Software Engineer bei Capgemini – Carolin Gülpen berichtet aus ihrem Alltag

Anfangs wollte Carolin Gülpen nur ein Praktikum bei Capgemini machen. Doch dann gefiel es ihr so gut, dass sie blieb, um Softwareingenieurin zu werden.

Heute ist Carolin Gülpen sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung – sie arbeitet als Software Engineer in einem großen, internationalen Team. Wie sie sich darauf vorbereitet hat und was ihr an ihrer Arbeit so gefällt, erzählte sie uns im Interview.

Wie Carolin Software Engineer wurde

Stell dich bitte kurz vor.

Ich habe als Werkstudentin und Praktikantin bei Capgemini angefangen und bin jetzt seit gut anderthalb Jahren fest als Software Engineer am Standort Düsseldorf tätig. Derzeit liegen meine Aufgaben im Bereich des „Requirements Engineering“ und in der „Softwarespezifikation. Davor habe ich im Softwaretest gearbeitet.

Wie wurde dein Interesse für Capgemini geweckt?

Ich habe am Anfang meines Wirtschaftsinformatik-Studiums mit ein paar Kommilitonen eine Exkursion zu Capgemini organisiert. Das Unternehmen hat mir gleich gefallen. Gegen Ende meines Masterstudiengangs habe ich dann das Praktikum bei Capgemini begonnen.

Wie sieht dein Werdegang aus?

Nach dem Abitur habe ich meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik an der Universität Duisburg-Essen gemacht. Danach habe ich mich für das Masterstudium der Wirtschaftsinformatik (EN) in Münster entschieden. Der Studiengang wurde komplett auf Englisch absolviert, was ich sehr reizvoll fand. Englischkenntnisse sind nun mal in unserer Branche sehr wichtig. Zwischen Bachelor und Master habe ich ein Praktikum bei einer IT-Beratung gemacht und an der Uni gearbeitet. Dann folgte das Praktikum bei Capgemini, wo ich im Software-Testing Erfahrungen sammeln konnte. Anschließend bin ich als Werksstudent bei Capgemini geblieben und habe dort auch meine Masterarbeit geschrieben.

Sind alle Positionen und Projekte bei Capgemini englischsprachig?

Nein, es gibt durchaus auch Projekte, in denen deutsch gesprochen wird. Aber häufig arbeiten wir mit indischen Kollegen zusammen und da ist Englisch ein Muss.

Carolins Beruf als Softwareingenieurin bei Capgemini

War Software Engineer schon immer dein Traumjob?

Ich wusste im Bachelorstudiengang schon recht früh, dass mir Requirements Engineering und die Softwarespezifikation viel Spaß machen. Ja, man könnte also sagen, dass ich gerade in meinem Traumjob arbeite.

Was sind die Vorteile dieser Position bei Capgemini?

Ein Software Engineer hat verschiedene Aufgaben. Als Requirements Ingenieurin und Softwarspezifikateurin stehe ich in Kontakt mit den Kunden und lerne sehr viel über die jeweilige Branche, für die ich arbeite. Jede Branche ist anders und hat ihre Besonderheiten und Probleme, die wir mit der von uns entwickelten Software abbilden bzw. lösen wollen. Das Analysieren dieser Besonderheiten und das Entwickeln von Lösungen finde ich sehr spannend.

Wie heißt der Bereich, in dem du arbeitest?

Custom Solution Development (CSD). Wir entwickeln Individualsoftware, die konkret auf die Bedürfnisse von unseren Kunden zugeschnitten ist. Darüber hinaus kann man bei Capgemini aber auch im Standardsoftware-Bereich arbeiten.

Wie wird man Software Engineer?

Als Bewerber solltest du Interesse haben, mit Software zu arbeiten und zu programmieren. Das Informatikstudium ist dabei nicht der einzige Weg. Wir haben viele Kollegen, die nicht Informatik studiert haben, sondern etwa Physik oder Mathematik. Auch Quereinsteiger sind immer herzlich willkommen.

Wofür bist du in deinen Projekten verantwortlich?

Ich arbeite aktuell für ein international tätiges Logistikunternehmen in der Softwarespezifikation und im Requirements-Team. Das System, das wir entwickeln, ist jetzt schon über zehn Jahre gewachsen und es gibt noch immer neue Anforderungen. Um diese zu erfüllen, schreibe ich Lösungskonzepte in stetigem Kontakt mit dem Kunden. Anschließend wird die im Konzept beschriebene Funktionalität umgesetzt. Hierbei bin ich ein fachlicher Ansprechpartner für mein Team, sowohl für das Entwicklungs- als auch das Test-Team.

