Eine Branche nah am Menschen: Interessante Jobs in Energiewirtschaft und Chemieindustrie

Digitalisierung, erneuerbare Energien und das zunehmende Bewusstsein für die Umwelt zählen zu den großen Herausforderungen unserer Gesellschaft – und schaffen neuartige IT-Jobs in der Energiewirtschaft und Chemieindustrie. Wir bei Capgemini beschäftigen uns in den Fachbereichen Energy, Utilities & Chemicals mit den Herausforderungen unserer Kunden und versuchen diese, mit den Bedürfnissen ihrer Endkunden nach Komfort, Sicherheit und Gesundheit zu verknüpfen. So entstehen innovative Lösungen, welche die Branchen nachhaltig voranbringen. 

Unsere IT-Kundenprojekte und Jobs in Energiewirtschaft und Chemiesektor

Wir erbringen bei Capgemini IT-Services und IT-Beratungsdienstleistungen für drei der fünf großen Energieversorger in Deutschland. Zudem sind viele der weltweit führenden Chemieunternehmen hierzulande beheimatet, was unserem Sektor „Utilities und Chemicals“ einen Fokus gibt. 

Im Rahmen der digitalen Transformation des Sektors Energy, Utilities & Chemicals unterstützen wir bei Capgemini als End to End Solution Partner. Wir vereinen Prozess- mit IT-Expertise, sprechen die Sprache unserer Kunden und unterstützen sie bei der Analyse der Geschäftsprozesse und Aufnahme der fachlichen Anforderungen. Auf Basis dessen erfolgt der gemeinsame Brückenschlag zu der Evaluierung, dem Design und der Implementierung der erforderlichen Technologie – angepasst an die kundenspezifischen Gegebenheiten sowie die Anforderungen an die zukünftige Positionierung im Markt. 

  • Unsere  Kunden aus der Chemieindustrie wollen beispielsweise hochwertige und umweltschonende Werkstoffe produzieren. Dazu gehören etwa Rohstoffe für Hochleistungskunststoffe wie Polycarbonat und Vorprodukte für Farben, Lacke sowie Klebstoffe. Unsere Teams aus IT-Experten beschleunigen für diese Kunden zum Beispiel die Forschungszyklen, steigern den Output der Produktion, etablieren Kanäle zu Endkunden und wandeln Daten in wertvolle Erkenntnisse um. 
  • Auch im Energiesektor ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch. Entsprechend unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Systeme und Arbeitsweisen auf die Anforderungen von morgen vorzubereiten. Unsere Teams entwickeln und betreiben zusammen mit Firmenkunden die IT-Anwendungslandschaft und Infrastruktur für moderne Produktionsverfahren, Strom- und Gasnetze sowie für den dazugehörigen Vertrieb.

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Was unsere Mitarbeiter*innen aus den Projekten berichten

Die meisten unserer IT-Projekte sind zugleich interdisziplinär und international ausgerichtet. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten häufig einige Tage beim Kunden direkt vor Ort und den Rest der Woche im Office. 

Beim Kunden vor Ort kümmern wir uns in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachexpert*innen um konzeptionelle Arbeiten wie Prozessmodellierung oder User Experience. Teile der Umsetzung – wie zum Beispiel die Entwicklung – erledigen wir oftmals in engem Kontakt mit unserem Offshore-Standort in Indien. 

Ein Beispiel: Martin Swientek arbeitet als IT-Architekt für einen Energiedienstleister. Das berichtet er über sein Projekt:

„Mein Kunde ist ein Energiediscounter für Privatkunden, der sich besonders im Bereich von Öko-Strom und -Gas positioniert. Obwohl er zu den führenden Energie-Vertriebsunternehmen in Deutschland gehört, kann er weitgehend unabhängig und deshalb wie ein kleines agiles Unternehmen agieren. Durch schlanke Prozesse werden Entscheidungen schnell getroffen und unsere Ansprechpartner*innen sind neuen Technologien und Ansätzen gegenüber sehr aufgeschlossen. Wir arbeiten eng und partnerschaftlich zusammen, das macht viel Spaß.

Neben der Entwicklung von komplexen Geschäftsprozessen stellen wir auch den Betrieb der technischen und fachlichen Services und APIs sicher:. Das von uns entwickelte System ist eine zentrale Anwendung des Kunden und wir sind damit in der Verantwortung den Service 24/7 zu liefern. Das ist für mich als IT-Architekt besonders spannend und bringt ganz andere Herausforderungen mit sich, als nur reine Softwareentwicklung. Wenn unser System nicht läuft, kann der Kunde keine Bestellungen mehr entgegennehmen. Wir müssen also insbesondere auf Ausfallsicherheit und Fehlertoleranz achten. In einem umkämpften Markt hat das natürlich große Bedeutung.

