„Schon eine Stunde hilft“ – soziales Engagement bei Capgemini

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Die vierte Woche des Gradathon-Monats bei Capgemini steht unter dem Motto „Diversity & CSR“. Aus diesem Grund interviewten wir Reem Alrashid und Sam van Wijk, die uns über ihr soziales Engagement als Capgemini-Werkstudentinnen berichten.

Der Gradathon ist eine globale Aktion, bei der Capgemini jedes Jahr einen Monat lang junge Berufseinsteiger zu Wort kommen lässt. Im Interview berichten uns Reem Alrashid und Sam van Wijk – beide Werkstudentinnen bei Capgemini – wie sie soziales Engagement bei Capgemini wahrnehmen und wie dieses konkret aussehen kann.

Reem und Sam, bitte stellt euch kurz vor.

Sam: Ich habe in München meinen Bachelor in Politikwissenschaften gemacht und studiere jetzt European Studies im Master. Ich bin seit einem Jahr als Werkstudentin bei Capgemini für unterschiedliche Projekte im Bereich Public Sector unterstützend tätig.

Reem: Ich studiere Informatik und bin seit zwei Jahren Werkstudentin bei Capgemini. Ich entwickle hauptsächlich, bringe mich aber auch bei der Projektplanung ein.

Im Job soziale Projekte unterstützen? Mehr über die Einstiegsmöglichkeiten bei Capgemini.

Reem, du hast am Capgemini-Freiwilligentag von „Redi“ mitgemacht, einem Projekt für Geflüchtete. Wie genau hast du da unterstützt?

Reem: Die Redi School of Digital Integration vermittelt IT-Kenntnisse für den Arbeitsmarkt, speziell um Flüchtlingen zu helfen, oder Personen mit Migrationshintergrund. Im Rahmen des Capgemini-Freiwilligentags haben wir eine Bewerbungsschulung veranstaltet, zu der die Teilnehmer ihre Lebensläufe und ihre Motivationsschreiben mitbringen konnten. Ich bin dann mit ihnen ihre Unterlagen durchgegangen und habe Verbesserungsvorschläge und Tipps gegeben.

Außerdem haben wir auch Berufsberatungen angeboten, z.B. für Stellen bei Capgemini. Da ging es um Fragen wie man sich am besten bewirbt, welche Stellen vielversprechend sind usw. Es gab zum Beispiel Studenten, die sich für Vollzeitjobs bewerben wollten – denen haben wir dann erklärt, dass ein Werkstudenten- oder Minijob besser mit einem Studium vereinbar ist.

Soziales Engagement Unternehmenskultur
Reem Alrashid beim Freiwilligentag von Redi.

Sam, du hast sechs Monate lang für die Initiative „Das NETTZ“ gearbeitet. Um was ging es da?

Sam: Das Projekt war im Rahmen einer festen Stelle für Werkstudenten und Praktikanten, die sich „NGO Connect“ nennt. Jeder, der Teil von „NGO Connect“ ist, arbeitet pro Woche je 10 Stunden bei Capgemini und 10 Stunden in einer Non Profit Organisation. Capgemini macht das mit ganz unterschiedlichen NGOs. Die Idee ist, dass die NGOs und Capgemini voneinander profitieren können, durch Vernetzung und frischen Input.

Ich war bei „Das NETTZ“ – einer Initiative gegen Hate Speech. Das NETTZ setzt sich für eine positive Debatten- und Meinungskultur im Internet ein und engagiert sich gegen diskriminierende oder volksverhetzende Inhalte. Eine meiner Aufgaben war es, verschiedene Veranstaltungen zu organisieren, bei denen wir die Initiative vorgestellt haben und warum es so wichtig ist, sich gegen Hate Speech zu engagieren. Außerdem haben wir eine Website mit Ansprechpartnern für Opfer von Hate Speech erstellt.

Wie seid ihr dazu gekommen, bei diesen Projekten mitzumachen?

Reem: Ich wurde von einem Kollegen über die Veranstaltung informiert und war sofort begeistert. Vor allem, wenn ich mich daran zurückerinnere, wie schwierig ich es fand, meine eigenen Bewerbungsunterlagen vorzubereiten… Ich war extrem dankbar, als meine Dozentin angeboten hat, mich dabei zu beraten. Das will ich gerne weitergeben. Ich habe im letzten Jahr schon an einer ähnlichen Veranstaltung teilgenommen, die viel gebracht hat. Deswegen wollte ich auch hier wieder dabei sein.

Sam: Ich habe die Stelle auf einem Job-Portal entdeckt. Ich fand das Angebot super, weil ich hier Einblicke in zwei Unternehmenskulturen und -strukturen – Das NETTZ und Capgemini – bekommen konnte.

Was nehmt ihr für euch persönlich und für euren Job mit?

Sam: Ich habe mitgenommen, dass es – wider Erwarten – gar keine so riesigen Unterschiede zwischen den beiden Unternehmenskulturen gibt.  Man denkt immer, NGOs und Privatwirtschaft liegen in ihren Arbeitsweisen sehr weit auseinander. Das stimmt aber gar nicht, gerade Capgemini ist sozial stark engagiert und es gibt viele Gemeinsamkeiten in der Projektplanung. Dann war ich überrascht, wie viel die 10 Stunden, die ich in der Woche bei „Das NETTZ“ war, bereits bewirkt haben. Es war echt schön zu sehen, wie viele Leute ich bei Capgemini für das Problem Hate Speech sensibilisieren konnte. Es kamen viele KollegInnen auf mich zu und haben mir gesagt, wie gut sie das finden und gefragt, ob es noch mehr NGOs gibt, in denen wir uns engagieren. Das fand ich echt toll.

