Karriere bei Capgemini: Wie Sie als IT-Architekt Unternehmen voranbringen

Abwechslungsreiche Aufgaben, viel Gestaltungsspielraum und eine Menge Verantwortung: ein technischer Chefarchitekt spricht über seinen spannenden Joballtag.

Simon Spielmann arbeitet bei Capgemini als technischer Chefarchitekt. Im Gespräch verrät er, warum er seine Position im Unternehmen als Traumjob empfindet. Der IT-Architekt gibt Jobinteressenten zudem praktische Tipps für das Vorstellungsgespräch und zeigt, was zu einer guten Bewerbung dazugehört.

Simon Spielmanns Karriere bei Capgemini

Wie kamst du zu Capgemini?

Mir war schon früh klar, dass ich beruflich etwas im IT-Bereich machen möchte. Nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Darmstadt stieg ich direkt bei Capgemini ein. Gestartet bin ich als Softwareentwickler im Customer Solution Development.

Was ist deine aktuelle Position?

Als technischer Chefarchitekt kümmere ich mich inzwischen um ein Großprojekt aus der öffentlichen Verwaltung, an dem etwa 100 Mitarbeiter von Capgemini mitwirken. Außer meiner Tätigkeit als IT-Architekt beinhaltet mein Job auch das Recruiting für den Bereich Custom Solution Development in Frankfurt am Main.

Wodurch wurdest du auf Capgemini aufmerksam?

Ich entdeckte an der Uni ein Buch über das Unternehmen und dessen vielfältige Projekte. Vor allem ein Bereich faszinierte mich: Software zu planen und zu entwickeln, die für Kunden eine große Relevanz hat.

War „technischer Chefarchitekt“ schon immer dein Traumjob?

Ja. Ich bin IT-Architekt mit Leib und Seele. Bei Capgemini übe ich den Job besonders gerne aus, da das Unternehmen mir für meine IT-Karriere flexible Optionen bietet. Außerdem kann ich mich regelmäßig mit bereichsübergreifenden Aufgaben beschäftigen.

Die Besonderheiten des technischen Chefarchitekten

Beschreibe deinen IT-Job im Detail.

Als technischer Chefarchitekt entwickle ich zusammen mit meinen Kollegen Software in einem agilen Vorgehen. Ich gestalte die Architektur für das System, stimme Produktentscheidungen mit dem Kunden ab und unterstütze die Mitarbeiter der einzelnen Teilprojekte bei Fragen zur Technologie. Zudem erarbeite ich Vorgaben für die Softwareentwicklung und gestalte verschiedene Prozesse, darunter die Software-Auslieferung und das Deployment.

Im Recruiting wähle ich als Hauptansprechpartner die passenden Kandidaten aus. Bei Bewerbungsgesprächen und dem anschließenden Entscheidungsprozess über die Jobvergabe bin ich ebenso beteiligt.

Was ist das Besondere an der Position des Chefarchitekten?

Mein Gestaltungsspielraum ist riesig, da ich für verschiedene kleinere Teams Verantwortung trage. Natürlich muss ich mich eng mit den Kunden abstimmen, aber die Position gibt mir sehr viel Freiraum für eigene Ideen und Herangehensweisen.

Wie wird man Chefarchitekt bei Capgemini?

Das ist eine Sache der Qualifikation und Erfahrung. Zunächst gilt es, sich in verschiedenen Projekten zu bewähren. Wer kompetent und engagiert zu Werke geht, hat bei Capgemini gute Chancen, zum Chefarchitekten aufzusteigen.

Ein Tag im Leben eines IT-Architekten

Um was geht es in deinem aktuellen Projekt und welche Funktionen übernimmst du?

Bei meinem aktuellen Großprojekt für einen Kunden aus dem öffentlichen Sektor geht es um das Thema „Innere Sicherheit“, das den Joballtag aufgrund der großen politischen Tragweite besonders spannend macht.

Als Verantwortlicher der einzelnen Teams stehe ich im engen Austausch mit dem Gesamtprojektleiter. Ich bin zudem für die Technologie und Software-Architektur zuständig.

Wie sieht dein Tagesablauf aus?

Bei Capgemini gibt es den einen typischen Tag nicht. Alles hängt vom jeweiligen Projekt und meinem diesbezüglichen Aufgabenbereich ab. Ich bin in der Regel 2-3 Tage in der Woche beim Kunden und arbeite die restliche Zeit vom Büro oder Homeoffice aus. Die Regelung ermöglicht mir eine flexible Zeiteinteilung, dank derer ich meine Arbeit gut mit meiner Familie vereinbaren kann.

