SAP-Spezialistin bei Capgemini: Was Eva-Maria Köppel an ihrem Job reizt

Vor allem die abwechslungsreichen Aufgaben ihres Jobs und der gute Zusammenhalt im Team gefallen SAP-Spezialistin Eva-Maria Köppel.

Sie ist für die SAP-Module Investitionsmanagement und Controlling verantwortlich. Im Interview beschreibt Eva-Maria Köppel ihre Karriere bei Capgemini und spricht über den hohen Stellenwert des Teamgeistes im Unternehmen. Zudem verrät die SAP-Spezialistin, auf welche Skills es in ihrer Position als SAP Spezialistin ankommt.

Über das Controlling zur SAP-Spezialistin

Beschreibe deinen Werdegang vor Capgemini.
Zunächst absolvierte ich bei einem großen deutschen Industrieunternehmen ein duales Studium im Fachbereich International Business, bei dem ich nach meinem Abschluss ein Jahr als Controller arbeitete.

Wie wurdest du während deiner vorherigen Tätigkeit auf Capgemini aufmerksam?
Das erste Berufsjahr als Controller machte mir klar, dass ich mich doch mehr für Technik und Beratung interessierte als für die Schwerpunkte meines damaligen Jobs. Da ich bereits erste Kenntnisse über SAP erlangt hatte und mich die Möglichkeiten des Systems faszinierten, suchte ich im Internet nach entsprechenden Stellen. So fand ich zu Capgemini und erfuhr zudem vom FastTrack-Programm für Neueinsteiger.

Du erwähnst das FastTrack-Programm. Hat es dir deinen Einstieg ins Unternehmen erleichtert?
Auf jeden Fall! In den ersten vier Wochen als SAP-Spezialistin bei Capgemini konnte ich meine Kollegen und die Arbeitsabläufe in Nürnberg kennenlernen. Danach ging es gemeinsam mit einigen neuen Kollegen für fünf Wochen nach Indien, wo Capgemini viele Mitarbeiter beschäftigt. Dort erhielt ich im Rahmen des Programms eine Schulung im Bereich SAP Buchhaltung (SAP FI).

Die Wochen im Ausland waren für mich beruflich und menschlich ein großer Gewinn. Besonders das interkulturelle Miteinander begeisterte mich. Mit meinen damaligen FastTrack-Kollegen habe ich heute noch Kontakt.

Die Skills und Aufgaben einer SAP-Spezialistin

Bist du die einzige SAP-Spezialistin am Standort Nürnberg?
Ja. Im IT-Consulting ist es aber relativ egal, an welchem Standort Mitarbeiter tätig sind, da der tatsächliche Aufenthaltsort vom jeweiligen Projekt abhängt. Als einzige meines Fachbereichs in Nürnberg werde ich oft an unterschiedlichen Orten eingesetzt. Ich hatte zum Beispiel schon Projekte in Augsburg oder im Ruhrgebiet. Dort war ich vier Tage die Woche und wohnte im Hotel. Freitags erledigte ich meine Arbeit vom Homeoffice aus. Zu manchen Kunden reise ich auch nur tageweise, das ist ganz unterschiedlich.

War die Position der SAP-Beraterin schon immer dein Traumjob?
Ehrlich gesagt war es Liebe auf den zweiten Blick. Früher wollte ich unbedingt Controller sein. Doch mit der Zeit entwickelte sich der Job zu sehr zur Routine.

Die Tätigkeit des SAP-Spezialisten ist dagegen viel abwechslungsreicher, wie ich nach meinem Einstieg bei Capgemini schnell merkte. Außer dem Controlling übernehme ich in der SAP-Entwicklung noch viele andere Aufgaben. Ich leite beispielsweise Workshops und erarbeite zusammen mit Kunden Lösungen für deren Systeme.

Was reizt dich an deinem Beruf am meisten?
Vor allem drei Dinge: Die Abwechslung, das Hinzulernen neuer Skills und die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Menschen. Dazu zählen Kunden ebenso wie meine Kollegen im Team. Wenn wir vor Ort arbeiten, verbringen wir auch nach Feierabend oft privat Zeit miteinander und gehen zum Beispiel etwas essen. Der familiäre Zusammenhalt bei Capgemini ist wirklich großartig.

Empfindest du den Teamgeist bei Capgemini als besonders ausgeprägt?
Absolut! Insbesondere bei Langzeitprojekten spüre ich immer einen außergewöhnlich starken Team-Spirit. Und der ist auch wichtig, da der Erfolg eines Projektes maßgeblich vom produktiven Miteinander abhängt. Wir sind oft international aufgestellt, was die Zusammenarbeit abwechslungsreich und spannend macht.

