{"id":896440,"date":"2026-06-18T09:59:16","date_gmt":"2026-06-18T09:59:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/?p=896440"},"modified":"2026-06-18T11:51:06","modified_gmt":"2026-06-18T11:51:06","slug":"zirkularitaet-wirtschaftlich-umsetzen-wie-kostenmodelle-komplexitaet-reduzieren-und-entscheidungsfindungen-ermoeglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/insights\/blog\/zirkularitaet-wirtschaftlich-umsetzen-wie-kostenmodelle-komplexitaet-reduzieren-und-entscheidungsfindungen-ermoeglichen\/","title":{"rendered":"Zirkularit\u00e4t wirtschaftlich umsetzen: Wie Kostenmodelle Komplexit\u00e4t reduzieren und Entscheidungsfindungen erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"\n<header class=\"wp-block-cg-blocks-hero-blogs header-hero-blogs\"><div class=\"container\"><div class=\"hero-blogs\"><div class=\"hero-blogs-content-wrapper\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12\"><div class=\"header-title\"><h1>Zirkularit\u00e4t wirtschaftlich umsetzen: Wie Kostenmodelle Komplexit\u00e4t reduzieren und Entscheidungsfindungen erm\u00f6glichen<\/h1><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"hero-blogs-bottom\"><div class=\"header-author\"><div class=\"author-img\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/02\/Diekhof_Capgemini-42_2.jpg?w=200&amp;quality=10\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><\/div><div class=\"author-name-date\"><h5 class=\"author-name\">Dr. Josefine Diekhof<\/h5><h5 class=\"blog-date\">18.06.2026<\/h5><\/div><\/div><div class=\"brand-image\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"\/wp-content\/themes\/capgemini2025\/assets\/images\/capgemini-invent-white.svg\" alt=\"capgemini-invent\"\/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/header>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-cg-blocks-group undefined section section--article-content\"><div class=\"article-main-content\"><div class=\"container\"><div class=\"grid-container\"><div><div class=\"article-text article-quote-text\">\n<p id=\"h-\"><strong>Angesichts allgemeiner Sorgen des fortschreitenden, menschengemachten Klimawandels sowie eines steigenden regulatorischen Drucks auf Unternehmen verfolgen diese Unternehmen verst\u00e4rkt ambitionierte Net-Zero-Zielsetzungen. Die Erreichung von Net Zero erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der s\u00e4mtliche Phasen des Produktlebenszyklus (engl. Product Lifecycle) umfasst und eine enge Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette voraussetzt. Prinzipien der Kreislaufwirtschaft gewinnen hierbei als zentrale Hebel der Dekarbonisierung an Bedeutung und besitzen das Potenzial, Emissionen branchen\u00fcbergreifend signifikant zu reduzieren. Die Kreislaufwirtschaft stellt ein vielschichtiges und interdisziplin\u00e4res Konzept dar und er\u00f6ffnet entsprechend vielf\u00e4ltige Ansatzpunkte zur Hebung von Optimierungspotenzialen. Dies gilt insbesondere f\u00fcr die Beschaffung, wo bereits in fr\u00fchen Phasen des Produktlebenszyklus grundlegende Entscheidungen hinsichtlich Materialauswahl, Materialzusammensetzung sowie \u2013 innerhalb vorgegebener Designrestriktionen \u2013 der Materialherkunft getroffen werden. Vor diesem Hintergrund analysiert dieser Blog Ans\u00e4tze zirkul\u00e4rer Beschaffung, um einen wirksamen Beitrag zur Erreichung von Net-Zero-Zielen zu leisten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-1-zirkularitat-als-beschleuniger-der-dekarbonisierung\">1. Zirkularit\u00e4t als Beschleuniger der Dekarbonisierung<\/h3>\n\n\n\n<p>Da die Reduktion von Kohlenstoffemissionen zunehmend als zentrale strategische Zielsetzung von Unternehmen an Bedeutung gewinnt, existieren unterschiedliche Ans\u00e4tze zur Umsetzung von Dekarbonisierungsma\u00dfnahmen. Unter diesen Ans\u00e4tzen richten sich zirkul\u00e4re Strategien auf den gesamten Produktlebenszyklus \u2013 von der Produktentwicklung bis hin zur End-of-Life-(EoL)-Phase. Die Nutzungsphase von Produkten wird durch zirkul\u00e4re Designprinzipien verl\u00e4ngert, indem Produkte robust, reparierbar und modular erweiterbar gestaltet werden. Am Ende der Nutzungsphase werden Produkte