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Lass die Sonne rein

Die Standorte von Capgemini haben einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Netto-Null-Zukunft gemacht – unsere Standorte in Bangalore und Hyderabad in Indien sind zwei herausragende Beispiele

Mit Solardächern und reduziertem Verbrauch exportieren die Capgemini-Standorte Bangalore und Hyderabad in Indien überschüssige erneuerbare Energie zurück in das staatliche Stromnetz.


Ein verantwortungsvoller Ansatz

“Unser Ziel ist es, alle Capgemini-Standorte in Indien zu einem effizienteren und verantwortungsvolleren Umgang mit Ressourcen zu bewegen”, sagt Viswanathan R, Senior Director Engineering Services, Corporate Real Estate Services, in Indien. Das mag nach einem großen Unterfangen klingen, aber das eigentliche Ziel ist es, “Netto-Null” zu erreichen – das heißt, dass alle Aktivitäten des Unternehmens keine Nettoauswirkungen auf das Klima durch Treibhausgasemissionen haben. 
 
“Wir betrachten alles ganzheitlich, egal ob es sich um Energie, Wasser oder Abfall handelt”, fährt er fort. “Wie nutzen wir sie? Wie behandeln wir sie? Wie reduzieren wir das Deponieaufkommen? Dabei geht es nicht nur um die Umweltziele der Organisation, sondern auch um die Gesellschaft als Ganzes.” 

Die Reise von Capgemini in Indien in Sachen Nachhaltigkeit begann 2012, als wir mit dem Aufbau unseres lokalen Umweltprogramms begannen. “Capgemini hat große Standorte in fast allen großen Städten Indiens”, sagt Viswanathan. “Wir verfügen über eine Bürofläche von rund 14 Millionen Quadratmetern. Der Energiebedarf für den Betrieb dieser Gebäude ist enorm. Im Jahr 2015, unserem Basisjahr für die Daten, lag der Anteil der erneuerbaren Energien, die wir nutzten, bei null Prozent. Jetzt sind es 25 Prozent in allen Einrichtungen, die wir landesweit besitzen und betreiben.”

Netto-Null-Zielsetzung

Im Rahmen der Verpflichtung von Capgemini, ein “Net Zero”-Unternehmen zu werden, besteht unser erster Schritt darin, bis spätestens 2025 klimaneutral zu werden – und dieser wichtige Meilenstein ist bereits erreicht.

Bangalore: ein Netto-Null-Campus

Einer unserer größten Standorte in Bangalore wurde als erster Unternehmenscampus in Indien vom Indian Green Building Council (IGBC) mit dem "Net-Zero Energy – Platinum"-Zertifikat ausgezeichnet, da er mindestens so viel Energie erzeugt wie er verbraucht.

Die Sonne hereinlassen

Um diesen Effizienzstandard zu erreichen, haben Viswanathan und seine Kollegen buchstäblich die Sonne ins Haus gelassen. “Wir haben in Indien rund 300 Tage im Jahr helles Sonnenlicht, daher ist Solarenergie eine gute Wahl für die Energieversorgung”, sagt er. “Wir haben Solarpaneele auf den Dächern unserer Einrichtungen angebracht und Solarpavillons, Fußgängerwege, Carports, ein solarbetriebenes Amphitheater und sogar solarbetriebene ‘Bäume’ entwickelt. Die meisten Gemeinschaftsbereiche auf unserem Campus werden nun durch unsere eigene Stromerzeugung bewirtschaftet.”

Da seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie viele Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten, hat sich der Energiebedarf in den indischen Büros erheblich verringert. “Die Campusse in Bangalore und Hyderabad haben sogar überschüssigen Strom durch Solarenergie erzeugt”, sagt Viswanathan. “Diesen konnten wir zurück ins Netz exportieren – und diese saubere Energie trägt tatsächlich zur Dekarbonisierung des indischen Netzes bei.”

Solarbetriebene Bäume

Solarbetriebene Bäume sind künstliche Strukturen, die mit Solarzellen bestückt sind. Sie bieten Schatten für Kollegen, die sich unterhalten, entspannen und informelle Besprechungen abhalten wollen, während sie ihre Laptops und Telefone über das darüber liegende Solardach mit Strom versorgen.

Ein Katalysator für den Wandel

Der Erfolg des Campus in Bangalore ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer Netto-Null-Zukunft. “Wir sind immer auf der Suche nach Effizienzsteigerungen”, sagt Viswanathan. “Das ist eine selbst auferlegte Herausforderung, und es ist unsere Pflicht gegenüber der Umwelt, besser zu werden. Mit unserer Initiative Mission Million Trees haben wir uns zum Beispiel verpflichtet, in diesem Jahr in unseren indischen Niederlassungen 1 Million Bäume zu pflanzen.

“Wir wollen Katalysatoren für den Wandel sein – und jede Klimaschutzmaßnahme muss der gesamten Gesellschaft direkt zugute kommen. Jeder Einzelne von uns trägt zur Klimakrise bei, aber noch wichtiger ist, dass jeder Einzelne von uns Teil der Lösung sein kann.