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Berufseinstieg mit vielen Chancen: Software Engineer bei Capgemini

Berufseinstieg mit vielen Chancen: Software Engineer bei Capgemini

Melanie Gehrke

Absolvent*in

Software Engineering

Melanie Gehrke kam als Praktikantin zu Capgemini und ist als Software Engineer im Unternehmen geblieben. Die Berufseinsteigerin nutzt die vielfältigen Freiräume im Unternehmen, sich fachlich und persönlich zu entfalten.

Selbstverwirklichung spielt für Melanie Gehrke eine große Rolle. Sie will sich stetig weiterentwickeln. Als Software Engineer am Capgemini-Standort Frankfurt hat sie das richtige Umfeld dafür gefunden. Im Interview erzählt Melanie, wie Capgemini Mitarbeiter*innen willkommen heißt und welche Entwicklungsperspektiven sie in der IT-Branche haben.

Melanies Weg zur Junior Software Engineer

Melanie, wie verlief dein Einstieg in die Softwareentwicklung?

Ich bin 2021 als Praktikantin ins Unternehmen gekommen. Das war während meines Studiums an der THM Gießen. Anschließend habe ich meine Bachelorarbeit bei Capgemini geschrieben. 2022 bin ich als Software Engineer am Standort Frankfurt in Vollzeit eingestiegen, genauer gesagt im Bereich Cloud & Custom Applications.

Hast du dich schon immer für IT-Themen interessiert?

Ausgerechnet Informatik kam mir lange zu trocken und theoretisch vor. Ich wollte etwas Kreatives machen und habe zunächst Modedesign studiert. Erst in meinem Zweitstudium bin ich überhaupt zum Programmieren gekommen. Meine Module waren sehr interdisziplinär ausgerichtet: Management, Medien und IT. Ich wollte mir damit die Möglichkeit offen halten, in verschiedene Richtungen zu gehen. Nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass mir Programmieren besonders Spaß macht.

War für dich schon nach dem Praktikum klar, dass du gerne bei Capgemini arbeiten möchtest?

Ja, das wusste ich relativ schnell. Vor allem die Rahmenbedingungen haben mich überzeugt: Capgemini bietet Einsteiger*innen tolle Entwicklungsperspektiven und Benefits. Auch das Capgemini Karrieremodell passt sehr gut zu mir. Bei Capgemini folgen wir Mitarbeiter*innen keinem starren Pfad, sondern können unterschiedliche Karrierewege einschlagen – je nachdem, wie sich die persönlichen Interessen entwickeln. Dazu dürfen wir immer wieder in die verschiedenen Unternehmensbereiche hineinschnuppern. Außerdem waren alle meine Erfahrungen mit den Menschen bei Capgemini immer sehr positiv.

Software Engineer: Capgemini Entwickler*innen haben vielfältige Skills

Wie bringst du dich bei Capgemini ein?

Ich erfülle derzeit zwei verschiedene Aufgaben. Ich arbeite als Software Engineer in einem kleinen Team aus sechs Kolleg*innen. Wir realisieren Teillösungen für ein größeres Projekt im öffentlichen Sektor. Das nimmt circa zwei Drittel meiner Arbeitszeit in Anspruch. Darüber hinaus bin ich Teilprojektleiterin und zuständig für die gezielte Schulung von neuen Mitarbeiter*innen, die zum Gesamtprojekt dazustoßen.

Welche typischen Aufgaben übernimmst du als Software Engineer?

Bei Capgemini sind Software Engineers echte Allrounder, die Softwareentwicklung in ihrer ganzen Bandbreite abdecken. In erster Linie definieren unsere Kunden den Rahmen, in dem wir Software Engineers arbeiten. Unser Projektteam übersetzt diese Kundenwünsche in technische Anforderungen: Wie muss der Code aussehen, der die gewünschten Aufgaben erfüllt? Auf dieser Basis entwickeln wir passende Systemfeatures.

Außerdem beheben meine Kolleg*innen und ich Bugs und implementieren neuen Code in bestehende Software. Am Schluss testen wir alle Teil- und Gesamtergebnisse des Projekts. Ich prüfe, ob der Code in der Praxis richtig funktioniert und dokumentiere die Implementierung. Das ist wichtig, damit die spätere Wartung des Systems unkompliziert möglich ist.

Welche Rolle spielt eine erfolgreiche Zusammenarbeit in deinem Alltag?

Zusammenarbeit ist eine tragende Säule der Unternehmenskultur und fest in unseren Werten verankert: Solidarität, Freundschaft unter Kolleg*innen und gegenseitige Unterstützung zeichnen den Teamspirit bei Capgemini aus. In meinem Projekt harmonieren wir Software Engineers sehr gut miteinander, weil wir unsere gemeinsamen Aufgaben sehr selbstbestimmt organisieren. Wir geben unsere fachlichen Einschätzungen zu Zeitplänen und Meilensteinen an die Teamleads weiter und sprechen uns untereinander ab: Was müssen wir in den kommenden Wochen priorisieren? Was können wir realistischerweise schaffen, welche Schritte folgen danach?