demontiert, sodass Komponenten wiederverwendet, aufgearbeitet (refurbished), remanufactured oder Materialien recycelt werden k\u00f6nnen. Derartige Ans\u00e4tze und Strategien f\u00fchren in der Regel zu einer signifikanten Reduktion von Abfallaufkommen, sch\u00e4dlichen Emissionen sowie des Ressourcenverbrauchs. Insgesamt besitzen zirkul\u00e4re Gesch\u00e4ftsmodelle das Potenzial, den CO\u2082-Aussto\u00df um bis zu 40\u202f% zu reduzieren<sup>1<\/sup>. Das Momentum der Kreislaufwirtschaft wird zus\u00e4tzlich durch das regulatorische Umfeld verst\u00e4rkt, das eine Abkehr von linearen Gesch\u00e4ftsmodellen vorantreibt. Neue regulatorische Anforderungen zwingen Unternehmen zudem, ihre Lieferketten- und Beschaffungsstrategien im Sinne der Zirkularit\u00e4t grundlegend neu auszurichten (z.\u202fB. der Circular Economy Action Plan, die Altfahrzeugrichtlinie, die europ\u00e4ische Verpackungsrichtlinie oder die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie)<sup>2,3,4<\/sup>. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Beschaffungsmanagement lassen sich Kohlenstoffemissionen durch zirkul\u00e4re Sourcing-Praktiken reduzieren, beispielsweise durch den Einsatz von Sekund\u00e4r- anstelle von Prim\u00e4rmaterialien sowie deren R\u00fcckf\u00fchrung als Rezyklate in die Wertsch\u00f6pfungskette und Produktionsprozesse.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Automobilindustrie stellt Stahl beispielsweise einen der am h\u00e4ufigsten eingesetzten Werkstoffe dar. Im Vergleich zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Prim\u00e4rstahl zeigen zahlreiche Berichte und wissenschaftliche Studien, dass Stahlrezyklate mit geringeren Kohlenstoffemissionen, einem niedrigeren Energieverbrauch sowie einer reduzierten Ressourcennutzung verbunden sind. Nach Angaben des World Economic Forum (2024)<sup>5<\/sup> verursacht die Herstellung von Prim\u00e4rstahl \u2013 typischerweise \u00fcber das Hochofen\u2011Konverterverfahren (Blast Furnace \u2013 Basic Oxygen Furnace, BF\u2011BOF) \u2013 etwa 2.300 kg CO\u2082e pro Tonne Stahl. Demgegen\u00fcber liegt der Aussto\u00df beim schrottbasierten Elektroofenverfahren (Electric Arc Furnace, EAF) zur Produktion von Sekund\u00e4rstahl bei rund 700 kg CO\u2082e pro Tonne. Dies entspricht einer Reduktion von etwa 1.600 kg CO\u2082e pro Tonne Stahl bzw. rund 70\u202f%. Vor dem Hintergrund, dass die Stahlindustrie derzeit etwa 7\u20139\u202f% der globalen CO\u2082-Emissionen verursacht, ist diese Reduktion von erheblicher Bedeutung. &nbsp;Ein vergleichbarer Effekt zeigt sich hinsichtlich der Energieintensit\u00e4t der Stahlproduktion. Die Herstellung von Sekund\u00e4rstahl erm\u00f6glicht Einsparungen von etwa 12\u202fGJ pro Tonne und reduziert damit den Energiebedarf gegen\u00fcber der Prim\u00e4rstahlproduktion (ca. 22\u202fGJ pro Tonne) um mehr als die H\u00e4lfte. Diese Vorteile setzen voraus, dass Sekund\u00e4rmaterialien Prim\u00e4rmaterialien in der Produktion weitgehend gleichwertig ersetzen k\u00f6nnen \u2013 eine Bedingung, die im Kontext metallischer Werkstoffe in der Regel erf\u00fcllt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnliche Effekte lassen sich nicht nur bei Metallen, sondern auch bei zahlreichen weiteren Materialien beobachten. Capgemini arbeitet kontinuierlich an Nachhaltigkeitsprojekten, in deren Rahmen die Auswirkungen zirkul\u00e4rer Praktiken auf Produktsysteme und Unternehmen quantitativ bewertet werden. Die nachfolgende Grafik in Abbildung 1 zeigt Ergebnisse einer von Capgemini durchgef\u00fchrten internen Studie zum Einfluss der Beschaffung von Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rmaterialien. Wie am Beispiel von drei Metallen und einem Polymer dargestellt, f\u00fchren Rezyklate zu einer signifikanten Reduktion der CO\u2082e-Emissionen und best\u00e4tigen damit die zuvor beschriebenen Effekte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"752\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Blog-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-896442\" style=\"width:1076px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Blog-1.png 752w, https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Blog-1.png?resize=300,156 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 752px) 100vw, 752px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: GWP100\u2011(Global Warming Potential)\u2011Ergebnisse f\u00fcr die Prim\u00e4r- und Sekund\u00e4rproduktion (cradle\u2011to\u2011gate) von Stahl, Aluminium, Kupfer und Polyethylen. Die Ergebnisse wurden mithilfe der LCA\u2011Software Umberto\u202f11 sowie der Datenbank ecoinvent\u202fv3.9 berechnet.