkt. Zunehmende Volatilität, geopolitische Spannungen, neue Nachhaltigkeitsregulierungen und steigende Komplexität stellen bestehende Steuerungs‑ und Entscheidungsmodelle infrage. Gleichzeitig gilt Künstliche Intelligenz (KI) als zentraler Hebel für mehr Resilienz – doch in der Praxis bleibt ihr Einsatz häufig auf isolierte Pilotprojekte beschränkt.

Im Zentrum steht die Frage, warum KI in Lieferketten bislang selten den Sprung von erfolgreichen Pilotprojekten zu struktureller, unternehmensweiter Wirkung schafft – und weshalb sich ausgerechnet jetzt neue Skalierungsmöglichkeiten eröffnen. Lieferketten verfügen über eines der umfangreichsten und heterogensten Datenökosysteme im Unternehmen, von Beschaffung und Produktion bis hin zu Logistik und mehrstufigen Lieferantennetzwerken. Damit bilden sie den zugleich vielversprechendsten und anspruchsvollsten Anwendungsraum für skalierbare KI, dessen Potenzial bislang durch strukturelle Barrieren –  etwa fragmentierte Daten, begrenzte Transparenz oder fragmentierte Governance –  eingeschränkt bleibt.

Doch es gibt einen Gamechanger: Nachhaltigkeitsregulierung sprengt genau die Hürden, an denen KI bislang scheitert. CSRD, CSDDD und EUDR zwingen Unternehmen zu harmonisierten Daten, auditierbaren End‑to‑End‑Informationsflüssen und belastbarer Governance – genau dem Fundament, das KI braucht, um aus Piloten in die Skalierung zu kommen. Viele Organisationen haben diese Basis bereits (teilweise) aufgebaut, nutzen ihr strategisches Potenzial aber noch nicht konsequent.

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