Software Engineer bei Capgemini – viel mehr als Programmieren

Katrin Schrankel arbeitet seit 2016 als Software Engineer im Unternehmen. Für die Biotechnik-Expertin ging damit ein Traum in Erfüllung.

Eigentlich hat Katrin Schrankel gleich drei Jobs. Denn ihre Aufgaben sind so vielfältig, dass sie ganz unterschiedliche Rollen ausfüllen kann. Eine Tatsache, die sie sehr genießt. Im Interview erzählte sie uns, warum sie als Software Engineer ihren Traumjob gefunden hat, wie sie nach Mumbai kam und warum sie mit ihrer Arbeit Menschen helfen kann.

Katrins Karrierestart – wie alles begann

Stell dich bitte kurz vor.

Ich bin Softwareingenieurin bei Capgemini und arbeite für den Bereich Custom Solution Development in Ratingen bei Düsseldorf. Ich habe meine Werkstudententätigkeit 2008 bei einem Kunden von Capgemini begonnen und konnte durch einen glücklichen Zufall im Unternehmen einsteigen. 2012 habe ich dann als Werkstudentin bei Capgemini in Ratingen angefangen, seit 2016 bin ich als Softwareingenieurin fest angestellt.

Was hast du studiert?

Ich habe Informatik mit dem Schwerpunkt Bioinformatik studiert – sowohl im Bachelor- als auch im Masterstudiengang. Währenddessen habe ich mich schon für Arbeitgeber interessiert, die mit Biotechnik und Bioinformatik zu tun haben.

Warum Bioinformatik?

Sowohl Informatik als auch Biologie haben mich schon seit der Schulzeit sehr interessiert. Der neue Studiengang Bioinformatik passte da perfekt. Es gibt dafür ein großes Spektrum an Einsatzgebieten. Interessant ist beispielsweise die Sequenzierung von DNA-Typen oder die Genforschung. Darum geht es häufig in den Projekten meiner Kunden. Deshalb war ich mit meinem Studium gut vorbereitet.

War Software Engineer schon immer dein Traumjob?

Das war tatsächlich schon immer mein Traumberuf. Meine Mutter ist auch Informatikerin – sie war mein Vorbild.

Warum hast du dich so besonders für Informatik interessiert?

Ich bin sehr technisch interessiert und mag es, wenn Dinge logisch sind. Das Prinzip der Softwareentwicklung gefällt mir, wir schreiben Texte in einer besonderen Sprache und haben dort viele Ausdrucksmöglichkeiten. Das macht mir Spaß.

Katrins Alltag als Software Engineer bei Capgemini

Was begeistert dich an der Position als Software Engineer bei Capgemini?

Es besteht die Möglichkeit, sich in andere Fachbereiche hinein zu entwickeln, etwa in Richtung Testmanager oder Software-Architekt. Und was mich besonders begeistert, ist die Möglichkeit, in verschiedenen Rollen zu agieren. Aktuell arbeite ich für einen Kunden parallel an drei Projekten. In jedem von ihnen bediene ich drei Rollen. Ich bin Softwareingenieurin, Scrum Master und Offshore-Koordinatorin, da wir viel mit indischen Kollegen zusammenarbeiten. Mein Job ist unglaublich vielfältig und spannend.

Auf welchen Kundenprojekten arbeitest du in deiner Position?

In den genannten Projekten arbeite ich für ein Biotech-Unternehmen. Alle beschäftigen sich mit einer Software, mit der man DNA-Proben auf spezifische DNA-Sequenzen untersuchen kann. So kann man etwa Virenbefall nachweisen, wenn man nach einer speziellen Virensequenz sucht. Wir ermöglichen damit Analysen, die auf verschiedenen Gebieten der Medizin genutzt werden. Die Biotechnik kann vielen Menschen helfen – das ist ein wichtiger Antrieb für mich.

Wie groß sind die Teams bei Capgemini?

In einem Team kümmern wir uns um Software, die bereits auf dem Markt ist und verbessern sie stetig weiter. Hier arbeite ich ausschließlich mit Offshore-Entwicklern zusammen, zum Beispiel mit drei Entwicklern in Mumbai. Hier vor Ort beim Kunden haben wir dann noch einen Tester, einen Testmanager und den Projektleiter.