Heute arbeiten immer mehr Menschen remote. Ist das in eurem Team auch so?

Wir kollaborieren von verschiedenen Standorten aus miteinander, viele hybrid. Ich arbeite ebenfalls viel von Zuhause, aber trotzdem sehr eng mit meinen Kolleg*innen zusammen. Wir kommunizieren viel über Chat und besprechen uns in Calls. Ich bin aber auch froh, dass ich mich an meinem Standort mindestens einmal in der Woche mit einigen Teammitgliedern treffen kann. Uns geht es dabei vor allem um den persönlichen Kontakt, beispielsweise indem wir gemeinsam essen gehen.

Profitierst du als Einsteigerin vom Know-how deiner Kolleg*innen?

Wir arbeiten immer in gemischten Teams aus erfahrenen Entwickler*innen und Berufseinsteiger*innen. Wenn jemand neu ins Projekt kommt, übernehmen erfahrene Kolleg*innen die Rolle eines „Projekt-Buddys“ und führen die Neuzugänge in bestehende Abläufe ein. Diese Projektpaten sind immer ansprechbar und stehen auch gerne für sogenanntes Pair Programming zur Verfügung. Dabei erledigen zwei Software Engineers eine Aufgabe gemeinsam.

Die Software Engineer Karriere fängt mit einem gelungenen Onboarding an

Erzähl uns vom Onboarding bei Capgemini.

In den ersten beiden Tagen finden die Welcome-Days für unsere neuen Mitarbeitenden statt. Bei dieser Veranstaltung lernen die neuen Kolleg*innen das Unternehmen und seine Werte kennen. Anschließend gibt es verschiedene technische Schulungen, u.a. im Rahmen unseres GetStarted-Programms. Das ist ein Onboarding-Programm für Absolvent*innen aus MINT-Fächern, die ein Jahr lang tief in die verschiedenen Bereiche des Unternehmens eintauchen, als vollwertige Projektmitglieder integriert werden und ein intensives Mentoring erhalten.

Welche Programmiersprache ist für Softwareentwickler*innen bei Capgemini der Standard?

Welche Programmiersprache wir nutzen, variiert von Projekt zu Projekt. Deshalb arbeiten Capgemini-Mitarbeiter*innen fast immer auf Projekten, in denen genau ihre spezifischen Fähigkeiten gebraucht werden. Viele bringen aus dem Studium Java- oder C++-Erfahrung mit. Die Skills der Kolleg*innen spiegeln natürlich ihren Background wider. Dennoch gibt es keine richtige oder falsche Programmiersprache, die man beherrschen muss.

Mit welcher Programmiersprache hast du angefangen?

Ich habe mit TypeScript angefangen, das eher für die Frontend-Programmierung benötigt wird. TypeScript ist sozusagen meine Muttersprache, Java ist meine erste Fremdsprache. Ich beherrsche jedoch beide, damit ich sowohl im Frontend als auch im Backend entwickeln kann. Das ist in vielen Capgemini-Projekten ein Vorteil. Aber alle, die sich nur auf Front- oder Backend spezialisieren wollen, werden hier ebenfalls ihren Weg finden.

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Eine Capgemini Karriere eröffnet individuelle Entwicklungsperspektiven

Jetzt, wo du seit einiger Zeit fest zum Capgemini-Team gehörst, was gefällt dir an deinem Job besonders gut?

Es bedeutet mir sehr viel, dass ich als Software Engineer etwas erstelle, das nach logischen Regeln funktioniert und einen Zweck erfüllt. Gleichzeitig bietet meine Arbeit mir auch viele kreative Freiheiten. Die Mischung macht es für mich reizvoll: Ich suche nach kreativen Lösungen für Probleme, bewege mich dabei aber in einer strukturell logischen Sprache, nämlich Code und Dokumentation.

Welche Weiterbildungsangebote von Capgemini nimmst du wahr?

Capgemini bietet sehr viele Schulungen an, intern, extern und auf Onlineplattformen. So können wir Mitarbeiter*innen uns systematisch weiterbilden und gleichzeitig persönliche Schwerpunkte setzen. In meinem Teilprojekt für Einsteiger*innen habe ich zum Beispiel einen speziellen Lernpfad mitentwickelt. Durch Online-Tutorials und Programmieraufgaben erwerben unsere Neuzugänge Skills, die sie im Projekt sofort anwenden können.