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-2-bewaltigung-der-herausforderungen-ein-kostenmodellbasierter-ansatz\">2. <strong><a>Bew\u00e4ltigung der Herausforderungen: Ein kostenmodellbasierter Ansatz<\/a><\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig der Materialart k\u00f6nnen Unternehmen Sekund\u00e4rmaterialien aus unterschiedlichen Quellen beziehen \u2013 sowohl aus Produkten desselben Typs als auch aus branchen\u00fcbergreifenden Produkten. Die erstgenannte Option ist vorzuziehen, da sie die Etablierung geschlossener Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe (closed-loop supply chains) erm\u00f6glicht, die mit vielf\u00e4ltigen Vorteilen verbunden sind. So erlaubt sie beispielsweise eine effektivere Sicherstellung und Steuerung der Qualit\u00e4t von Rezyklaten, was deren Re\u2011Integration in die Fertigung erleichtert und zugleich gew\u00e4hrleistet, dass der Materialwert auf einem m\u00f6glichst hohen Niveau erhalten bleibt. Unternehmen, die den Aufbau geschlossener Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe anstreben, sehen sich jedoch mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Hierzu z\u00e4hlen unter anderem die Etablierung geeigneter R\u00fccknahme- und Anreizsysteme, die unsichere Verf\u00fcgbarkeit von Altprodukten, volatile Preise f\u00fcr Rezyklate und Recyclingprozesse sowie eine unsichere Nachfrage nach Produkten mit hohen Rezyklatanteilen. Diese Herausforderungen wurden in der wissenschaftlichen Literatur bereits umfassend analysiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Metaanalyse von Hui\u202fPeng et\u202fal. (2020)<sup>6 <\/sup>bietet einen umfassenden \u00dcberblick \u00fcber die bestehenden Herausforderungen. Dar\u00fcber hinaus weisen wissenschaftliche Arbeiten auf die Unsicherheit der Kosten im Zusammenhang mit dem Aufbau geschlossener Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe hin. Diese Komplexit\u00e4t ergibt sich insbesondere daraus, dass solche Systeme auf die Einbindung neuer Akteure angewiesen sind, die derzeit in eigenen M\u00e4rkten operieren und bislang keine etablierten Gesch\u00e4ftspartner darstellen, wie etwa R\u00fccknahme\u2011 und Demontagezentren, Remanufacturing-Unternehmen sowie Recyclinganlagen. Zus\u00e4tzlich zu den initialen Investitionskosten sind Unternehmen mit unsicheren Kosteneinsparpotenzialen konfrontiert, die sich h\u00e4ufig erst durch Skaleneffekte sowie durch produktseitige Anpassungen realisieren lassen, die zirkul\u00e4re Prozesse beg\u00fcnstigen. Diese Vielzahl an Unsicherheiten erschwert Investitionsentscheidungen f\u00fcr Unternehmen erheblich.<\/p>\n\n\n\n<p>Life-Cycle-Costing-(LCC)-Modelle k\u00f6nnen einen wesentlichen Beitrag zur Bew\u00e4ltigung der genannten Herausforderungen leisten. LCC stellt eine Methodik zur Bewertung s\u00e4mtlicher Kosten dar, die \u00fcber den gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder einer Dienstleistung anfallen \u2013 von Forschung und Entwicklung \u00fcber die Produktion bis hin zu Vertriebskosten, garantiebezogenen Kosten sowie Entsorgungskosten. Im Beschaffungsmanagement wird ein verwandtes Konzept, das Total Cost of Ownership (TCO), angewendet, um die umfassenden Kostenimplikationen des Erwerbs von G\u00fctern oder Dienstleistungen zu analysieren<sup>7<\/sup>. Dabei liegt der Fokus von TCO typischerweise auf den Kosten ab dem Zeitpunkt der Anschaffung. Im Gegensatz dazu umfasst LCC einen erweiterten Betrachtungsrahmen, der s\u00e4mtliche Kosten entlang des gesamten Produktlebenszyklus einbezieht. Beide Ans\u00e4tze f\u00f6rdern jedoch die Ber\u00fccksichtigung langfristiger Kosten und Nutzen \u00fcber die verschiedenen Lebenszyklusphasen