Der Projektmanager – mit Fingerspitzengefühl zum Erfolg

Mit 33 Jahren gehört Fabian Hollunder eher zu den jungen Projektmanagern. Seine schnelle Karriere verdankt er zwei besonderen Eigenschaften: Er begeistert sich für Technik und kann gut mit Menschen umgehen. Beides ist für den Job des IT-Projektmanagers entscheidend.

Vom Musiker zum Projektmanager

Was machst du derzeit bei Capgemini? Seit wann arbeitest du hier?

Aktuell bin ich in München als Projektmanager für einen großen Kunden aus dem Automobilbereich tätig. Bei Capgemini bin ich seit 2012, wobei ich damals als Software Engineer eingestiegen bin. 2014 kam dann die Beförderung zum Senior Software Engineer und zwei Jahre später habe ich die Rolle des Projektmanagers übernommen. Seit 2019 arbeite ich nun als Senior Projektmanager.

Wie kamst du zu Capgemini?

Früher habe ich als professioneller Musiker gearbeitet. Dann habe ich mich entschieden, Wirtschaftsinformatik zu studieren und mir wurde schnell bewusst, dass mir Softwareentwicklung liegt und viel Spaß macht. Durch mein Pflichtpraktikum und meine Tätigkeit als Freelancer – unter anderem in einer Versicherung – konnte ich meine Kenntnisse im Bereich Softwareentwicklung schon während meines Studiums vertiefen, indem ich mir viel von erfahrenen Entwicklern abschaute. Nach dem Abschluss des Studiums (Bachelor & Master) bin ich zunächst in Elternzeit gegangen. Als es dann um meinen Berufseinstieg ging, habe ich mich in meiner Bewerbungsphase direkt an Capgemini erinnert. Das Unternehmen war mir bereits durch die Studienzeit bekannt, denn einer meiner Professoren arbeitete dort – dessen Vorlesung war sehr gut – und darüber hinaus gab es mal eine Exkursion zu Capgemini. Beides hatte mich überzeugt, sodass ich mich auch direkt beworben habe.

Wie ein Projektmanager arbeitet

Wann hast du gemerkt, dass dich die Position des Projektmanagers reizt?

Ich habe bereits in der Uni und während meiner Freelancer-Tätigkeiten gerne Projekte gesteuert und Verantwortung übernommen. Der Erfolg eines Projekts hängt ganz wesentlich von seiner Leitung ab. Das fand ich reizvoll.

Warum passt gerade dieser Job so gut zu dir?

Als IT-Projektmanager verantworte ich das gesamte Projekt – die kaufmännischen Aspekte, die Ziele und Inhalte und die Zusammenarbeit mit dem Kunden. Dabei ist es sehr hilfreich, dass ich bereits einmal die technische Verantwortung hatte. Als Software Engineer war ich bereits in der Rolle des technischen Chefdesigners (TCD). Deshalb weiß ich, wie Software-Entwicklungsprojekte verlaufen. Ich kenne kritische Bereiche und kann z. B. beurteilen, welche IT-Architektur passt oder welches Vorgehen sinnvoll ist. So habe ich den besten Hintergrund, um als Projektmanager Entscheidungen zu treffen.

Was zeichnet einen Projektmanager bei Capgemini aus?

Ich habe große Freiheit, das Projekt so zu organisieren, wie ich es für richtig halte. Ich kann mein Projektumfeld so gestalten, wie ich möchte, und die entsprechenden Entscheidungen treffen. Die Kunden vertrauen und folgen mir oft, wenn ich Empfehlungen ausspreche. Dieser Gestaltungsspielraum ist toll.

In welchem Projekt arbeitest du gerade?

Wir entwickeln eine Individualsoftware für einen großen deutschen Automobil-Hersteller, um die gesetzlich vorgeschriebenen CO2-Werte der Fahrzeuge für jedes individuelle Auto berechnen zu können. Ohne diese Software können Fahrzeuge des Herstellers in vielen Märkten weltweit nicht mehr zugelassen werden, deshalb ist diese Aufgabe entsprechend kritisch und wichtig.

Was machst du dabei ganz konkret?

