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Capability Management: Die gemeinsame Sprache für Business und IT, damit der Ausbau der Digitalisierung gelingt

Capgemini
2021-01-28

In unserem Blog zum Digitialisierungsbooster Capability Management erläutern wir, wie

  • Capability Management ein einheitliches Verständnis zwischen Business und IT schafft,
  • die Fokussierung auf strategische Handlungsfelder unterstützt und
  • den Grundstein für eine erfolgreiche Digitalisierung der Organisation legt.

Gemäß unserer Capgemini IT-Trend Study 2020 steht der Ausbau der Digitalisierung weiterhin auf Platz 1 der Prioritätenliste, wobei 59 % der befragten CIOs diesen als wichtigstes Thema für 2021 sehen. Damit möchten befragte CIOs auf schnell wechselnde und steigende Kundenerwartungen sowie erzeugten Innovationsdruck, der zügigere Innovations- und Produktzyklen erfordert, reagieren können. So entstehen Herausforderungen, die nur gemeinsam von IT und Business bewältigt werden können – unterstützt durch ein ausgereiftes Capability Management.

Zentrale Erkenntnisse aus Capgeminis IT-Trend Study 2020_CapgeminiInvent
Abbildung 1: Zentrale Erkenntnisse aus Capgeminis IT-Trend Study 2020.

Welche Rolle spielt ein professionelles Capability Management in der Digitalisierung?

Dass Unternehmen die Herausforderung der Digitalisierung unterschiedlich gut meistern, hat unterschiedlichste Gründe. Aus Perspektive des Enterprise Architecture Managements fällt uns eines jedoch regelmäßig auf: Viele Unternehmen haben wenig Transparenz über die USP-kritischen, wertschöpfenden Geschäftsfähigkeiten – ihre Business Capabilities – und deren IT-Unterstützung. Häufig werden zusätzlich die eigene Komplexität in der Organisation und Legacy Systeme unterschätzt und in der Folge die Fokussierung von Tätigkeiten erschwert.

Diese fehlende Transparenz und geringe Fokussierung macht es Unternehmen schwer, schnell und effizient auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren, Trends zu antizipieren oder initiativ Innovation voranzutreiben und umzusetzen. Neben den strategischen und technischen Herausforderungen wirkt die oft unzureichende Koordination von Business und IT als weitere Hürde.

Capability Management hilft beim Überwinden dieser Hürde und bietet allen Stakeholdern eine gemeinsame Sprache für das einheitliche Verständnis des Geschäftsmodells. Es schafft den strukturellen Rahmen für …

  • … die Restrukturierungen von Geschäftseinheiten auf Basis von Kernfunktionen.
  •  … die Schaffung nutzerzentrierter und geschäftsgetriebener IT-Architekturen.
  •  … die Auflösung von Systemredundanzen und Reduzierung von Komplexität in der IT-Landschaft.
  •  … die Steigerung von Kompetenzflexibilität und so eine Reduktion der Time-2-Market.

Was verbirgt sich hinter Capability Management?

Einfach gesprochen, beantwortet das Capability Management die Frage „Welche Fähigkeiten benötigt ein Unternehmen, um das Geschäftsmodell zu realisieren?“. Mit einem stringenten Capability Management helfen wir Kunden dabei Kundenzentrierung und Wertschöpfung konsequent ins Zentrum des Handelns der IT-Organisation zu rücken und als zentrale Priorität in der IT zu verankern.

Das zentrale Element hierfür ist eine Capability Map, welche eine stabile und fachlogische Struktur bietet, die unabhängig von Prozessen, Systemen und Organisation die Wertschöpfungsströme eines Unternehmens visualisiert – und so eine allgemein verständliche Sicht auf das Unternehmen schafft und somit die Abstimmung zwischen Business und IT vereinfacht.

Als strategisches Steuerungsinstrument eingesetzt, hilft sie Unternehmen z.B. dabei

  • Architektur von Ist- und Zielbebauung zu erstellen
  • Harmonisierungspotenziale zu erschließen
  • IT-Governance zu unterstützen
  • Strategische Handlungsfelder zu identifizieren
  • Selektion von Software und Implementierungspartnern zu erleichtern
Beispielhafte Darstellung einer Business Capability Map_CapgeminiInvent
Abbildung 2: Beispielhafte Darstellung einer Business Capability Map (Branchenfokus Handel).

Capability Management ist das ideale Rüstzeug für die Digitalisierung und eine Capability Map der Ausgangspunkt für viele Maßnahmen auf Ihrer Digitalisierungs-Roadmap. Wie eine Capability Map erstellt wird, erläutern wir im nächsten Blogbeitrag.

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Autoren

Reinke HornEva SchmittChristoph Maximilian Stockmann 
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Senior Consultant
Capgemini Invent
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Zu den anderen Blogartikeln der Reihe:

1) Capability Management: Für die Beschreibung des Geschäftsmodells führen alle Wege zur Capability Map
2) Capability Management in der Praxis: Capability-driven Softwareauswahl