The Future of Work

From Remote to Hybrid

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Von Remote zu einer hybriden Arbeitsweise

In der neuen Normalität ist der Mensch wichtiger denn je.

Das mobile Arbeiten (Remote Work) war schon vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie auf dem Vormarsch. Aber es geht um mehr als niedrigere Kosten für Unternehmen oder Büros in Standnähe für die Mitarbeiter. Letztlich ist nur das Modell nachhaltig, das den Mitarbeitern Flexibilität und Wahlmöglichkeiten bietet und den Unternehmen Agilität und Widerstandsfähigkeit. Daher haben wir die Entwicklung von „Remote Working“ zu „Hybrid Working“ näher untersucht.

Für die Studie des Capgemini Research Institute „The Future of Work: From Remote to Hybrid“ haben wir 500 Organisationen und 5.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt befragt und mit Wissenschaftlern und Führungskräften gesprochen. Wir fanden heraus, dass das mobile Arbeiten definitiv ein wesentlicher Teil der neuen Normalität bleiben wird. In den nächsten zwei bis drei Jahren rechnen etwa drei von zehn Unternehmen damit, dass mehr als 70 Prozent ihrer Mitarbeiter mobil arbeiten werden (vor Covid-19 waren es nur 10 Prozent). Die Unternehmen haben erkannt, dass die Remote-Arbeit die Produktivität steigert und zu Kosteneinsparungen führt, und zwar um bis zu 24 Prozent im dritten Quartal 2020. Doch während fast 70 Prozent der Unternehmen davon ausgehen, dass diese Vorteile die Zeit überdauern werden, insbesondere durch die Reduzierung der Kosten für Immobilien, Gebäudemanagement und Geschäftsreisen, sind die Mitarbeiter besorgt darüber, dass das mobile Arbeiten zu langfristigen gesundheitlichen Folgen bis hin einem Burnout führen könnte. Tatsächlich gab die Hälfte Mitarbeiter, die gerade neu in einen Job gestartet sind, an, dass sie kündigen würden, wenn das mobile Arbeiten die einzige Option wäre, die ihnen angeboten würde.

Der Wechsel zu einem hybriden Arbeitsmodell ist unvermeidlich. Unternehmen können ihre Mitarbeiter zwar bei der Büroausstattung zu Hause unterstützen und ihnen besondere Leistungen zukommen lassen – letztlich geht es jedoch darum, dass die Unternehmen sich auf den Mitarbeiter konzentrieren müssen und auf seine sich ändernden Bedürfnisse und Verhaltensweisen. Nur wenn Unternehmen die Art und Weise ändern, wie sie ihre Mitarbeitern managen und führen, werden sie ein wirklich hybrides Modell schaffen und die verbesserte Produktivität, die geringeren Kosten, die neuen Rollen der Führungskräfte und die gestärkte Unternehmenskultur sehen, die das Ergebnis dieser neuen Normalität sein kann. Dazu zählt es, die Berührungspunkte mit den Mitarbeitern neu zu gestalten und die Rolle des physischen Arbeitsplatzes neu zu definieren,

Obwohl die Art und Weise, wie wir arbeiten, zunehmend von maschineller Intelligenz bestimmt wird, wird die neue Normalität nicht ohne eine menschliche Dimension funktionieren.

Weitere Informationen über die Zukunft der Arbeit und unsere Empfehlungen aus der Studie finden Sie hier.

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Final Infographic Hybrid...

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Unsere Expertin zu diesem Thema

Claudia Crummenerl

Expertin für Enterprise Transformation, Change Management and HR Transformation