Meine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass das Projekt mit ca. 60 Team-Mitgliedern bei Capgemini in allen Aspekten auf der richtigen Spur bleibt. Etwa beim Kunden auf Management-Ebene mit der Abstimmung der Ziele oder die Planung der einzelnen Themen gemeinsam mit dem Kunden und dem Product Owner. Die richtige Auslastung und Schätzung gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben, genauso wie die Vorausplanung von Kapazität und Personalbesetzung in den verschiedenen Teams. Da ist eine Menge zu bedenken. Hinzu kommen das Führen von Mitarbeitergesprächen und zuletzt das Steuern des Projektes nach vielen Zahlen, damit es sowohl für den Kunden als auch für Capgemini erfolgreich ist. Natürlich schaffe ich das alles nicht alleine, sondern es gibt drei weitere Führungskräfte in der Hierarchie zwischen mir und den einzelnen Teams sowie einen Cluster Manager (Projektmanager für mehrere Projekte gleichzeitig) in der Hierarchie über mir.

Wie sieht dein Alltag aus?

Grundsätzlich ist mein Alltag zum Großteil von Meetings, Kommunikation und Absprachen bestimmt. Ich bin ein- bis dreimal in der Woche beim Kunden zu verschiedenen Terminen. Es gibt einen Jour Fixe vor Ort, bei dem wir immer den aktuellen Projektstatus mit der Projektleitung beim Kunden besprechen. Ansonsten habe ich täglich viele interne Standardmeetings, in denen ich mir den Status aus meinen Teams oder aus den Führungskreisen abhole. Darüber hinaus habe ich viele Einzeltermine, bei denen wir besprechen, wie es in Zukunft weitergeht.

Die Arbeit bei Capgemini

Wie würdest du den Team-Spirit bei Capgemini beschreiben?

Der Team-Spirit ist sehr gut. Wir achten bei Bewerbern immer auf die Persönlichkeit. Wir möchten keine Egoisten, sondern Teamplayer, aber gleichzeitig sollten sie auch eigenständige Denker und Macher sein. Hier arbeiten hochmotivierte Menschen, die sich gegenseitig unterstützen, damit das Gesamtziel erreicht wird. Bei jedem stehen die Türen offen – egal, in welcher Position er ist. Es macht sehr viel Spaß, in diesem Team zu arbeiten.

Nutzt du die Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen?

Insgesamt ist der Schulungskatalog bei Capgemini sehr umfangreich und es wird viel angeboten, was die Mitarbeiter für den Projektkontext brauchen oder was einen persönlich interessiert. Ich bin ein Fan von Präsenzveranstaltungen, bei denen ich einen Coach habe, der mir Neues beibringt. Ich habe gute Erfahrungen mit solchen Veranstaltungen gemacht. Es gibt auch viele E-Learnings – dafür habe ich aber im Alltag wenig Zeit. Ich habe schon einige Schulungen genutzt. So hatte ich zum einen Schulungen zu Soft Skills, zum Beispiel zu Konfliktsituationen, Meeting-Moderation, Transparenz in Projekten herstellen oder die Scrum-Master-Zertifizierung. Und natürlich habe ich zum anderen auch viele technische Schulungen absolviert, wie zum Beispiel zu Software Design Principles oder BigData.

Stichwort Karrieremodell: Wo soll dein Weg hingehen?

Ich bin 33 Jahre alt und als Projektmanager für ca. 60 Mitarbeiter verantwortlich. Ich bin sehr jung für diese Rolle und freue mich, dass ich das bereits erreicht habe. Der nächste Schritt geht in Richtung Personalverantwortung oder die Position als Cluster Head. Darüber gibt es den Delivery Executive, der viele Projekte verantwortet. Das könnte mich reizen, da ich hier noch mehr Gestaltungsspielraum hätte.

Der Job des IT-Projektmanagers – Tipps für Bewerber

Was sollten Bewerber mitbringen, wenn sie Projektmanager werden möchten?

Besonders wichtig in dem Job ist die Kommunikationsfähigkeit. Ich brauche viel Fingerspitzengefühl und muss zwischen den Zeilen lesen, in Gesprächen mit Kunden wie auch mit den Mitarbeitern. Offenheit ist da unabdingbar. Zudem ist es entscheidend, Erfahrungen im Software-Projektgeschäft gesammelt zu haben. Ich muss eine klare, eigene Vorstellung davon haben, wie ein Projekt optimal abläuft. Ich habe dafür einen inneren Kompass, an dem ich mich orientiere.

Was kannst du zukünftigen Bewerberinnen und Bewerbern für den Job des Projektmanagers mit auf den Weg geben?

Es geht darum, Menschen zu managen, nicht die Zahlen. Wenn ich die Menschen kenne, ihnen Dinge vermitteln kann, dann wird das Projekt erfolgreich. So bekomme ich auch kritische Situationen gemanagt, die ich von Zahlen nicht ablesen kann.

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