hinweg und unterst\u00fctzen somit eine Entscheidungsfindung, basierend auf Wirtschaftlichkeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"752\" height=\"280\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Blog2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-896443\" style=\"width:1076px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Blog2.png 752w, https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Blog2.png?resize=300,112 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 752px) 100vw, 752px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: \u00dcbersicht der Cost Centers im zirkul\u00e4ren Produktlebenszyklus<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Etablierte LCC-Modelle konzentrieren sich jedoch \u00fcberwiegend auf lineare Gesch\u00e4ftsmodelle und ber\u00fccksichtigen Zirkularit\u00e4t sowie geschlossene Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe bislang nicht hinreichend (vgl. \u00dcbersicht der linearen Kostenstellen im oberen, horizontalen Teil von Abbildung 2.). Die Weiterentwicklung des LCC hin zu einem zirkul\u00e4ren LCC-Modell adressiert diese Limitationen. Zirkul\u00e4res LCC erweitert den klassischen Kostenrahmen, indem neben den Kosten auch die Erl\u00f6sstr\u00f6me zirkul\u00e4rer Strategien ber\u00fccksichtigt werden<sup>8<\/sup>. Zus\u00e4tzlich einzubeziehende Kosten umfassen beispielsweise R\u00fccknahmekosten, Demontagekosten, Kosten f\u00fcr die Distribution werthaltiger gebrauchter Komponenten sowie Kosten im Zusammenhang mit Remanufacturing- und Recyclingprozessen (vgl. die mit gr\u00fcnen Pfeilen gekennzeichneten Kostenstellen in Abbildung 2).<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen eines zirkul\u00e4ren LCC-Ansatzes besteht der erste Schritt in der Parametrisierung s\u00e4mtlicher Kostenarten entlang des Produktlebenszyklus \u2013 einschlie\u00dflich der Lebenszyklusphasen nach der Nutzungsphase \u2013, sodass unterschiedliche Kostenfunktionen abgeleitet werden k\u00f6nnen. Diese Funktionen h\u00e4ngen von separat definierten Einflussvariablen ab, etwa Preisen, Zeit oder Region. Neben den Kostenfunktionen erm\u00f6glicht die Definition von Indizes (z.\u202fB. Kosten-, Komponenten- oder Materialarten) die Bildung spezifischer Szenarien. Diese Szenarien ergeben sich aus der Kombination modifizierter Indizes mit bestimmten Rahmenbedingungen (z.\u202fB. Anzahl von EoL-Fahrzeugen) sowie strategischen Unternehmensentscheidungen (z.\u202fB. Make-or-Buy oder Partnerschaften). \u00dcber Indizes und Szenarien hinaus ber\u00fccksichtigen die Kostenfunktionen auch komplexe Einflussgr\u00f6\u00dfen, etwa Risiken von Lieferkettenunterbrechungen und Preisvolatilit\u00e4ten. Sobald die Kostenfunktionen unter unterschiedlichen Szenarien und Einflussfaktoren definiert sind, werden erg\u00e4nzend Erl\u00f6sfunktionen \u00fcber s\u00e4mtliche Lebenszyklusphasen hinweg modelliert. Die Identifikation von Erl\u00f6spotenzialen auch nach dem Ende der Nutzungsphase eines Produkts erm\u00f6glicht die Berechnung von Kompensationspotenzialen f\u00fcr erforderliche Anfangsinvestitionen. Dieser szenariobasierte Ansatz identifiziert somit nicht nur Kostenentwicklungen, sondern auch Erl\u00f6spotenziale im Zeitverlauf. Dadurch wird ein H\u00f6chstma\u00df an Transparenz \u00fcber den gesamten zirkul\u00e4ren Lebenszyklus des Produkts hinweg gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kostenmodell bietet dar\u00fcber hinaus den Vorteil, dass es die Bewertung von Risiken und Unsicherheiten integrieren kann \u2013 Faktoren, die Investitionen in zirkul\u00e4re Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe, wie zuvor erl\u00e4utert, besonders komplex machen. Die zus\u00e4tzliche Parametrisierung von Kosten anstelle einer konventionellen, sequenziellen Aggregation erm\u00f6glicht zudem die Durchf\u00fchrung von Sensitivit\u00e4tsanalysen unter verschiedenen Rahmenbedingungen und erweitert damit die Aussagekraft des Berechnungsmodells erheblich<sup>1<\/sup>. Dies umfasst beispielsweise Ver\u00e4nderungen in der Nachfrage nach gebrauchten Komponenten, Schwankungen in der Verf\u00fcgbarkeit von Altprodukten oder