The Cloud Car 2021

Die Transformation des Automobils

Die Transformation des Automobils

1989 flog ein Auto über die Kölner Domplatte, bemalt wie eine Wolke. Das CLOUD CAR war eine Kunstaktion von HA Schult und Teil einer ganzen Serie, die sich mit dem Thema Auto auseinandersetzte. Die Objekte überhöhten quasi das Automobil, allerdings nicht mahnend, sondern mit einer Prise Humor.

2021 steht das Auto vom Kölner Dom etwas überarbeitet, aber im Original, in München. Auf dem Dach des Bürogebäudes von Capgemini. Gegenüber dem Messeeingang. Pünktlich zur IAA Mobility. Aber, HA Schult wäre nicht HA Schult, wenn er nicht auch dieses Auto in der Zwischenzeit transformiert hätte: Der Elektrostecker steht dabei symbolisch für eine der größten Veränderungen im Automobilbau. Dabei steht er der einseitigen Fokussierung auf elektrische Antriebe durchaus kritisch gegenüber und erkennt in der deutschen Automobilindustrie das Potential für mehr Kreativität. Hinzu kommt, dass die Cloud 1989 – also zur Zeit des ersten CLOUD CARS – einfach nur eine Wolke war. Heute versteht darunter jeder spontan die Technologie, die damit bezeichnet wird. Die Cloud wird ein wesentlicher Antreiber dessen sein, was wir an Veränderung erleben, nicht nur, aber auch im Kontext des Autos mit den Schlagworten Konnektivität, autonomes Fahren oder auch der Idee des Smartphone auf Rädern.

Kunst ist Mensch

THE CLOUD CAR 2021Für Capgemini geht es bei all der Technologie immer um den Menschen. Die Kunst bietet hier einen perfekten Ansatzpunkt. Menschen beschäftigen sich mit dem Kunstwerk und lassen die Impulse auf sich wirken. Kunst ist etwas Greifbares. Vieles von dem, was wir als Capgemini für unsere Kunden erstellen, ist immateriell. Es ist Software. Mit dem Cloud Car zeigen wir „Hardware“ mit einem direkten Bezug zu einem unserer wichtigsten Tätigkeitsfelder. Nicht nur deshalb fanden wir die Idee des CLOUD CAR 2021 einfach zu gut, um sie nicht aufzugreifen. Das CLOUD CAR 2021 symbolisiert die Transformation einer Industrie, die wir auf Unternehmensseite über die letzten 32 Jahre begleitet haben. Es ist ein tolles Motiv zur IAA Mobility und wir können der Messe mit ihren Besuchern, den Ausstellern wie auch der Stadt ein kleines Geschenk machen. 

Kurzvideo vom Aufbau des CLOUD CAR 2021

Bilder zur freien Verwendung

Am Freitag, 3. September, haben wir das CLOUD CAR 2021 vorgestellt. Es ist geschaffen für den öffentlichen Raum und unterliegt keiner Beschränkung in der Nutzung der Bilder (außer gewerblich). Wir bitten jedoch darum, die Aussage des Künstlers nicht zu verfremden und im intendierten Kontext zu belassen.

Fotos des CLOUD CAR 2021 finden Sie unter diesem Link:

Ein Disclaimer für Journalisten: Die Fotos sind honorarfrei und im Rahmen ihrer Publikationen nutzbar. Bitte nennen Sie bei Verwendung den Namen des jeweiligen Fotografen. Die Angaben dazu finden Sie in den Exif- bzw. IPTC-Daten der Fotos.

Der Künstler: HA Schult

  • Geboren 1939 in Parchim, aufgewachsen in Berlin
  • Von 1958 bis 1961 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf
  • Von 1961 bis 1978 lebte er in München, von 1978 bis 1980 in Köln und von 1978 bis 1986 in New York
  • 1986 gründete er das Museum für Aktionskunst in Essen.
  • Von 1986 bis 1991 pendelte er zwischen Deutschland und New York
  • Von 1991 bis 1992 lebte er in Berlin
  • 1992 zog er mit seinem Museum von Essen nach Köln um.
  • Seit 2007 wird jährlich der von ihm initiierte ÖkoGlobe als erster internationaler Umweltpreis an die Mobilitätsindustrie verliehen.
  • 2009 gründete er zusammen mit Ferdinand Dudenhöffer das ÖkoGlobe-Institut an der Universität Duisburg-Essen.

Ein ausführliches Portrait findet sich auf der Website www.haschult.de

 

Foto CLOUD CAR 1989 – Thomas Höpker

Foto CLOUD CAR 2021 (Headerbild) – Sabine und Ansgar van Treeck

Unsere Automobil-Experten

Ralf Blessmann

Market Unit Head Automotive

Dr. Rainer Mehl

Experte in Automotive Digital Customer Experience