Viel Eigenverantwortung, enger Kundenkontakt und gute Aufstiegschancen motivieren den SAP-Spezialisten Julian Albrecht jeden Tag zu Höchstleistungen.

Er arbeitet für Capgemini als Business Analyst am Standort Stuttgart. Der SAP-Spezialist spricht im Interview über seinen abwechslungsreichen Joballtag und gibt Einblicke in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche seiner Stelle. Zudem verrät er Bewerbern, auf welche Skills es bei der Position des SAP-Consultant ankommt.

Vom Bankkaufmann zum SAP-Spezialisten

Wie sah dein Werdegang vor deinem Start bei Capgemini aus?

Ich begann meine berufliche Laufbahn als Bankkaufmann. Da mich der Job nach einer Zeit nicht mehr erfüllte, entschied ich mich für ein Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre an der FH Aachen. Ich hatte schon immer eine Affinität zu den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling und verspürte ständig den Wunsch Prozesse effizienter und transparenter gestalten zu wollen. Deswegen bewarb ich mich in der Endphase meines Studiums – nach einem halbjährigen Praktikum im Werkscontrolling eines Halbleiterherstellers – bei Capgemini für den Beratungsbereich „Finanzen und Controlling“.

Wie wurdest du zum Ende deines Studiums auf Capgemini aufmerksam?

Capgemini war mir schon länger ein Begriff. Vor allem die Aussicht auf eine Position in der Unternehmensberatung machte den Arbeitgeber für mich besonders attraktiv.

Nachdem ich die Karriereseiten des Unternehmens nach der passenden Joboption durchforstet hatte, bewarb ich mich für eine Junior-Position als SAP-Spezialist. Die Bewerbungsanforderungen haben mich damals besonders motiviert, mich zu bewerben. Diese sind bei Capgemini im Vergleich zu anderen Unternehmen zwar anspruchsvoll, jedoch auch fair.

Die Position des SAP-Spezialisten und dessen Aufgaben

Kommen wir zu deiner Tätigkeit. Was macht ein SAP-Spezialist?

Im Wesentlichen kümmere ich mich als SAP-Spezialist um die paketbasierte Prozessberatung. Der Job des Business Analysten dient als Schnittstelle zwischen den Fachbereichen des Kunden und unseren Softwareentwicklern. Ich analysiere die jeweilige Situation des Kunden inklusive der einzelnen Prozesse und leite daraus Anforderungen an die Lösung für bestehende Probleme ab.

War die Position als SAP-Spezialist schon immer dein Traumjob?

In die Unternehmensberatung zu gehen war schon lange ein Wunsch von mir. Ich bin schon immer offen für neue Positionen und Aufgaben gewesen. Die Stelle war als Junior-SAP-Berater für „Finance und Controlling“ ausgeschrieben. Dies beinhaltet die Unterstützung unserer Kunden in Prozessen, die letztendlich jedes große Unternehmen betreffen, wie z.B. die gesamten Purchase-to-Pay-Prozesse und deren Darstellung im externen und internen Rechnungswesen. Da die meisten Konzerne mit SAP-Systemen arbeiten, sind der gesamte paketbasierte Consulting-Bereich und auch die daran anknüpfenden Finanzprozesse weitestgehend auf Lösungen der SAP ausgerichtet.

Das ist sicher ein spannendes Arbeitsfeld. Welche Vorzüge hat dieser Job für dich?

Ich liebe die Abwechslung, die mir mein Job jeden Tag bietet. Neben den verschiedenen Fachabteilungen meines Kunden, zu denen ich viel Kontakt habe, lerne ich die unterschiedlichsten Abläufe und Prozesse kennen. Zudem bin ich oft unterwegs und begegne immer wieder neuen Menschen.

Bei all den genannten Vorteilen: Was treibt dich jeden Tag am meisten an?

Mein eigener Anspruch – und der von Capgemini – besteht darin, die höchstmögliche Qualität in der Zeit zu erreichen, die wir im Team zur Verfügung haben, um die vereinbarte Leistung zu erbringen. Ich repräsentiere Capgemini gegenüber dem Kunden, und das möchte ich natürlich bestmöglich tun. Vor allem mein hohes Maß an Eigenverantwortung motiviert mich jeden Tag.

Der Team-Spirit als Erfolgsfaktor

Du sprichst von „Team“: Wie sieht die Teamarbeit bei Capgemini aus?

Das ist sehr projektabhängig. In einem meiner Projekte etwa arbeitete ich als Business Analyst gemeinsam mit einem Senior Berater und einem Managing Berater. Dank unserer verschiedenen Stärken konnten wir die Aufgaben gut untereinander aufteilen und uns perfekt ergänzen.

Bei Großprojekten mit einer wesentlich höheren Anzahl an SAP-Consultants gibt es zahlreiche Rollen, die IT-Berater übernehmen. Fachlich orientierte Berater untersuchen die Prozesse und leiten Anforderungen an das SAP-System ab. Technisch orientierte Berater, die häufig aus der Wirtschaftsinformatik kommen, betrachten die Prozesse aus der IT-Perspektive. Projektleiter behalten den Überblick über das große Ganze, stehen im Kontakt mit der Führungsebene unseres Auftraggebers und managen das gesamte Projekt im Sinne der Kundenwünsche.

Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Mitarbeiterrollen erfordert viel Team-Spirit. Wie können wir uns diesen bei Capgemini vorstellen?

Ja, der ist sehr wichtig und der Team-Spirit bei Capgemini ist ausgezeichnet, wie ich festgestellt habe. Da wir Projekte fast immer in Teams angehen, muss die Zusammenarbeit super funktionieren – und das tut sie! Das Teamgefühl geht bei uns sogar über die eigentliche Arbeit hinaus. Wenn wir für unseren Kunden gemeinsam vor Ort tätig sind, treffen wir uns nach Feierabend gerne noch privat, um gemeinsam etwas zu unternehmen. So verbringen wir die Zeit nicht nur jeder für sich, sondern stärken den Zusammenhalt.

Projekte und deren Arbeitsalltag

Sprechen wir über deine Projekte: Wofür warst du zuletzt verantwortlich?

Zuletzt engagierte ich mich in einem Projekt für einen der großen deutschen Premium-Automobilhersteller. Gemeinsam mit meinen Kollegen hatte ich die Aufgabe, alle notwendigen Finanzprozesse einer neuen Modellreihe zu analysieren, übersichtlich darzustellen und notwendige Prozessanpassungen herauszuarbeiten.

Die IT-Landschaft des Kunden war eine Mischung von SAP-Systemen und anderen Lösungen. Diese Kombination stellt uns vor die Herausforderung, flexibel auf die unterschiedlichen Anforderungen zur reagieren und uns eigenverantwortlich in die Themen einzuarbeiten. Wir stellten uns gut auf diesen IT-Mix des Kunden ein und führten das Projekt erfolgreich durch.

Was prägt den Joballtag bei deinem neuen Projekt?

In meinem aktuellen Einsatz, einem agilen Softwareprojekt zur Realisierung einer Web-Applikation, halten wir regelmäßig Meetings mit unserem Entwicklungsteam und dem Projektteam des Kunden ab. Hier werden die Anforderungen, die wir laufend aufnehmen und zur Entwicklung aufbereiten, abgestimmt und zur Implementierung freigegeben.

Bei Bedarf besteht der typische Alltag als IT-Berater auch darin, gemeinsame Workshops mit dem Kunden vorzubereiten, erfolgreich durchzuführen, die Ergebnisse zu dokumentieren und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Tipps für Bewerber

Du hast schon einige Jahre Erfahrung als SAP-Spezialist gesammelt. Welche Skills benötigen Bewerber für die Position?

Gute Social Skills sind eine Grundvoraussetzung, da wir in erster Linie mit Menschen zusammenarbeiten. Eine schnelle Auffassungsgabe für neue Aufgaben und den ständigen technologischen Wandel gilt zurecht als essenziell für die Stelle. Dabei hilft natürlich auch ein grundlegendes Verständnis von IT und den dazugehörigen Prozessen.

Grundsätzlich geht es im Job um Folgendes: Der SAP-Spezialist macht sich mit dem Kunden vertraut, erkennt Probleme und findet dank seines Wissens über Business- und IT-Prozesse schnell die richtigen Lösungen.

Was rätst du Bewerber/Innen für die Position des SAP-Spezialisten?

Wer sich bei Capgemini bewirbt, sollte offen sein für die unterschiedlichsten Kunden, Branchen und Arbeitsorte. Die Bereitschaft, Neues zu lernen und umzusetzen, ist für den Erfolg des SAP-Spezialisten entscheidend.

Ist ein beruflicher Quereinstieg möglich?

Ja, mit grundlegenden Kenntnissen über SAP-Systeme und betriebswirtschaftliche Prozesse ist auch ein Quereinstieg möglich.

Die große Bedeutung von Trainings für Mitarbeiter

Lass uns noch über Weiterbildungen für Mitarbeiter reden: Nutzt du die entsprechenden Angebote von Capgemini?

Ja, Weiterbildungen sind bei Capgemini ein wesentlicher Bestandteil des jeweiligen Karrierepfades. Business Analysten sollten sich ständig weiterbilden, um dem permanenten technologischen Wandel zu folgen. Als Einsteiger war ich zum Beispiel auf einem vierwöchigen SAP-Kurs in Mumbai (Indien), um mich auf die, bei uns für Einsteiger obligatorische, SAP-Zertifizierung vorzubereiten.

Wir Mitarbeiter sind selbst dafür mitverantwortlich, mit unseren Vorgesetzten in den jährlichen Zielvereinbarungen den Trainingsbedarf für das neue Jahr festzulegen. Die jeweiligen Schulungen orientieren sich daran, in welche Richtung sich der Mitarbeiter entwickeln möchte. IT-Beratern etwa helfen zum Einstieg unsere Consulting-Bootcamps auf dem Karriereweg weiter.

Abschließend möchte ich von dir gerne wissen: Wie sehen deine persönlichen Karrierepläne aus?

Aktuell fühle ich mich als SAP-Berater sehr wohl. Mein nächstes Ziel ist es natürlich die nächste Karrierestufe zu erklimmen, da ich langfristig mehr Verantwortung übernehmen möchte. Zum Glück bietet hierzu jede Laufbahn bei Capgemini hervorragende Aufstiegschancen, die es zu ergreifen gilt.

 

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