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Cybersecurity Consultant bei Capgemini: Selbstverwirklichung in einem dynamischen Feld

Cybersecurity Consultant bei Capgemini: Selbstverwirklichung in einem dynamischen Feld

Tatjana Schewtschenko

Professional

Cybersecurity

Cybersecurity Consultant bei Capgemini: Selbstverwirklichung in einem dynamischen Feld

Tatjana Schewtschenko

Professional

Cybersecurity

Cybersecurity Consultant bei Capgemini: Selbstverwirklichung in einem dynamischen Feld

Vom Maschinenbau zur digitalen Sicherheit: Tatjana Schewtschenko hat bei Capgemini ihre Traumposition gefunden. Als Cybersecurity Consultant entwickelt sie sich fachlich und persönlich jeden Tag weiter.

Cybersecurity ist ein Schlüsselthema in allen Branchen, aber die Standards unterscheiden sich von Branche zu Branche. Diese Vielfalt der Themen reizt Tatjana Schewtschenko, Cybersecurity Strategy and Governance Advisor bei Capgemini in Köln. Im Interview erzählt sie, warum Quereinsteiger*innen gute IT Security Berater abgeben und wie Capgemini Frauen in diesem Bereich besonders fördert.

Von der Diplom-Ingenieurin zur Cybersecurity Consultant

Tatjana, du bist vom Maschinenbau in die IT gewechselt. Wie verlief dein Quereinstieg?

Maschinenbau und IT sind eng miteinander verbunden, so auch im Bereich der Cybersecurity. Als ich vor mehr als 20 Jahren erste Berührungspunkte mit IT-Aufgaben hatte, fand ich das gerade deshalb sehr reizvoll, weil alles neu für mich war. Gleichzeitig erkannte ich eine Perspektive für mich, weil sich der IT-Bereich so schnell entwickelt. Mit einem technischen Grundwissen steigt man an einem bestimmten Punkt ein und folgt dann den eigenen Interessen und aktuellen Trends. So war ich schnell auf einem aktuellen Stand.

Welche Kompetenzen hast du neben technischen Skills noch mitgebracht?

Ich habe nach meinem Ingenieurstudium noch einen Master of Business Administration in England absolviert, um Kompetenzen im Organisationsmanagement zu erwerben. Dieser Abschluss hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet. Schon bevor ich zu Capgemini kam, habe ich in der IT gearbeitet und die Projektleitung auf komplexen Projekten übernommen.

Wie bist du dann IT Security Beraterin bei Capgemini geworden?

Ich habe bei einem großen Pharma-Konzern verschiedene IT-Positionen eingenommen und dabei meine Faszination für Cybersecurity entdeckt. Das passte gut zu meinem Hintergrund als Diplom-Ingenieurin mit IT-Fortbildung im SAP-Bereich, denn Cybersecurity umfasst nicht nur die Informationstechnik im Unternehmen. Auch Produktionsanlagen und Maschinen sind heute miteinander vernetzt und werden digital gesteuert. Diese müssen bewusst abgesichert werden. Vom Pharmakonzern kam ich dann direkt zu Capgemini, um meine Consulting Skills hier einzusetzen.

Wie verlief dein weiterer Werdegang im Unternehmen?

Basierend auf meinen Skills und Erfahrungen bot Capgemini mir die Position als Cybersecurity Strategy and Governance Advisor an. Ich habe sofort gemerkt, dass mir im Unternehmen viele Möglichkeiten für meine berufliche und persönliche Entwicklung offen stehen. Die Unterstützung bei der Karriereentwicklung von Frauen gehört fest zur Capgemini-Kultur. Ich kann daher nur allen Mitarbeiterinnen empfehlen, das Interesse für spezifische Karriereförderung von Anfang an zu signalisieren. Mut und Eigeninitiative gehören selbstverständlich auch dazu.

Ein Cybersecurity Consultant als Berater für die eigenen Kolleg*innen

Welche Aufgaben haben IT Security Berater*innen in deiner Position als „Cybersecurity Strategy and Governance Advisor“ bei Capgemini?

