Be different. Be digital – Innovation leben und erleben…

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Einmal quer durch Deutschland führte mich mein Weg. Vom turbulenten Berlin bis ins zünftige München.

Für mich als gebürtiger Berliner ist das wohl Schönste an München, dass es im Verhältnis so klein und überschaubar ist, aber dennoch voller Leben und guter Laune. Doch als „Preuße“ in Bayern ist erst mal alles anders. Schwer verständliche Dialekte und die Kopfschüttler, die man erntet, wenn man Oberbayern nicht von Niederbayern unterscheiden kann. Meine Kollegen haben mich jedoch vom ersten Tag an super integriert und dank der regelmäßigen gemeinsamen Freizeitaktivitäten wie Volleyball spielen, grillen an der Isar oder sich am Abend in entspannter Runde treffen, fühlte ich mich sehr schnell heimisch.

Während meines Masterstudiums der Wirtschaftsinformatik war ich bereits im Bankenumfeld tätig. Der Bankensektor ist trocken, besteht nur aus Zahlen und ist innovationsärmer, aber auch langsamer als andere Branchen – so jedenfalls lautet die allgemeine Haltung. Teilweise stimmt das, doch Financial Services ist im Wandel und das bekommen auch die Banken zu spüren: Hervorragend aufgestellte FinTechs, neue Bezahlsysteme, wachsende Konkurrenten aus der Nicht-Bankenbranche (Facebook, Google und Co.),  aber auch Innovationsdruck bei der Gestaltung neuer Wege zum Kunden – durch Etablierung exzellenter Customer Experience bzw. durch die Schaffung einer reibungslosen Customer Journey. Zusammengefasst sind dies also spannende Zeiten, um sich als Berater in genau diese Themen zu stürzen und die verschiedensten Innovationen in die Branche Financial Services zu bringen.
Ab dem ersten Tag konnte ich an meinem Lieblingsthema – dem Process Mining – arbeiten. Beim Process Mining geht es im Kern um die Rekonstruktion von Prozessmodellen anhand von Datenspuren aus den am Prozess beteiligten Systemen. Ziel ist es, den tatsächlichen Prozess (also so, wie er gelebt wird) zu ermitteln und zu visualisieren. Diese neue und objektive Prozessanalyse hat eine Menge Vorteile gegenüber klassischen Methoden wie Workshops, Interviews oder Beobachtungen, welche stark subjektiv, möglicherweise unvollständig und in den Köpfen der Mitarbeiter idealisiert sind. Über eine gut vernetzte Community konnte ich so aktiv beim Wissensaufbau, aber auch beim Ausbau unserer Fähigkeiten und letztlich bei der Akquise mitwirken. Ich kann meine Begeisterung für dieses Thema ausleben – quasi aus meinem Hobby ein konkretes Projekt machen – und den Kunden damit anstecken.  Wer wünscht sich sowas denn nicht?

Doch dies ist nur eine von vielen Communities, die es bei uns gibt. Neben dem Prozessmanagement gibt es auch noch Teams, welche sich mit Themen rund um Payments, Risk & Compliance oder Zukunft der Banken auseinandersetzen, aber auch mit Technologien wie Blockchains und verschiedenen Tools und Entwicklungsmethoden. Es ist also unmöglich, nicht das Richtige für sich zu finden.  Und das Schönste daran ist, dass man sich überall engagieren, die Nase reinstecken und Sachen ausprobieren kann  – so kann man schauen, was etwas für einen ist. Es wird definitiv nie langweilig, denn man hat alles selbst in der Hand.

Wie innovationsfreudig bist du? Finde es einfach heraus.

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