volatile Materialpreise, ebenso wie Effizienzsteigerungen infolge von Skaleneffekten und produktbezogenen Designoptimierungen. Damit erm\u00f6glicht dieser Ansatz ein umfassendes Verst\u00e4ndnis der wirtschaftlichen Implikationen unterschiedlicher Szenarien sowie unterschiedlicher, miteinander verkn\u00fcpfter zirkul\u00e4rer Praktiken. Das zirkul\u00e4re LCC-Modell leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Identifikation wirtschaftlich optimaler Handlungsoptionen und stellt ein wirkungsvolles Instrument zur Entscheidungsunterst\u00fctzung bei Investitionen in geschlossene, zirkl\u00e4re Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe dar.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><sup>1<\/sup> Der Text bezieht sich aus Gr\u00fcnden der Vereinfachung ausschlie\u00dflich auf Kostenmodelle. Sofern diese zur Unterst\u00fctzung von Gesch\u00e4ftsentscheidungen eingesetzt werden, sollten jedoch gleicherma\u00dfen auch Erl\u00f6sstr\u00f6me durch entsprechende Parametrisierung ber\u00fccksichtigt werden, um ein umfassendes Verst\u00e4ndnis der \u00f6konomischen Implikationen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"752\" height=\"323\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Image-3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-896444\" style=\"aspect-ratio:2.328228416831731;width:1076px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Image-3.png 752w, https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Image-3.png?resize=300,129 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 752px) 100vw, 752px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><a>Abbildung <\/a>3: integrative Life Cycle Assessment (iLCA)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-3-die-holistische-perspektive-verknupfung-von-kosten-und-umweltmetriken\">3. Die holistische Perspektive: Verkn\u00fcpfung von Kosten- und Umweltmetriken<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Verkn\u00fcpfung des zirkul\u00e4ren LCC-Ansatzes mit dem integrative Life Cycle Assessment (iLCA) verbessert die Entscheidungsfindung zus\u00e4tzlich. Wie in Abbildung 3 dargestellt, kombiniert dieser Ansatz die \u00f6konomischen Analysen von LCC-Modellen mit den \u00f6kologischen Dimensionen von LCAs und erm\u00f6glicht damit eine ganzheitliche Bewertung der Auswirkungen strategischer Entscheidungen und damit verbundener Investitionen. Eine derartige Integration ist entscheidend, um Emissionen umfassend zu minimieren. So kann beispielsweise ein Hersteller eine Investition in das Recycling thermoplastischer Komponenten eines Produkts am Ende der Nutzungsphase in Erw\u00e4gung ziehen. Die Durchf\u00fchrung einer zirkul\u00e4ren LCC-Analyse liefert detaillierte Erkenntnisse \u00fcber die erforderlichen Investitionen zum Aufbau und Betrieb der entsprechenden zirkul\u00e4ren Wertsch\u00f6pfungskette (z.\u202fB. Demontage- und Recyclingzentren). Dar\u00fcber hinaus schafft sie Transparenz \u00fcber die Fertigungskosten intern erzeugter Kunststoffrezyklate, die als Input f\u00fcr neue Komponenten genutzt werden k\u00f6nnen. Zudem erm\u00f6glicht der Ansatz Prognosen zu potenziellen mittel- bis langfristigen Kostensenkungen, die sich aus Mehrfachrecycling sowie Skaleneffekten ergeben. Die Einbettung dieser Ergebnisse in ein iLCA liefert erg\u00e4nzend beispielsweise Informationen zu den mit den Recyclingprozessen verbundenen CO\u2082-Emissionen oder Ressourceneinsparpotenzialen.<\/p>\n\n\n\n<p>Infolgedessen kann diese Methodik nicht nur dazu genutzt werden, die mit dem Bezug von Prim\u00e4r\u2011 und Sekund\u00e4rmaterialien oder der internen Herstellung von Rezyklaten verbundenen Kosten und Emissionen zu vergleichen, sondern auch den \u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck verschiedener Recyclingprozesse oder Remanufacturing-Ans\u00e4tze f\u00fcr unterschiedliche Komponenten gegen\u00fcberzustellen. Ausgehend von der Annahme, dass thermoplastische Materialien durch alternative Werkstoffe (z.