Ich trage Sorge dafür, dass wir die Compliance-Vorgaben unseres Kunden im Pharma-/Chemie-Bereich jederzeit einhalten. Diese Vorgaben sind vertraglich fixiert, zusätzlich müssen wir gesetzliche Vorschriften einhalten, die regelmäßig in Audits geprüft werden. Als Dienstleister für zahlreiche Unternehmen in unterschiedlichsten Branchen wird Capgemini sehr oft auditiert. Dabei gelten oft für jede Branche, in der wir Kunden betreuen, eigene Normen.

Wie sieht die Arbeit eines Cybersecurity Consultants im Alltag konkret aus?

Ich berate die Kolleg*innen, worauf zu achten ist bevor neue Verträge abgeschlossen werden können und unterstütze bei der Einhaltung der Compliance Anforderungen in den laufenden Projekten.

Zum Beispiel bin ich immer präsent, wenn wir auditiert werden. Ich prüfe vorab, nach welchen Richtlinien und Normen wir auditiert werden und vergewissere mich, dass wir alle notwendigen Voraussetzungen erfüllen. Ich tausche mich mit den betroffenen Abteilungen darüber aus, ob wir in bestimmten Bereichen nachbessern müssen oder ob wir bereits optimal aufgestellt sind. Falls wir an einzelnen Stellen unter den Erwartungen bleiben, berate ich dazu, wie sich das Problem beheben lässt.

Und wie trägst du dazu bei, dass ihr die Compliance eurer Kunden einhaltet?

Die Einhaltung einer Compliance-Bestimmung weisen wir durch eine Dokumentation nach. Ich stelle sicher, dass die Dokumentation mit den Zielen Cybersecurity, Data Privacy und Business Continuity Management vereinbar ist. Ich schule dann unsere IT-Projektmanager*innen bezüglich der Anforderungen und vermittle ihnen, worauf sie im Projektalltag besonders achten müssen.

Wie eng arbeitet ein*e eine IT Security Berater*in in deiner Position mit Kunden zusammen?

In meiner Rolle als Cybersecurity Strategy and Governance Advisor habe ich kaum direkten Kontakt mit unseren Kunden. Meine Rolle ist eine Art Coach und Wissensquelle für unsere operativen Cybersecurity Consultants und Projekt Manager, die unmittelbar bei den Kunden arbeiten. Die Cybersecurity Consultants wiederum arbeiten mit unseren Cybersecurity-Operatives an der konkreten technischen Umsetzung für den Kunden.

 
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Women in Cyber: Das Capgemini Netzwerk für weibliche Cybersecurity Consultants

Du beschäftigst dich seit über 10 Jahren mit Cybersecurity. Woher ziehst du heute deine Motivation?

Aus der Herausforderung, die mein Beruf mit sich bringt. Cybersecurity ist ein sehr weites Feld, in dem man nie ausgelernt hat. Das reizt mich. Darüber hinaus freue ich mich über die positive Entwicklung, dass sich immer mehr Frauen für diese Arbeit interessieren. Darunter sind auch Quereinsteigerinnen, die sich sehr engagiert einbringen. Das motiviert auch mich. Deshalb bin ich Ambassador in Deutschland unserer weltweiten Netzwerk-Initiative „Women in Cyber“ geworden, in der Capgemini neue Cybersecurity-Talente fördert. Da steckt eine Menge Potenzial drin.

Wie vernetzt ihr talentierte Frauen im Feld der Cybersecurity?

Wir haben die Initiative im Januar 2022 gestartet und soeben ein Mentoring-Programm dazu aufgesetzt. Damit ermöglichen wir Frauen neue Kompetenzen zu erwerben. Wir haben außerdem einen eigenen Kanal aufgebaut, in dem wir uns jederzeit austauschen. Darüber hinaus planen wir den Kontakt zwischen Kolleginnen und Hochschulen herzustellen, wo wir unter den Absolventinnen noch mehr talentierte Frauen für Capgemini gewinnen wollen. Einige vergleichbare Kooperationen gibt es im Unternehmen bereits.

Parallel dazu bieten wir Frauen an, gezielt mehr über das Thema Cybersecurity zu erfahren. Wir wollen Neu- und Quereinsteigerinnen aber nicht gleich zu Anfang damit überfordern, deshalb kommunizieren wir dieses Angebot separat zu unserem Netzwerk „Women in Cyber“.

Wie überzeugst du Frauen davon, Teil der Cybersecurity Community werden?