Reem: Die Erfahrung am Freiwilligentag ist ganz weit weg von meinem Studium und meinem Berufsleben. Umso spannender finde ich es zu erleben, wie viel bereits eine einzige Stunde Helfen bewirken kann. Ich saß am Freiwilligentag mit Leuten zusammen, die vor für sie schwer lösbaren organisatorischen Problemen standen. Weil ich mich damit schon besser auskannte, konnte ich ihre Probleme aber oft schnell und einfach für sie klären. So spart man den Betroffenen dann viele Stunden ihrer Zeit – und natürlich auch Nerven! Das war ein wirklich gutes Gefühl. Außerdem hat man am Freiwilligentag die Chance, mit KollegInnen außerhalb der Arbeit Zeit zu verbringen – das ist auch total wichtig.

Gibt es noch weitere Projekte, die euch interessieren?

Reem: Es gab mehrere Projekte, an denen ich gerne teilgenommen hätte, die ich aber zeitlich nicht geschafft habe, zum Beispiel zusammen mit der Elisabeth-Stiftung eine Kita zu renovieren. Demnächst veranstalten wir bei Redi einen Kurs zu Informatik und Machine Learning. Ich finde es toll, dass das sogar was mit meinem Studium zu tun hat.

Sam: Was ich auch gut finde, ist das Online-Mentoring, mit dem wir Flüchtlingen helfen. Da investiert man zwei Stunden pro Woche und hilft Studenten bei Uni-Fragen. Außerdem haben Reem und ich zusammen mit anderen WerkstudentInnen den „Girls Day“ hier bei Capgemini organisiert, an dem fünfzehn 12- bis 14-jährige Mädchen teilgenommen haben. Denen haben wir einen Tag lang die Capgemini-Welt gezeigt.

Reem: Ziel war sie für das Fach Informatik zu motivieren – in diesem Bereich gibt es noch immer zu wenige Frauen. Dazu haben wir einen kleinen Wettbewerb mit drei Challenges vorbereitet. Das hat nicht nur den Teilnehmerinnen sehr viel Spaß gemacht!

Sam: Und in der Vorweihnachtszeit veranstaltet Capgemini traditionell eine Spendenaktion, das finde ich auch sehr gut. Da wird ein Tannenbaum aufgestellt, unter den jeder Geschenke legen kann. Die werden dann zum Beispiel einem Kinderheim gestiftet.

Wie nehmt ihr Capgemini, was soziales Engagement angeht, wahr?

Sam: Capgemini wendet sehr viele Ressourcen für soziale Projekte auf – auch im Vergleich zu anderen Arbeitgebern, bei denen ich war. Das reicht von Angeboten für Stammzellenspender, über Pro-Bono-Projekte bis hin zum schon genannten Freiwilligentag mit lokalen Projekten an allen Standorten.

Sehr gut finde ich auch, dass viele Projekte von Mitarbeitern angestoßen werden: Wer eine Idee hat, wendet sich einfach an unsere Abteilung für Corporate Social Responsibility. Dort wird geschaut, ob das Projekt zu Capgemini passt und ob die geplanten Aktivitäten nachhaltig sind. Dieses Vorgehen funktioniert gut: Mit vielen NGOs arbeitet Capgemini schon seit Jahren zusammen; z.B. mit DKMS seit 10 Jahren oder mit der Deutschlandstiftung Integration seit 5 Jahren.

Reem: Und vor allen Dingen erreichen diese Aktivitäten auch die Mitarbeiter! Ich bekomme regelmäßig E-Mails, in denen soziale Projekte vorgestellt werden, bei denen wir uns einbringen können. Außerdem werden die Aktionen auch an den schwarzen Brettern in jedem Stockwerk ausgehängt. Und die Mundpropaganda von Mitarbeiter zu Mitarbeiter funktioniert auch sehr gut.

Dann gibt es immer wieder kleinere Aktionen, die aber ebenfalls einen Unterschied machen. Zum Beispiel veranstaltet Capgemini Firmenläufe, bei denen etwas für soziale Projekte gespendet wird. Und natürlich macht es auch Spaß, mit den Kollegen etwas außerhalb des Büros zu unternehmen. Mich persönlich motiviert diese offene Unternehmenskultur bei Capgemini sehr – sie macht Lust, selbst etwas beizutragen.

Lust auf soziales Engagement? Kommen Sie zu Capgemini!

Sie glauben, dass soziales und wirtschaftliches Handeln sich nicht ausschließen, sondern sich sogar ergänzen? Dann unterstützen Sie uns bei Capgemini. Wir legen großen Wert auf soziales Engagement und praktizieren eine Unternehmenskultur der Vielfalt. Menschen jedes Geschlechts, jeder sexuellen Orientierung und aus über 120 Ländern arbeiten weltweit bei Capgemini – und diese Vielfalt macht uns stark.

Erfahren Sie mehr über die Einstiegsmöglichkeiten bei Capgemini und tragen Sie Ihre sozialen Ideen in unsere Unternehmenskultur. Wir freuen uns auf Sie.

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