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Studie: KI in der Fertigungsindustrie

12 Dez. 2019
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„Die produzierende Industrie stellt in Deutschland einen Grundpfeiler der Wirtschaft dar. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, haben sich die hiesigen Fertigungsunternehmen schon frühzeitig damit auseinandergesetzt, KI in ihre Wertschöpfungskette einzufügen. Die Integration der KI muss allerdings tiefer gehen, denn trotz vieler KI-Konzepte fehlt es den meisten Unternehmen noch an Kompetenz und Erfahrung, diese in den Produktivbetrieb zu überführen. Die Fähigkeit, wirtschaftliche Fragen in algorithmische Aufgaben zu übersetzen, sie auf einer zentralen KI-Plattform in Echtzeit zu verarbeiten und deren Antwort kontinuierlich für Entscheidungen über Standorte hinweg im Betrieb zu nutzen, wird künftig entscheidend sein. Dadurch können Unternehmen die Vorteile der KI in Wartung, Qualitätsmanagement und Planung bestmöglich nutzen“, betont Jochen Bechtold, Head of Manufacturing und Life Sciences bei Capgemini in Deutschland.

ber gibt, welche Anwendungsfälle am besten geeignet sind, um mit KI in der Produktion zu beginnen, weist die Studie auch auf die Herausforderung hin, über die ersten Implementierungen hinaus zu skalieren und dann systematisch das Potenzial der KI weiter zu nutzen.

Im der Studie finden sich diese Empfehlungen zur Skalierung der KI in der Fertigung (siehe Abbildung):

Die vollständige Studie finden Sie hier: https://www.capgemini.com/de-de/research/ki-in-der-industrie/

Methodik der Studie
Capgemini führte umfangreiche Sekundäruntersuchung zu den KI-Initiativen durch, die von 300 globalen Herstellern getestet und umgesetzt werden – das sind die 75 führenden internationalen Unternehmen in den vier Sektoren: Automotive, industrielle Fertigung, Konsumgüter sowie Luftfahrt und Verteidigung, gemessen an ihrem jährlichen weltweiten Umsatz in diesen Bereichen.
Capgemini befragte auch über 30 Führungskräfte aus Produktionsunternehmen der oben genannten Sektoren.

Die Rollen der Führungskräfte lassen sich diesen Funktionen zuteilen:

  1. Abteilungs-/Funktionsleiter in einer oder mehreren Produktionsanlagen, z.B. Instandhaltung, Produktion, Qualität, etc.
  2. Werksleitung (Betriebsleiter/Direktor)
  3. Director/VP Operations (Corporate / länderübergreifende Verantwortung)
  4. KI-Leiter/ Innovationsleiter/ Chief Digital Officers

Über Capgemini
Capgemini ist einer der weltweit führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung, Technologie-Services und Digitaler Transformation. Als ein Wegbereiter für Innovation unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei deren komplexen Herausforderungen rund um Cloud, Digital und Plattformen. Auf dem Fundament von 50 Jahren Erfahrung und umfangreichem branchenspezifischen Know-how hilft Capgemini seinen Kunden, ihre Geschäftsziele zu erreichen. Hierfür steht ein komplettes Leistungsspektrum von der Strategieentwicklung bis zum Geschäftsbetrieb zur Verfügung. Capgemini ist überzeugt davon, dass der geschäftliche Wert von Technologie durch Menschen entsteht. Die Gruppe ist ein multikulturelles Unternehmen mit über 200.000 Mitarbeitern in mehr als 40 Ländern, das 2018 einen Umsatz von 13,2 Milliarden Euro erwirtschaftet hat.
Mehr unter www.capgemini.com/de. People matter, results count.

Über das Capgemini Research Institute
Das Capgemini Research Institute[4] ist Capgeminis hauseigener Think-Tank in digitalen Angelegenheiten. Das Institut veröffentlicht Forschungsarbeiten über den Einfluss digitaler Technologien auf große Unternehmen. Das Team greift dabei auf das weltweite Netzwerk von Capgemini-Experten zurück und arbeitet eng mit akademischen und technologischen Partnern zusammen. Das Institut hat Forschungszentren in Großbritannien, Indien und den USA.

Mehr unter www.capgemini.com/de-de/capgemini-research-institute

[1] Toolsgroup, “Ex Machina: AI and the Future of Supply Chain Planning”, Januar 2016.

[2] Harvard Business School, “Bridgestone: Production System Innovation Through Machine Learning”, November 2018

[3] iFlexion, “Image Classification Everywhere in Automotive”, September 2019

[4] Das „Digital Transformation Institute“ wurde kürzlich in „Capgemini Research Institute“ umbenannt.