Softwareentwicklung ist eine Tätigkeit, deren Anforderungsprofil sich ständig weiterentwickelt. Wie hast du dich nach dem gelungenen Einstieg bei Capgemini konkret weiter geschult?

Entwickler*innen absolvieren fast immer die sogenannte Foundations-Schulung. Darin habe ich alle Grundlagen zu den Tools und Technologien gelernt, mit denen wir bei Capgemini arbeiten. Darauf habe ich eine Schulung zu Architekturgrundlagen aufgesetzt und diverse Zertifikate erworben, beispielsweise die Scrum-Master-Zertifizierung PSM 1, von der ich in unseren agilen Projekten enorm profitiere. Auf die Leitung meines Teilprojekts habe ich mich durch eine Projektmanagement-Schulung vorbereitet, wobei mein Vorgesetzter damit auf mich zugekommen ist. Unseren Teamleads und Führungskräften liegt ebenfalls sehr viel daran, dass wir unsere Potenziale voll entfalten.

Können auch Quereinsteiger*innen bei Capgemini gut als Software Engineer Karriere machen?

Natürlich arbeiten neue Kolleg*innen selbstständiger, wenn sie schon Vorerfahrungen mitbringen. Aber ich habe auch erfolgreiche Kolleg*innen, die mit einem wirklich ganz anderen fachlichen Hintergrund zu Capgemini gekommen sind und ihre Rolle im Unternehmen hervorragend ausfüllen. Es gibt Bootcamps, in denen solche Quereinsteiger*innen innerhalb weniger Monate die notwendigen Basics lernen.

Als Junior Software Engineer stehen alle Türen offen

Welche Vorstellung hast du von deiner weiteren IT-Karriere?

Ich habe meine eigene Entwicklungsrichtung noch nicht endgültig festgelegt und halte mir verschiedene Möglichkeiten offen. Ich möchte auf jeden Fall im Entwicklungspfad „Technik/Software“ weiter dazulernen, vor allem über Architektur. Aber auch die Aufgaben und Verantwortung einer Projektleitung reizen mich.

Verfolgst du neben deinen Karrierezielen auch eine gesellschaftliche Vision?

Ich sehe vor allem den Beitrag, den ich auf den Alltag anderer Menschen habe. Meine Kolleg*innen und ich automatisieren, vereinfachen und verbessern digitale Prozesse für Unternehmen und Behörden. Wir helfen ihren Mitarbeiter*innen dabei, sich auf die wesentlichen Dinge zu fokussieren. Ich glaube an den positiven Impact, den höhere Effizienz und Produktivität für Gesellschaft und Wirtschaft haben.

Du gehst für Capgemini auch persönlich an Hochschulen und sprichst potenzielle Nachwuchskräfte an. Welchen Stellenwert haben diese Begegnungen für dich?

Mein eigenes Studium ist nicht so lange her und ich kann mich noch sehr gut in das Studentenleben hineinversetzen, deshalb macht mir dieser Teil meiner Arbeit sehr viel Spaß. Ich halte Vorträge und leite Capgemini-Workshops. So vermittle ich Wissen und gebe dem IT-Nachwuchs einen Einblick ins Unternehmen – vor allem die Chancen, die Capgemini bietet. Gleichzeitig lernen auch wir talentierte Studierende kennen, die in vielen Fällen gut zu uns passen könnten.

Welchen Rat würdest du interessierten Neu- und Quereinsteiger*innen geben, die sich für Capgemini als Arbeitgeber interessieren?

Sucht den persönlichen Kontakt zu Capgemini-Mitarbeiter*innen, zum Beispiel auf Vorträgen, in Workshops oder auf Messen. Und dann traut euch einfach, euch zu bewerben. Seid authentisch, präsentiert euch selbstbewusst und zeigt, welche Erfahrungen ihr mitbringt. Wenn ihr uns unverstellt eure Fähigkeiten und Interessen zeigt, dann finden wir gemeinsam eine Aufgabe, die zu eurem Skillset passt.

Und wie blickst du auf deinen eigenen bisherigen Werdegang zurück? Was würdest du als dein wichtigstes Learning bezeichnen?

Ich habe gelernt, dass ich mich jederzeit neu orientieren kann. Ich habe keine Angst vor Veränderung und treffe gerne mutige Entscheidungen. Freude an meiner Arbeit ist mir sehr wichtig, dazu suche ich mir immer wieder neue Herausforderungen. Gerade in der IT-Branche gibt es so viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren und an seinen Aufgaben zu wachsen. Ich würde jederzeit die Gelegenheit nutzen und ausprobieren, welche Chancen sich mir noch bieten.

Melanie, danke vielmals, dass du deine Erfahrungen als Berufseinsteigerin in die Softwareentwicklung mit uns geteilt hast.

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