Cloud-Management bei Capgemini: Was der Job des IT-Consultant bereithält

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Der Job des IT-Consultant ist vielfältig, abwechslungsreich und herausfordernd. Unser Einsteiger Michel Ehrenstein gibt im Rahmen des Gradathon Einblicke in seinen Berufsalltag bei Capgemini und erklärt, was die Arbeit im Cloud-Management Bereich so interessant macht.

Während unseres Gradathon Month geben Capgemini-Berufseinsteiger rund um die Welt Einblicke ihre Arbeitswelt und berichten über ihre Erfahrungen. Unser Einsteiger Michel Ehrenstein arbeitet seit einigen Monaten bei Capgemini als Berater und Projektmanager. Der IT-Consultant kümmert sich mit seinem Team um die Cloud-Implementierung von Amazon Web Services (AWS) bei einem großen deutschen Automobilhersteller. Im Interview spricht er über die Aufgaben und Herausforderungen, die der Bereich Cloud Management bei Capgemini für Mitarbeiter bietet.

Die Aufgaben des IT-Consultant

Michel Ehrenstein

Michel, du bist bei Capgemini als IT-Consultant tätig. Was machst du genau?

Als IT-Consultant arbeite ich im Bereich Cloud Services. Zunächst schaue ich mir die bestehende IT-Infrastruktur von Kunden an. Dabei prüfe ich, ob wir neue Cloud-Lösungen aufbauen müssen oder bestehende IT-Landschaften erweitern können. Wir entwickeln in Zusammenarbeit mit dem Kunden eine allumfassende Cloud-Strategie für dessen Unternehmen.

An welchen Projekten arbeitest du mit? Und wie arbeitest du mit deinem Team zusammen?

Momentan bin ich an zwei Projekten in Kooperation mit einem großen deutschen Automobilhersteller beteiligt. Da der Kunde technisch schon sehr weit ist und bereits Cloud-Lösungen von Amazon Web Services (AWS) verwendet, funktioniert die Implementierung weiterer AWS Infrastructure Services entsprechend gut. Für uns geht es also darum, bestehende AWS-Konten mit definierten Rollen und Rechten zu strukturieren. Zudem erstellen wir mit AWS einen Video-on-Demand-Workflow, um die Kosten für den Kunden zu senken.

Dank der flexiblen Cloud-Umgebung können wir gemeinsam sehr schnell Lösungen kreieren und agil Änderungen einarbeiten. Die sich rasch wandelnden Cloud-Technologien treiben uns dazu an, so schnell wie möglich in die Umsetzung zu gehen. Wir lernen unglaublich viel, indem wir regelmäßig reflektieren, wie wir Dinge in vorherigen Projekten gelöst haben – so können wir Lösungen beim nächsten Mal noch fixer und reibungsloser umsetzen.

Welche Aufgaben übernimmst du in den Projekten?

Ich kümmere mich vor allem um Organisatorisches sowie die Infrastruktur und bin für das Cloud-Management insbesondere bei AWS-Jobs verantwortlich. Während sich meine Kollegen als Cloud-Engineers insbesondere den technischen Aspekten widmen, setze ich beispielsweise ein Kanban-Board zur besseren Team-Organisation auf.

Zudem behalte ich die Finanzen im Blick. Gerade bei Cloud-Services ist die Kostenberechnung und die damit zusammenhängende Rentabilität für Kunden häufig sehr komplex. Meine Teamkollegen geben mir auch immer wieder spannende Einblicke in technische Themen, mit denen ich mich nicht direkt beschäftige – das macht das Ganze noch interessanter für mich.

Cloud Management: Chancen und Herausforderungen für Einsteiger

Was ist aus Einsteiger-Sicht besonders spannend am Thema Cloud Management?

Das Cloud-Segment ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Es bietet Mitarbeitern enormes Entwicklungspotenzial, etwa in der Data-Security oder bei Managing-Aufgaben. Wir eignen uns immer wieder neues Wissen an, um mit dem rasanten Marktumfeld mithalten und für Kunden vorausdenken zu können. Nur so ist eine umfassende Cloud-Beratung möglich.

Für diverse Dinge gibt es schlicht noch keine erprobte Lösung – deshalb entwickeln wir erst einmal vieles selbst und schauen, was uns am meisten nutzt. Unser Motto lautet: „Learning by Doing“.

Welche Herausforderungen bietet der Job in der Cloud-Beratung oder als Cloud Engineer?

Zu den zwei größten Herausforderungen zählen meiner Meinung nach die vorhandene Cloud-Infrastruktur des Kunden und die rasante Weiterentwicklung der Cloud-Services der verschiedenen Anbieter.

Wenn der Kunde etwa schon auf eigene Faust Cloud-Services in seine IT integriert hat und es bei der Struktur noch Verbesserungsbedarf gibt, können die Kosten schnell nach oben gehen. Wir helfen Unternehmen dabei, die passende und kosteneffiziente Cloud-Umgebung für ihre Bedürfnisse zu finden.

Außerdem implementieren die Anbieter von Cloud-Services laufend Neuerungen, die unter Umständen Anpassungen an der IT unserer Kunden erfordern. Im Fall der Fälle müssen wir entsprechend schnell und flexibel reagieren.

Angebote zur Weiterbildung und Tipps für Jobinteressenten

Du hast keinen klassischen IT-Hintergrund. Wo musstest du fachlich nachlegen? Wie hat dich Capgemini dabei unterstützt?

Ich habe Global Economics & Management studiert. Deswegen war es für mich natürlich eine große Herausforderung, in das AWS-Thema einzutauchen. Schon die laufenden Weiterentwicklungen der Technologie erfordern viel Aufmerksamkeit.

Ich musste mir daher auch viel technisches Wissen aneignen. Dafür habe ich mich im Voraus eingearbeitet. Zum Glück unterstützt Capgemini das sehr stark, weil das Cloud-Segment so ein rasant wachsender Bereich ist. Capgemini bietet u.a. Schulungen für alle Einsteiger. Zudem haben wir eine Lernplattform, die auch fachspezifische Trainings zum Thema Cloud bereitstellt. Amazon bietet darüber hinaus ebenfalls AWS-Trainings via Amazon Partner Network an.

Welche Pläne hast du für deine berufliche Zukunft?

Meine Zukunft sehe ich im Projektmanagement. Konkret möchte ich die organisatorische und finanzielle Übersicht in Projekten steuern. Bei Weiterbildungen konzentriere ich mich auf die „Engagement Manager“-Zertifizierung von Capgemini, die für Projektanlage und -führung wichtig ist. Auf absehbare Zeit möchte ich noch mehr Verantwortung und sukzessive Projektleitungen übernehmen.

Was kannst du BewerberInnen bei Capgemini mit auf den Weg geben, die sich für einen Einstieg in deinen Bereich interessieren?

Bei AWS-Jobs und Cloud-Consulting für andere Services ist es sehr wichtig, immer up to date zu bleiben und die neuesten Informationen zu kennen. Eigenengagement zählt zu den Grundvoraussetzungen.

Für die berufliche Weiterentwicklung ist es zudem essentiell, regelmäßig mit Kollegen im Unternehmen zu reden, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Alle Mitarbeiter sind extrem hilfsbereit. Der gegenseitige und regelmäßige Austausch von Wissen funktioniert sehr gut bei Capgemini.

Vielen Dank für das Gespräch, Michel.

Einen Überblick unserer deutschlandweit offenen Stellen finden Sie im Jobportal.

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