Capgemini Invent führt Ferrovial in den Carsharing Service ein

Gemeinsam mit Capgemini Invent untersucht Ferrovial den spanischen Mobilitätsmarkt, um zu verstehen, wie man am besten expandieren und sich auf eine neue Gruppe von Konkurrenten vorbereiten kann.

Kude: Ferrovial

Region: Spanien

Sektor: Automotive

Herausforderung des Kunden: Ferrovial erwägt gemeinsam mit ZITY den Einstieg in den spanischen Carsharing-Sektor. Doch diesen Geschäftsbereich muss das Unternehmen noch näher untersuchen.

Lösung: Capgemini Invent unterstützte Ferrovial bei der Marktanalyse und Erstellung von Nutzerprofilen, bei der Einschätzung der Nachfrage und Vergrößerung der Flotte sowie bei der Definition einer Positionierungsstrategie und Unterstützung der Entwicklung eines Geschäftsplans für den Dienst in Madrid.

Perspektivwechsel: Sprechen wir über Mobilität

Ferrovial ist ein multinationales Unternehmen, welches in den Bereichen Infrastruktur, Transport und städtische Dienstleistungen in vier Abteilungen tätig ist: Autobahnen, Flughäfen, Bauwesen und Dienstleistungen. Innerhalb der Dienstleistungssparte ist Ferrovial Servicios das Team, das für die Instandhaltung und Aufrechterhaltung der Infrastruktur sowie für das Management der Stadt- und Umweltdienstleistungen zuständig ist. Als Ferrovial beschloss, die Möglichkeit einer Expansion in den Carsharing-Markt zu prüfen, war Ferrovial Servicios die Abteilung, welche mit dem Start des Projekts beauftragt wurde.

Alfonso Díaz del Río, Leiter der Abteilung Strategische Märkte und Geschäftsentwicklung bei Ferrovial Servicios, sagt: „Ferrovial beschloss den Einstieg in den Mobilitätsmarkt, da das Unternehmen allgemein stark auf Städte ausgerichtet ist. Die beiden Hauptprobleme mit denen Städte konfrontiert sind, sind die Umwelt sowie die Mobilität. Wir waren bezüglich der Mobilitätsthemen nicht auf dem aktuellen Stand, also haben wir beschlossen in diese Welt einzutreten. Wir sahen, dass das Carsharing-Geschäft zu unserem Unternehmen passen könnte, da es zwei Faktoren kombiniert: eine sich entwickelnde kooperative Wirtschaft und einen direkten Benutzerservice.“

Auf diese Weise betrachtete Ferrovial sein Vordringen in den spanischen Carsharing-Sektor als Neuland für das Unternehmen, welches zum ersten Mal den direkten Kontakt zum Endkunden erfordert. Um die Herausforderungen, welche mit dieser Expansion verbunden sind, besser zu verstehen, gab das Unternehmen bei der Strategie- und Transformationseinheit von Capgemini, Capgemini Invent, eine Marktstudie in Auftrag.

Der Geschäftsplan und die Untersuchung der Nachfrage

Die Marktstudie von Capgemini Invent musste ein breites Themenspektrum abdecken, einschließlich einer Analyse der Wettbewerber im Carsharing-Sektor sowie des Schlüssels zum Erfolg des Projekts. Hierzu mussten verschiedene politische, soziale, regulatorische und technologische Szenarien und Schlüsselkomponenten des organisatorischen und operativen Modells analysiert werden. Die Studie sollte auch die Zielflotte definieren und einen Marketingplan entwerfen. Schließlich bewertete Capgemini Invent die wichtigsten Annahmen des Geschäftsmodells und identifizierte die damit verbundenen Risiken.

Während der gesamten Entwicklung des neuen Carsharing-Geschäftsmodells war eines der Hauptthemen die Kundenanalyse. Es wurden Zielnutzerprofile identifiziert und die wichtigsten Dienstleistungskomponenten analysiert. In der Zwischenzeit definierte Capgemini Invent die Servicepositionierungsstrategie für Madrid sowie den potenziellen Kundenstamm mit Nachfrageprognosen der nächsten Jahre. Darüber hinaus wurden Schlüsselbereiche identifiziert und Prioritäten für das künftige Dienstleistungswachstum festgelegt.

ZITY in Madrid in Bewegung setzen

Auf der Grundlage der von Capgemini Invent durchgeführten Marktuntersuchung konnte Ferrovial eine Go-to-Market-Strategie entwickeln, um seinen ZITY-Carsharing-Service in Zusammenarbeit mit Renault nach Madrid zu bringen. Das neue Geschäftsmodell startete im Dezember 2017 und ist inzwischen auf 650 Fahrzeuge und 300.000 Nutzer gewachsen. In den letzten Monaten hat der Mobilitätsdienst dank dieser, mit sauberer Energie betriebenen Fahrzeuge, bei seinen mehr als 3 Millionen registrierten Vermietungen den Ausstoß von mehr als 1.600 Tonnen CO2 vermieden.

Alfonso Díaz del Río sagte, dass“ ZITY einen Wendepunkt für Ferrovial markiert hat: Es ist unser erstes echtes B2C-Geschäft und hat unsere Grundeinstellung jetzt schon verändert. Früher haben wir uns sehr auf die Kostenkontrolle konzentriert. Jetzt, da wir erkannt haben, dass der Endbenutzer das Wichtigste ist, bewerten wir die Technologie anders, ebenso wie das digitale Marketing und die sozialen Netzwerke. ZITY hat uns geholfen, unsere Geschäftsperspektive zu ändern„.

Ferrovial Case Study

Dateigröße: 667,38 KB File type: PDF

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Alfonso Díaz del Río, Head of Strategic Markets & Business Development, Ferrovial Servicios

Ferrovial beschloss den Einstieg in den Mobilitätsmarkt, da das Unternehmen stark auf Städte ausgerichtet ist. Die beiden Hauptprobleme, mit denen Städte konfrontiert sind, sind die Umwelt und die Mobilität. Wir waren bezüglich der Mobilitätsthemen nicht aktuell, also haben wir beschlossen in diese Welt einzutreten. Wir sahen, dass das Carsharing-Geschäft zu unserem Unternehmen passen könnte weil es zwei Faktoren kombiniert: eine sich entwickelnde kooperative Wirtschaft und einen direkten Benutzerservice.