Wie empfindest du den Team-Spirit bei Capgemini.

Der ist hervorragend. Ich schätze meine Kollegen sehr. Hier unterstützt einer den anderen, man bekommt jederzeit Support. Es macht auch immer Spaß neue Kollegen einzuarbeiten und diesen Teamspirit weiterzutragen.

Wie gestaltet sich dein Alltag als Softwareingenieurin?

Wir sind vor Ort beim Kunden eingesetzt, dort habe ich meinen festen Arbeitsplatz. So ist die Zusammenarbeit mit dem Kunden sehr eng. In unserem Düsseldorfer Office bin ich selten.

Morgens beginnen wir immer mit Stand-up-Meetings für die drei Projekte beim Kunden. Da ich in allen drei Projekten Scrum-Master bin, habe ich drei Stand-up-Meetings täglich. Darin besprechen wir gemeinsam mit den Teams den aktuellen Stand, Probleme und Ziele für den jeweiligen Tag.

Der weitere Tagesablauf ist sehr unterschiedlich, je nachdem, in welcher Phase sich welches Projekt befindet. Ich bin sehr flexibel in Bezug auf die Einteilung meiner Kapazitäten und kann so planen, dass sich am Ende für alle drei Projekte der größtmögliche Nutzen ergibt. Außerdem stehe ich in engem Kontakt mit meinen Kollegen in Indien. Am Tag habe ich ca. zwei Stunden, in denen ich selbst in den Projekten implementieren kann. Der Rest ist viel Koordination und Arbeit als Scrum Master.

Wie können wir uns die Offshore-Koordination vorstellen?

Es geht um die Koordination und Zusammenarbeit mit unseren indischen Kollegen aus Mumbai. Im Rahmen dieser Aufgabe durfte ich auch schon für eine Woche nach Indien fliegen. So konnte ich die Softwareentwickler vor Ort kennenlernen – eine spannende Zeit!

Karriere und Weiterbildung – wohin geht der Weg?

Hast du vor, deine Projekte zu wechseln?

Kürzlich erst fragte mich mein Vorgesetzter, ob ich mich noch wohl fühle oder ob ich in andere Projekte reinschnuppern möchte. Da ich derzeit so viele unterschiedliche Aufgaben habe, fühle ich mich sehr wohl und möchte noch etwas bleiben. Wenn ich dann aber wechseln will, ist das auch möglich.

Inwiefern nutzt du die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten bei Capgemini?

Begonnen habe ich mit dem FastTrack-Programm für Neueinsteiger. Besonders das Präsentationstraining war dabei toll, so konnte ich mich ohne Hemmungen vor Kollegen ausprobieren. Durch Capgemini habe ich auch die Arbeit im Softwareentwicklungsprozess Scrum kennengelernt. In diesem Jahr werde ich hier weitere Trainings absolvieren, um mich zusätzlich zu qualifizieren.

Gibt es Schulungen, die du im Bereich Softwareentwicklung empfehlen kannst?

Im Rahmen des FastTrack-Programms hatten wir eine Schulung zum Thema Software Engineering Design Principles: Eine interne Schulung in München, bei der wir drei Tage lang ein sehr intensives Training über die Softwareentwicklung von A bis Z hatten. Dabei habe ich sehr viel mitgenommen.

Stichwort Karrieremodell: Habst du einen festen Pfad eingeschlagen?

Ich bin in meinem Pfad noch am Anfang. Momentan ziehe ich den Bereich des IT-Architekten in Betracht. Aber bei Capgemini bin ich flexibel: Wenn ich doch einen anderen Karrierezweig für mich entdecke, kann ich auch noch mitten im Karrierepfad wechseln, da sind keine Grenzen gesetzt.

Was kannst du künftigen Bewerber/innen von Capgemini mit auf den Weg geben, wenn sie als Software Engineer starten wollen?

Wichtig sind natürlich die Kompetenzen in der Informatik. Wenn man außerdem Spaß daran hat, Neues auszuprobieren, ist man bei Capgemini auf jeden Fall richtig.

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