\u202fB. Holz oder Metalle)<sup>9<\/sup> substituiert werden k\u00f6nnen, die die funktionalen und konstruktiven Anforderungen des Produkts ebenfalls erf\u00fcllen, erm\u00f6glicht die Durchf\u00fchrung entsprechender zirkul\u00e4rer iLCA-Analysen f\u00fcr diese Materialoptionen eine fundierte Entscheidungsunterst\u00fctzung. Auf dieser Grundlage k\u00f6nnen Produktdesigner*innen und Beschaffungsmanager*innen diejenigen Materialien ausw\u00e4hlen, die \u00fcber den gesamten Produktlebenszyklus hinweg die geringste CO\u2082-Intensit\u00e4t aufweisen. Somit liefert diese Methodik entscheidungsrelevante Informationen zur Bewertung und Auswahl alternativer zirkul\u00e4rer Beschaffungsoptionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend ist die Transition zur Kreislaufwirtschaft von zentraler Bedeutung f\u00fcr die Erreichung von Dekarbonisierungszielen im Beschaffungsmanagement sowie in weiteren Unternehmensbereichen. Die Umsetzung zirkul\u00e4rer Strategien ist jedoch mit erheblichen Herausforderungen verbunden, die durch Risiken und Unsicherheiten zus\u00e4tzlich verst\u00e4rkt werden und den Einsatz robuster Bewertungsmethoden f\u00fcr Kosten und Nutzen erfordern. Zirkul\u00e4re LCC-Ans\u00e4tze \u2013 insbesondere in Form parametrischer Modelle und in Kombination mit Life Cycle Assessments\u2013 bieten ein leistungsf\u00e4higes Tool zur Bew\u00e4ltigung der Komplexit\u00e4t geschlossener Wertsch\u00f6pfungskreisl\u00e4ufe. Sie erm\u00f6glichen es Unternehmen, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl \u00f6konomische Tragf\u00e4higkeit als auch \u00f6kologische Nachhaltigkeit optimieren. Damit stellen sie einen wesentlichen Schritt in Richtung der operativen Umsetzung von Net-Zero-Zielsetzungen in der Wirtschaft dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielen Dank an unsere Co-Autoren Andres Robelo &amp; Thomas Krautter!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><sup>1<\/sup> WWF (2023): \u2018<em>Modell Deutschland Circular Economy: Eine umfassende Circular Economy f\u00fcr Deutschland 2045 zum Schutz von Klima und Biodiversit\u00e4t\u2019<\/em>. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.wwf.de\/fileadmin\/fm-wwf\/Publikationen-PDF\/Unternehmen\/WWF-Modell-Deutschland-Circular-Economy-Broschuere.pdf (abgerufen am 15. Juni 2026).<\/li>\n\n\n\n<li><sup>2 <\/sup>European Commission (2023): \u2018<em>End-of-Life Vehicles\u2019<\/em>. Verf\u00fcgbar unter: &nbsp;<a href=\"https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/waste-and-recycling\/end-life-vehicles_en\">https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/waste-and-recycling\/end-life-vehicles_en<\/a> (abgerufen am 15. Juni 2026).<\/li>\n\n\n\n<li><sup>3<\/sup> European Commission (2024): \u2018<em>Packaging waste\u2019<\/em>, Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/waste-and-recycling\/packaging-waste_en#law\">https:\/\/environment.ec.europa.eu\/topics\/waste-and-recycling\/packaging-waste_en#law<\/a> (abgerufen am 15. Juni 2026).<\/li>\n\n\n\n<li><sup>4 <\/sup>European Commission (2025): \u2018<em>Circular economy action plan\u2019<\/em>, Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/environment.ec.europa.eu\/strategy\/circular-economy-action-plan_en (abgerufen am 15. Juni 2026)<\/li>\n\n\n\n<li><sup>5<\/sup> World Economic Forum (2024) Net-Zero Industry Tracker: 2024 Edition. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.weforum.org\/publications\/net-zero-industry-tracker-2024\/<\/li>\n\n\n\n<li><sup>6 <\/sup>Hui Peng, M., Shen, N., Liao, H., Xue, H., Wang, Q. (2020): \u2018<em>Uncertainty factors, methods, and solutions of closed-loop supply chain \u2014 A review for current situation and future prospects<\/em>\u2019. In: Journal of Cleaner Production, 254, pp.1-20.<\/li>\n\n\n\n<li><sup>7<\/sup> Estevan, H., Schaefer, B., Adell, A. (2018): \u2018<em>Life Cycle Costing. State of the Art\u2019.<\/em> Sustainable Public Procurement Regions (SPP Regions) Project Consortium. Publisher: ICLEI \u2013 Local Governments for Sustainability, European Secretariat. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/iclei-europe.org\/fileadmin\/templates\/iclei-europe\/lib\/resources\/tools\/push_resource_file.php?uid=WiTjlkpz (abgerufen am 15. Juni 2026).