Das Projekt beinhaltet alle Facetten der Softwareentwicklung in einem globalen Team, von der fachlichen und technischen Konzeption, über Programmierung und Test bis hin zum Betrieb. Jeder, der hier dabei ist, kann in kurzer Zeit sehr viel lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln.“

Welche Technologien wir für den Energie- und Chemiesektor einsetzen 

Hinsichtlich der Auswahl der Technologie unterstützen wir bei Capgemini sowohl Open-Source-Tools, als auch Produkte etablierter Softwareanbieter und kundeneigene Entwicklungen. Somit können wir jedem unserer Kunden aus der Chemieindustrie oder Energieversorgung maßgeschneiderte Lösungen liefern.

Um die digitale Transformation bestmöglich voranzutreiben, spielen auch innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation und Internet of Things eine zentrale Rolle. So können wir Themen wie Smart Factory oder Digital Lab nachhaltig weiterentwickeln. Aber vor allem auch Java-nahe Technologien kommen zum Einsatz, die branchenunabhängig funktionieren. Zudem legen wir  den Fokus auf Anwendungen in der Cloud, die wir agil entwickeln. Unsere Teams unterstützen die Kunden bei der technischen und methodischen Umsetzung von Cloud-Services.

IT Architekt Martin Swinetek berichtet aus seinem Projekt für einen großen großen deutschen Energieversorger : 

„Bei unserer eingesetzten Technik war es wichtig, dass wir alles nach dem DevOps-Ansatz gestalten – das bedeutet, dass Entwicklung und Betrieb reibungslos miteinander funktionieren.Im Projekt haben wir das von Capgemini entwickelte und betriebene iPaaS (Integration Platform as a Service) eingesetzt. Wir haben APIs und Microservice-basierte Integrations- und Business-Services mit Spring Boot und Apache Camel entwickelt. Diese wurden mittels Nomad orchestriert und über ein API-Gateway bereitgestellt. Die Plattform bietet zusätzlich eine integrierte CI/CD-Pipeline für die oben beschriebene DevOps-Lösung.

Wer als IT-Architekt*in in ein ähnliches Projekt wie dieses einsteigen möchte, sollte erste Java-Kenntnisse und Erfahrung in der Entwicklung von REST-basierten Services mitbringen. Idealerweise verfügen Bewerber*innen auch über Grundwissen zu Integration Patterns, Microservices und Cloud-Technologien. Alles andere lässt sich im Projekt von unserem Entwicklungsteam lernen.“

Ihre Karriere bei Capgemini in den Bereichen Energy, Utilities und Chemicals

Sie möchten Ihre innovativen Ideen bei Capgemini einbringen? Es reizt Sie, neue Entwicklungen für die Energiewirtschaft und Chemieindustrie voranzutreiben? Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter lernen Sie in unseren bunt gemischten Teams das ganze Leistungsspektrum von Capgemini kennen. So können auch Newcomer*innen schon in kurzer Zeit einen fundierten Erfahrungsschatz aufbauen, der ihre IT-Karriere befördert. Hierfür haben wir speziell unser zwölfmonatiges GetStarted-Programm entwickelt. Eine IT-Karriere bei Capgemini bietet gerade auch für Frauen vielfältige Möglichkeiten. Wir setzen uns gezielt dafür ein, Frauen in IT-Berufen zu fördern und freuen uns über Bewerberinnen.

In Sachen Fachkenntnisse: Je näher Bewerber*innen an Kundenprozessen mitwirken möchten, desto hilfreicher ist ein fachbezogenes und gerne auch IT-fremdes Studium, das Themen der Energiewirtschaft oder Chemieindustrie behandelt. Allgemein sind IT-technische und methodische Kenntnisse von Vorteil, darunter Skills in agilen Methoden. Spezifisches Fachwissen – etwa zum Energiesektor oder den jeweils aktuellen gesetzlichen Vorgaben – bringen wir Ihnen bei. 

Die Capgemini-Standorte für Utilities und Chemicals liegen vorwiegend in Düsseldorf, Köln, Berlin und teilweise auch in München, Nürnberg sowie Erfurt. Erfahren Sie auf unseren Standortseiten mehr zu unseren Capgemini-Offices.

Wenn Sie weitere Infos zu unseren IT-Jobs benötigen oder andere Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Christoph von Tucher (Energy & Utilities) oder Marvin Blanke (Chemicals) wenden. Unsere Kollegen helfen Ihnen gerne weiter.

Kontakt

Christoph von Tucher
Energy & Utilities
christoph.v.tucher@capgemini.com
Marvin Blanke
Chemicals
marvin.blanke@capgemini.com