EU eGovernment Benchmark 2020

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Das eGovernment Benchmark 2020 zeigt Fortschritte aller europäischen Ländern bei digitalen Verwaltungsleistungen.

Das jährlich erscheinende eGovernment-Benchmark liefert der Europäischen Kommission Einblicke über den Status von eGovernment-Services in Europa. Die diesjährigen Ergebnisse der unter der Leitung von Capgemini und mit Sogeti, IDC und Politecnico di Milano erstellten Studie verdeutlichen, dass sich alle europäischen Länder bei der Bereitstellung digitaler Leistungen verbessert haben. Bewertet werden dabei die Fortschritte der EU-Länder in den priorisierten Bereiche des eGovernment-Aktionsplans der EU für 2016 bis 2020. Das Benchmark kommt zu dem Schluss, dass dass digitale Verwaltungsleistungen zunehmend für Bürger und Unternehmen in Europa verfügbar sind, zugleich jedoch eine intensivierte Implementierung digitaler Bausteine erforderlich ist, um die Bereitstellung weiter zu verbessern.

Marc Reinhardt, Leiter Public Sector bei Capgemini in Deutschland dazu: „Die Auswirkungen von Covid-19 haben noch einmal verdeutlicht, wie wichtig ein leistungsstarkes eGovernment in Krisensituationen, aber auch für moderne Gesellschaften insgesamt ist. Deutschland hat diesbezüglich mit dem Portalverbund und dem Digitalisierungsprogramm deutlich an Fahrt aufgenommen und eine Dynamik entwickelt, die der Dynamik von Europas führenden eGovernment-Nationen mindestens ebenbürtig ist. Der Weg dazu ist die Umsetzung des wegweisenden Onlinezugangsgesetzes (OZG). Zwischen 2018 und 2020 wurden dort vor allem die Strukturierung und Durchdringung der Themenfelder vorangetrieben. Im den nächsten zwei Jahren steht hingegen ganz klar die Umsetzung im Mittelpunkt, jetzt sogar zusätzlich gefördert durch die Mittel des Konjunkturprogramms. Der dadurch schon heute erkennbare Aufwärtstrend dürfte sich daher auch noch deutlich stärker in den folgenden Benchmarks widerspiegeln. Mit der noch einfacheren Authentifizierung und der Transparenz über Datencockpits hat der 9-Punkte Plan von Bundes-CIO Staatssekretär Dr. Markus Richter zudem weitere wichtige Handlungsfelder aufgegriffen und bereits auch hierzu Maßnahmen gestartet.“ 

Der vorliegende Bericht stellt die wichtigsten Punkte zu den bewerteten eGovernment-Verwaltungsleistungen in 36 Ländern dar. Neben den den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zählen dazu Island, Norwegen, Montenegro, der Republik Serbien, der Schweiz, der Türkei, dem Vereinigten Königreich, Albanien und Nordmazedonien (als EU27+ bezeichnet).

Die Bewertung erfasst die vorrangigen Bereiche des EU-Aktionsplans für elektronische Behördendienste 2016-2020 und liefert zudem Einblicke zum aktuellen Stand bezüglich der in der Erklärung von Tallinn festgelegten Grundsätze für elektronische Behördendienste. Jeder der priorisierten Bereich wird dabei anhand eines oder mehrerer Indikatoren gemessen, die in den so genannten Top-Level-Benchmarks enthalten sind:

  • Nutzerzentriertheit: gibt an, inwieweit ein Dienst online verfügbar ist und wie nutzerfreundlich diese online und mobil eingesetzt werden kann
  • Transparenz: gibt an, inwieweit Regierungen transparent bei der Leistungserbringung, den Zuständigkeiten, den Leistungen öffentlicher Organisationen und hinsichtlich der zu verarbeitenden, personenbezogenen Daten sind
  • Grenzüberschreitende Mobilität: verdeutlicht, Nutzer aus anderen EU-Ländern öffentliche Dienste nutzen können
  • Schlüsselfaktoren: bewertet, inwieweit die technischen und organisatorischen Voraussetzungen zur Bereitstellung von eGovernment-Diensten gegeben sind, etwa die Möglichkeit zur elektronischen Identifikation und Quellen für Datenangaben

Insight Report EGovBenchmark...

Dateigröße: 2,94 MB File type: PDF

ExecutiveSummary EGovBenchmark...

Dateigröße: 696,21 KB File type: PDF

CountryFactsheets EGovBenchmark...

Dateigröße: 9,11 MB File type: PDF

Infographic Insight Rep...

Dateigröße: 1,85 MB File type: PDF

Infographic Background ...

Dateigröße: 1,37 MB File type: PDF

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