<\/li>\n\n\n\n<li><sup>8 <\/sup>Jansen et al. (2020): \u2018<em>A circular economy life cycle costing model (CE-LCC) for building components\u2019<\/em>, in Resources, Conservation &amp; Recycling, 161 (2020). [1] Dehne et al. (2015): \u2018<em>Stoffstromorientierte L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr eine hochwertige Verwertung von gemischten gewerblichen Siedlungsabf\u00e4llen\u2019<\/em>, Umweltbundesamt, S. 140.<\/li>\n\n\n\n<li><sup>9<\/sup> Dehne et al. (2015): \u2018<em>Stoffstromorientierte L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr eine hochwertige Verwertung von gemischten gewerblichen Siedlungsabf\u00e4llen\u2019<\/em>, Umweltbundesamt, S. 140.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n\n\n\n<section class=\" section section--expert-slider wrapper-people-slider wp-block-cg-blocks-wrapper-people-slider undefined\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"content-title col-12 col-md-8\"><h2 data-maxlength=\"34\" class=\"people-heading-title\">Unsere Expertin<\/h2><\/div><\/div><\/div><div class=\"slider slider-boxed\"><div class=\"container\"><div class=\"slider-window\"><div class=\"slider-list\">\t\t<div class=\"slide\">\n\t\t\t<div class=\"box\">\n\t\t\t\t<div class=\"row\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-6 col-lg-4 box-img-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2023\/02\/Diekhof_Capgemini-42_2.jpg\" alt=\"Dr. Josefine Diekhof\"\/>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-6 col-lg-8 box-inner\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"row title-social-media-header\">\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-12 col-lg-6 mbl-social-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<ul class=\"social-nav\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li><a aria-label=\"Linkedin\" target=\"_blank\" title=\"In neuem Fenster \u00f6ffnen\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dr-josefine-diekhof-94476030\/\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"icon-li\"><\/i><\/a><\/li>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-12 col-lg-6 box-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"box-title\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h3 class=\"people-profile-title\">Dr. Josefine Diekhof<\/h3>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span>Senior Managerin | Sustainable Futures Germany, Circular Economy, Capgemini Invent<\/span>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"col-md-12 col-lg-6 social-box-container dkt-social-icon\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<ul class=\"social-nav\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<li><a aria-label=\"Linkedin\" target=\"_blank\" title=\"In neuem Fenster \u00f6ffnen\" href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dr-josefine-diekhof-94476030\/\"><i aria-hidden=\"true\" class=\"icon-li\"><\/i><\/a><\/li>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/ul>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"people-info\">Dr. Josefine Diekhof ist Senior Managerin in der Abteilung Sustainable Futures bei Capgemini Invent. Als promovierte Innovations- und Umwelt\u00f6konomin mit Erfahrung in den Branchen Automotive, Public, Energy und Banking unterst\u00fctzt sie Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien. Ihr Schwerpunkt liegt auf der strategischen Beratung zu zirkul\u00e4ren Gesch\u00e4ftsmodellen, Corporate Venturing und Innovationsmanagement \u2013 erg\u00e4nzt durch digitale L\u00f6sungen, die die Kreislaufwirtschaft \u00f6konomisch realisierbar machen.<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div><\/div><\/div><div class=\"slider-nav\"><button class=\"slider-prev inactive\" aria-label=\"Slider zur\u00fcck\" tabindex=\"-1\"><\/button><ul class=\"slider-paginator\"><\/ul><button class=\"slider-next\" aria-label=\"Slider n\u00e4chster\"><\/button><\/div><\/div><\/section>\n\n\n<section class=\"section section--expert-perspectives\"><div class=\"container\"><div class=\"row\"><div class=\"content-title col-12 col-md-8\"><h2 class=\"expert-heading\">Weitere Blogposts<\/h2><\/div><\/div><div class=\"expert-prospective-container\"><div class=\"row\"><div class=\"col-12 col-md-4 row-space\"><div class=\"box\"><div class=\"box-img-wrapper\"><a href=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/insights\/blog\/how-to-ensure-the-beginning-of-better-isnt-the-end-sap-digital-sovereignty-and-innovation\/\" aria-label=\"Wie wird aus dem \u201eBeginn von Besserem\u201c ein nachhaltiger Fortschritt? Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t und Innovation bei SAP.\" tabindex=\"-1\"><img decoding=\"async\" class=\"box-img\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2026\/06\/Sovereign-AI_Webbanner-2880X1800_v3-1.jpg?w=600&#038;quality=70\" style=\"object-position: 50% 50%; object-fit: cover;\" loading=\"lazy\" \/><\/a><\/div><div class=\"box-inner\"><div class=\"box-tag\">Data and AI<\/div><a class=\"content-box-title\" href=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/insights\/blog\/how-to-ensure-the-beginning-of-better-isnt-the-end-sap-digital-sovereignty-and-innovation\/\" aria-label=\"Wie wird aus dem \u201eBeginn von Besserem\u201c ein nachhaltiger Fortschritt? Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t und Innovation bei SAP.\"><h3 class=\"expert-subtitle\">Wie wird aus dem \u201eBeginn von Besserem\u201c ein nachhaltiger Fortschritt? Digitale Souver\u00e4nit\u00e4t und Innovation bei SAP.<\/h3><\/a><div class=\"box-bottom\">\n\t\t   <div class=\"box-logo\"><img decoding=\"async\" class=\"light\" loading=\"lazy\" alt=\"Capgemini\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/themes\/capgemini2025\/assets\/images\/cg-logo-blue.svg\" \/><img decoding=\"async\" class=\"dark\" loading=\"lazy\" alt=\"Capgemini\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/themes\/capgemini2025\/assets\/images\/cg-logo-white.svg\" \/><\/div><div class=\"date-name-info\"><div class=\"author-text\">Capgemini<\/div><div class=\"date-text\">Juni 12, 2026<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"col-12 col-md-4 row-space\"><div class=\"box\"><div class=\"box-img-wrapper\"><a href=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/insights\/blog\/eudr-von-der-verordnung-zur-operativen-realitaet\/\" aria-label=\"EUDR auf der Zielgeraden\" tabindex=\"-1\"><img decoding=\"async\" class=\"box-img\" alt=\"\" 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class=\"expert-subtitle\">Ein\u00a0EUDI-Launch 2027 bleibt wirkungslos, wenn er nur Technik ausrollt und kein \u00d6kosystem aktiviert\u00a0<\/h3><\/a><div class=\"box-bottom\">\n\t\t   <div class=\"box-logo\"><img decoding=\"async\" class=\"\" loading=\"lazy\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.capgemini.com\/de-de\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2025\/09\/Screenshot-2025-09-04-120504.png?w=733\" \/><\/div><div class=\"date-name-info\"><div class=\"author-text\">Thilo Zelt<\/div><div class=\"date-text\">Mai 21, 2026<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<section class=\"wp-block-cg-blocks-call-to-action undefined call-to-action-block is-style-cg-secondary-3\"><div class=\"container\"><div class=\"call-to-action-block-content-wrapper has-description\"><div class=\"text-wrapper has-description\"><h3 class=\"title\" data-maxlength=\"144\">Blog-Updates per Mail?<\/h3><p class=\"description\" data-maxlength=\"210\">Abonnieren Sie unseren 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Wir haben Sie in unseren E-Mail-Verteiler aufgenommen.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<div class=\"mf_form__errors\">\n\t\t\t\t<p>Es tut uns leid, die \u00dcbermittlung des Formulars ist fehlgeschlagen. Bitte versuchen Sie es erneut.<\/p>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\n\t\t<script>\n\t\t\twindow.MF_CONFIG877289 = {\"877289\":{\"errors\":[],\"redirect\":\"\"}};\n\t\t<\/script>\n\t<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n\n\n\n<p><a id=\"_msocom_1\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zirkularit\u00e4t entfaltet ihr Potenzial erst, wenn \u00f6kologische und \u00f6konomische Faktoren gemeinsam betrachtet werden. Kostenmodelle liefern die Grundlage f\u00fcr fundierte Entscheidungen in komplexen 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