Apropos Projekte: Was genau macht eine SAP-Spezialistin wie du im Projektalltag?
Das ist sehr unterschiedlich und kommt auf das jeweilige Projekt an. Meine Aufgabenschwerpunkte liegen zu Beginn meist in der Konzeption und ich schreibe zum Beispiel Pflichtenhefte. Richtig spannend wird es bei der Vorbereitung und Durchführung von Workshops und der damit verbundenen engen Zusammenarbeit mit dem Kunden. Ich analysiere dessen Prozesse, um diese später optimal in SAP abbilden zu können.

Als IT-Consultant besteht eine meiner Aufgaben darin, dem Kunden während der kompletten Projektlaufzeit beratend zur Seite zu stehen. In meinem Fall bezieht sich das Consulting auf die Bereiche Finanzbuchhaltung, Investitionsmanagement und Controlling. Zudem habe ich als SAP-Consultant die Aufgabe, mich um das Customizing zu kümmern – also die Anpassung des Systems an die Kundenbedürfnisse.

Am Ende eines Projekts geht es um das Go-Live des SAP-Systems. Während der Hypercare-Phase in den ersten operativen Wochen stehen wir dem Kunden jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Zudem können noch weitere Tätigkeiten folgen, darunter Trainings oder die Integration weiterer benötigter Anforderungen in SAP.

Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung

Was müssen Jobinteressenten mitbringen, um die von dir beschriebenen Aufgaben zu meistern?
Wichtig sind Fachkenntnisse aus dem vorangegangenen betriebswirtschaftlichen Studium oder dem vorherigen Job, da es außer um SAP auch um Prozessberatung geht. Spezifische SAP-Kenntnisse gelten zwar nicht als Voraussetzung, helfen aber dabei, schneller an verantwortliche Aufgaben zu kommen. Darüber hinaus ist ein technisches Grundverständnis nützlich, um gewisse Begriffe richtig einordnen zu können.

Welche Skills sollten Bewerber/innen sonst noch für die Position des SAP-Spezialisten bereithalten?
Sie sollten offen für Neues sein und immer dazulernen wollen. Capgemini bietet übrigens auch Quereinsteigern eine Chance, sofern bereits Grundwissen vorhanden ist.

Weiterbildungen und Benefits für Mitarbeiter

Nutzt du die Weiterbildungsangebote von Capgemini?
Ja. Das FastTrack-Programm gibt mir unter anderem Zugang zum „SAP Learning Hub“. Darüber kann ich unterschiedlichste E-Learnings absolvieren und mir schnell neue Themen aneignen. Leadership-Schulungen und verschiedene Boot-Camps für Dinge wie Präsentationstrainings runden das Weiterbildungsangebot ab.

Welche der Trainings empfiehlst du?
Das hängt immer von den Fähigkeiten und dem Vorwissen des jeweiligen Mitarbeiters ab. Empfehlen kann ich die Soft-Skill-Trainings, zu denen etwa Präsentationen, Motivation und Coaching gehören. SAP-Skills eignen sich Neueinsteiger meiner Meinung nach besser in der Praxis als über Schulungen an.

Wie findest du die Capgemini-Benefits für Mitarbeiter?
Ich bin sehr zufrieden. Meinen Dienstwagen zum Beispiel kann ich auch privat nutzen. Zudem steht mir ein Firmen-Handy zur Verfügung. Darüber hinaus bietet das Capgemini-Aktienprogramm Mitarbeitern eine lukrative Gelegenheit, über Unternehmensanteile Gewinne zu erwirtschaften.

Zum Schluss noch eine Frage zu deiner Laufbahn: Welchen Karriereschritt planst du als nächstes?
Grundsätzlich möchte ich gerne im SAP-Bereich bleiben. Ich habe als Junior begonnen und bin Consultant geworden. Mein nächstes Ziel ist der Aufstieg zum Senior.

Dank der flexiblen Karrierepfade bei Capgemini kann ich meine Laufbahn aber auch jederzeit wechseln. Das gibt mir ein gutes Gefühl für meine berufliche Zukunft.
Sie interessieren sich für eine Karriere als SAP-Spezialist bei Capgemini? Prima! Bewerben Sie sich jetzt! Zusätzlich bieten wir Ihnen über unser Job-Portal weitere vielfältige IT-Jobs an.

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