Kannst du uns mehr über das Team erzählen?

Das Team ist sehr groß. Wir arbeiten aktuell mit ca. 100 Mitarbeitern aus Indien, Polen und Deutschland an dem Kundenprojekt. Das bedeutet, dass man einen Teil der Kollegen nur sehr selten sieht und vor allem über E-Mail, Telefon und Videokonferenz kommuniziert. Das Besondere in unserem Projekt ist außerdem, dass fast jeder Kollege eine konkrete Rolle ausführt, wie z.B. Softwarespezifikateur oder Softwartester. Das ist in anderen Projekten anders, dort nimmt eine Person mehrere Rollen gleichzeitig ein.

Wie gestaltet sich die Arbeit mit den Kollegen aus Indien?

Vor kurzem bin ich für das Projekt in Indien gewesen. Ich kann das auch nur jedem empfehlen, einmal die indischen Kollegen zu besuchen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Indien ist ein sehr spannendes Land. Und alle Kollegen vor Ort sind sehr sympathisch.

Wie ist der Team-Spirit bei Capgemini?

Der ist sehr gut. Die Mischung von jungen und erfahrenen Mitarbeitern ist perfekt. So können vor allem junge Kollegen von den Erfahrungen der älteren profitieren. Bei Fragen wird einem immer geholfen. Ich habe mich sehr schnell wohlgefühlt, weshalb ich nach meinem Praktikum auch direkt hiergeblieben bin. Es werden auch außerhalb der Arbeit regelmäßig Events organisiert, etwa Filmabende oder gemeinsames Fußballspielen.

Kannst du uns einen typischen Tagesablauf beschreiben?

Eine gewisse Regelmäßigkeit liegt beispielsweise darin, dass ich insbesondere am Morgen in regem Kontakt mit den indischen Kollegen stehe, was der Zeitverschiebung geschuldet ist. Der Nachmittag ist dann oft etwas ruhiger und bietet sich dafür an, gewisse Aufgaben am Stück abzuarbeiten. Je nach Größe des Lösungspakets arbeitet man an Aufgaben über mehrere Tage oder Wochen.

Generell gilt aber: Der Tag eines Software Engineers ist nicht immer gleich und kann je nach Rolle im Projekt verschieden sein.

Was die Zukunft bringt

Inwiefern nutzt du die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten bei Capgemini?

Die habe ich schon oft genutzt. Wir haben bei Capgemini das FastTrack-Angebot für Neueinsteiger. Das ist ein großes Schulungsangebot, das einem beispielsweise in punkto Programmierkenntnissen hilft. Es werden aber auch andere Kurse angeboten, die beim Einstieg nützlich sind.

Welche Weiterbildungen würdest du jedem Mitarbeiter empfehlen?

In einer der Schulungen lernen wir den professionellen Umgang mit dem Kunden. Diesen Kurs fand ich sehr interessant und hilfreich. Die Trainer konnten aufgrund ihrer Erfahrungen vieles erzählen, was wir als Neueinsteiger nach der Uni natürlich nicht wissen können. Etwa wie du dich richtig auf Kundentermine und -präsentationen vorbereiten solltest und vieles mehr.

Zum Thema Karrieremodell: Hast du schon einen festen Pfad eingeschlagen?

Ich habe am Anfang den Beruf des Software Engineers gewählt, damit ich in diverse Bereiche der Softwareentwicklung einmal hineinschnuppern und alles ausprobieren kann. Auch wenn ich im Studium schon wusste, dass ich in die Requirements-Engineering-Sparte möchte, fand ich es doch wichtig, mehrere Bereiche kennenzulernen. Als Software Engineer kann ich mich dann beispielsweise später im Karrieremodell für eine Rolle als IT-Projektleiter, Business Analyst oder Software-Architekt entscheiden.

Was würdest du zukünftigen Bewerbern/innen von Capgemini mit auf den Weg geben?

Ich empfehle jedem, verschiedene Bereiche der Softwareentwicklung kennenzulernen: Software-Testing, Software-Spezifikation, Software-Realisierung. So kann jeder für sich das Richtige finden. Außerdem sollten grundlegende IT-Kenntnisse und das Interesse an individueller Softwareentwicklung vorhanden sein.

 

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