Einen sehr hohen Anteil nimmt die Kommunikation innerhalb des Projektteams und mit dem Kunden ein. Meine Tage sind entsprechend von Telefonkonferenzen und Meetings geprägt. Zudem beantworte ich E-Mails, erstelle Reviews, erarbeite Konzepte und führe technische Recherchen durch.

Was unterscheidet Projekte des öffentlichen Sektors von Aufträgen der Privatwirtschaft?

Der öffentliche Sektor ist besonders an langfristiger Zusammenarbeit interessiert, insbesondere auch was die beteiligten Mitarbeiter eines Projekts angeht. Zudem spielen natürlich übergeordnete politische Prioritäten eine große Rolle.

Mit Teamgeist zum Erfolg

Welche Bedeutung hat Teamwork bei Capgemini?

Der Teamgeist ist Teil unserer Firmenkultur. Die hilfsbereite Zusammenarbeit aller Mitarbeiter, das gegenseitige Vertrauen und die persönliche Unterstützung sind essentiell für den Erfolg unserer Projekte. Schon in den Bewerbungsgesprächen achten wir besonders darauf, wie teamfähig die Kandidaten sind.

Tipps für Jobkandidaten

Welche Tipps gibst du Bewerber/innen für die Position des Chefarchitekten?

Das ist schwer zu beantworten, da es sich beim „Chefarchitekten“ um keine Einsteigerposition handelt. Mein grundsätzlicher Rat an Absolventen ist folgender: Befreien Sie sich von festen Vorstellungen über Rollen oder Branchen. Gehen Sie Ihre Karriere flexibel an. Schauen Sie ergebnisoffen in alle Richtungen und finden Sie heraus, was Ihnen wirklich Spaß macht.

Das Bewerbungsanschreiben von Jobkandidaten ist mir sehr wichtig, da es zeigt, wie jemand tickt und was ihn interessiert. Bewerber sollten in der Lage sein, kurz und knapp zu beschreiben, wer sie sind, wofür sie stehen und was sie machen möchten. Abgeschriebene Vorlage-Anschreiben finde ich schrecklich.

Im Bewerbungsgespräch sollten Jobinteressenten natürlich und gelassen bleiben. Wir verwenden keine versteckten psychologischen Fragen oder dergleichen, sondern gehen freundlich und mit großem Interesse auf den Bewerber zu. Über den Dialog versuchen wir herauszufinden, ob es für beide Seiten passt.

Haben auch Quereinsteiger eine Chance bei Capgemini?

Ja. Wichtig ist ein fundiertes Technologie-Verständnis für Software und die dazugehörige Architektur. Wer eine IT-Karriere bei Capgemini anstrebt, sollte sich mit der Materie zumindest im privaten Bereich bereits eingehend beschäftigt und entsprechende Erfahrungen gesammelt haben.

Weiterbildungen bringen die Karriere voran

Welche Weiterbildungsangebote von Capgemini nutzt du?

Je nach Rolle und Laufbahn im Capgemini-Karrieremodell bietet das Unternehmen individuelle Schulungen an. Der Personal-Vorgesetzte empfiehlt konkrete Maßnahmen zur Weiterbildung und bespricht sie mit dem jeweiligen Mitarbeiter.

Ich nutzte in meinen Anfangsjahren insbesondere Angebote zur Optimierung von Soft Skills. Auch technische Schulungen brachten meine Capgemini-Karriere voran. Inzwischen fahre ich zur Weiterbildung eher mal auf eine Fachkonferenz, um beim jeweiligen Thema auf dem aktuellen Stand zu bleiben oder mich weiterzubilden.

Kannst du Weiterbildungen für deine Position empfehlen?

Technische Schulungen zu Architektur, oder ganz zu Anfang zum Programmieren halte ich für sehr wertvoll. Mitarbeiter haben es bei der Wahl der Angebote einfach. Capgemini stellt einen genauen Plan bereit, welche Schulungen für die jeweilige Rolle und Position empfehlenswert sind.

Welche Berufspläne hast du für deine Zukunft?

Ich fühle mich sehr wohl als leitender IT-Architekt. Die flexiblen Entwicklungsmöglichkeiten und der große Teamgeist der Mitarbeiter untereinander motivieren mich jeden Tag aufs Neue, mein Bestes für den Erfolg des Unternehmens zu geben.

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