Mein Hauptargument ist, dass hier wirklich Talente aus allen erdenklichen Richtungen gefragt sind. Ich beobachte derzeit zum Beispiel, dass zunehmend Jurist*innen, Auditor*innen und Expert*innen aus dem Risk Management und der Compliance in unser Feld wechseln. Gerade weil Cybersecurity alle Unternehmensbereiche umfasst, sind wir besonders offen für Quereinsteiger*innen. Das kommt vor allem Frauen entgegen, die einerseits gute Technikkenntnisse haben, andererseits aber fachlich breit aufgestellt sind.

Wie sind deine eigenen Erfahrungen als weibliche Mitarbeitende bei Capgemini?

Ich persönlich fühle mich als Frau bei Capgemini sehr wertgeschätzt und gefördert. Diversität hat bei uns ganz allgemein einen hohen Stellenwert. Unsere internationale Arbeitsweise finde ich sehr inspirierend. Dass ich täglich mit vielen Kolleg*innen aus anderen Ländern zusammenarbeiten darf, ist ein großer Gewinn. Dabei lernen wir uns auch menschlich besser kennen.

Capgemini fördert individuelle Potenziale

In welche Richtung entwickelt sich Cybersecurity als Fachrichtung in den kommenden Jahren?

Cybersecurity bleibt definitiv ein Zukunftsthema. Technologien wie das autonome Fahren oder Smart Factories, der ganze Bereich Internet of Things werden auf absehbare Zeit viel Aufmerksamkeit von talentierten Cybersecurity Expertinnen und Experten bekommen.

Wie hilft Capgemini dir und deinen Kolleg*innen dabei, fachlich immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben?

Innerhalb des Unternehmens gibt es vielfältige Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln. Intern nutzen wir digitale Tools für Online-Schulungen. Darüber hinaus können Mitarbeiter*innen bei ausgewählten Capgemini-Partnern wertvolle Zertifikate machen, im Cybersecurity-Bereich ebenso wie zum Beispiel Cloud Architecture und vieles mehr. Darauf achten auch unsere Kunden, die bei wichtigen Themen am Zertifikat erkennen, dass wir das notwendige Knowhow mitbringen.

Welchen Rat kannst du künftigen Bewerber*innen von Capgemini geben, die sich als Cybersecurity Consultant bewerben wollen?

Ich würde sagen: Bleibt offen dafür, euch mit Cybersecurity zu beschäftigen und nutzt alle Gelegenheiten, praktische Erfahrung zu sammeln. Wenn ihr merkt, dass das Thema euren Stärken und Interessen entspricht, dann bewerbt euch einfach. Anschließend finden wir bei Capgemini gemeinsam heraus, ob Cybersecurity zu euch passt.

Was sollten Bewerber*innen noch über das Profil Cybersecurity Consultant wissen?

Eigentlich nur, dass Cybersecurity wirklich sehr viele spannende Facetten hat und eine tolle Balance aus Theorie und Praxis darstellt. Hier muss niemand nur eine einzige Aufgabe abarbeiten. Ob im operativen Bereich, als Advisor oder bei der Kundengewinnung: Cybersecurity Expert*innen sind Multitalente, die jedes Team bereichern.

Bewirb dich jetzt!

Du verfügst über IT- oder Cybersecurity-Kompetenzen und willst deinen Horizont immer wieder erweitern? Dann bewirb dich jetzt bei Capgemini als Junior Cybersecurity Consultant (w/m/d), Senior Cybersecurity Consultant (w/m/d) oder Senior Advisor Cybersecurity (w/m/d).

Motivierte Quereinsteiger*innen sind bei uns ebenso sehr willkommen. Viele weitere spannende IT-Stellen findest du auch in unserem Jobportal.

Erfahre jetzt noch mehr über Capgemini:

Der Bereich Cybersecurity entwickelt sich rasant weiter. Hier liest du, in welchen Themengebieten du dich bei Capgemini spezialisieren kannst.

Unsere Werte, Corporate Social Responsibility, Benefits und mehr – erfahre hier, was wir unseren Mitarbeitenden bieten.

Wie ist es, bei Capgemini zu arbeiten? Unsere Kolleg*innen berichten hier über ihre Projekte aus den verschiedensten Disziplinen der IT und geben hilfreiche Tipps für den Einstieg.