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Next-generation skills

Kompetenzen der nächsten Generation

Entwicklung von 5G-Kompetenzen mit der Capgemini 5G Academy – eine Investition in die Zukunft

Die Capgemini 5G Academy vermittelt Studenten wichtige Fähigkeiten im Bereich 5G. Damit investieren wir in zukünftige Arbeitskräfte – und fördern die Entwicklung von Ideen, die die Welt verändern können.

Die 5G-Technologie revolutioniert so unterschiedliche Bereiche wie die Unterhaltungsindustrie, die Fertigung und das Gesundheitswesen. An der Capgemini 5G Academy in Neapel, Italien, die in Zusammenarbeit mit der Università degli Studi di Napoli Federico II betrieben wird, hat eine Gruppe von Studenten praktische Erfahrungen mit diesen Technologien gesammelt.

Im Januar 2020 starteten 30 Studenten und Hochschulabsolventen und erforschten in nur sieben Monaten die Dynamik der digitalen Transformation, die durch 5G angeregt wird, unter der Aufsicht eines Expertengremiums aus Capgemini-Dozenten.

Die Kompetenzen von morgen

Die nächste Generation junger Menschen mit 5G-Kenntnissen auszustatten, ist wichtiger denn je – und eine Investition in die zukünftigen Arbeitskräfte. In der Tat wurden 65 % der Teilnehmer an der Akademie später von Capgemini eingestellt, um ihre Fähigkeiten in das breitere Ökosystem des Unternehmens einzubringen.

Vier Studententeams mit unterschiedlichen Hintergründen und Fähigkeiten arbeiteten zusammen, um konkrete 5G-Lösungen zu erforschen und zu entwickeln, die Unternehmen schon bald übernehmen können. Die vier Schwerpunktbereiche waren das Gesundheitswesen, Medien und Unterhaltung, Fertigung und Versicherung.

Das Gesundheitsteam entwickelte eine spannende Anwendung im Bereich der tiefen Hirnstimulation (DBS). Gruppenmitglied Francesco Barbato erklärt das Konzept: “DBS ist eine Technik, die zur Behandlung von Patienten mit Erkrankungen wie der Parkinson-Krankheit eingesetzt wird. Bei der Behandlung werden Elektroden in das Gehirn des Patienten implantiert, die elektromagnetische Signale aussenden. Dadurch werden die Gehirnfunktionen reguliert und fehlerhafte Nervensignale blockiert, die Zittern, Langsamkeit, Steifheit und Probleme beim Gehen verursachen.”

Ein Nachteil dieser Technik ergibt sich, wenn der Neurostimulator, der wie ein Herzschrittmacher unter die Haut des Patienten implantiert wird, angepasst werden muss. Dies erfordert normalerweise einen Krankenhausaufenthalt des Patienten.
“Wir haben einen tragbaren Sender namens Neuralibre entwickelt und gebaut, der mit dem DBS-Gerät des Patienten verbunden wird”, erklärt Francesco. “Dieses System sendet und empfängt medizinische Daten über 5G, passt die Behandlung automatisch an und ermöglicht die Fernbeteiligung einer medizinischen Fachkraft. Das Ergebnis ist eine hochgradig personalisierte Therapie, die keinen Krankenhausaufenthalt des Patienten erfordert.”

Grenzen überwinden

Um die Grenzen der Gesundheitstechnologie zu verschieben und eine bessere Zukunft zu schaffen, sind Beiträge von Experten aus verschiedenen Disziplinen erforderlich. Francesco und Mario Ambrosino, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein theoretischer Physiker, wurden mit zwei biomedizinischen Ingenieuren, Martina Giangrieco und Alfonso De Vivo, sowie mit Giovanni Crisci, einem weiteren Wirtschaftswissenschaftler, zusammengebracht.

“Sie kannten uns besser, als wir uns selbst kannten”, sagte Francesco. “Sie wussten, welche anderen Studenten unsere Fähigkeiten und Interessen ergänzen würden und wer uns auf neue Weise fordern würde.”

Eine Mischung aus Fähigkeiten

Für Mario war eine der wichtigsten Lektionen, dass man zusammenarbeiten muss. "Die Akademie hat uns die Bedeutung von Teamarbeit vermittelt. In den sieben Monaten des Projekts haben wir unser Fachwissen zusammengeführt und etwas geschaffen, auf das wir alle sehr stolz sind."

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