„Sustainable IT“ zur CO2 Reduktion: Capgemini bringt erstes Angebot eines umfassenden Nachhaltigkeits-Frameworks auf den Markt

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„Sustainable IT“ hilft Kunden, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, indem sie die Umweltauswirkungen ihrer Unternehmens-IT reduzieren und die Net-Zero-Ziele unternehmensweit kulturell verankern

Berlin, 9. Juni 2021 – Capgemini stellt ein neues Sustainable-IT-Angebot vor, das Kunden dabei unterstützt, ihren CO2-Fußabdruck in der IT zu reduzieren. Die Treibhausgasemissionen der Unternehmens-IT[1] sind vergleichbar mit denen des Landes mit dem weltweit drittgrößten Energieverbrauch. Mit der künftigen digitalen Entwicklung werden sie voraussichtlich noch deutlich zunehmen. Sustainable IT ist ein Baustein im Rahmen des globalen Nachhaltigkeits-Frameworks von Capgemini. Das Unternehmen ist in einer einzigartigen Position, um Kunden auf ihrem Weg zu Nachhaltigkeit zu unterstützen – durch technische Expertise, maßgeschneiderte Ansätze und ein starkes Partner-Ökosystem.

Die IT verursacht 4 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen, und es wird erwartet, dass sich der Verbrauch von 2010 bis 2025 verdreifacht[2]. Unternehmen aller Branchen müssen daher sowohl ihren CO2-Fußabdruck reduzieren als auch Klimaschutzmaßnahmen ergreifen. Eine Studie des Capgemini Research Institute zeigt, dass 61 Prozent der Unternehmen, die einen umfassenden Plan für eine beschleunigte Implementierung nachhaltiger IT[3] erstellt haben, verbesserte ESG-Bewertungen erzielt haben. Ebenso verzeichnen 56 Prozent eine höhere Kundenzufriedenheit und 44 Prozent berichten von Steuereinsparungen als direktes Ergebnis nachhaltiger IT-Praktiken. Darüber hinaus haben Unternehmen, die bereits Anwendungsfälle nachhaltiger IT skaliert haben, im Durchschnitt Kosteneinsparungen von 12 Prozent erzielt.[4]

Neues Angebot geht über Verbrauch der IT hinaus

Das neue Angebot von Capgemini geht über die strukturelle Umgestaltung der IT in Bezug auf Verbrauchsgewohnheiten und Arbeitsweisen hinaus. Es befähigt Kunden, eine Kultur der nachhaltigen IT zu schaffen, die das gesamte Unternehmen umfasst. Capgemini arbeitet mit seinen Kunden zusammen, um qualitative und diagnostische Instrumente zur Verfügung zu stellen, die grundlegende Geschäftskonzepte für eine nachhaltige Praxis festlegen. Das Unternehmen verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, um die Emissions-Hotspots eines Unternehmens zu identifizieren und die Umweltauswirkungen über alle Unternehmensfunktionen hinweg zu reduzieren.

„Nachhaltigkeit ist eine tragende Säule unserer strategischen Ambitionen, und wir unterstützen unsere Kunden dabei, ihre Net-Zero-Ziele zu erreichen. Nachhaltige IT ist der erste Baustein von Capgeminis neuem Nachhaltigkeits-Framework, dem Rückgrat einer klimapositiven Zukunft. Unternehmen müssen ihre Nachhaltigkeitsansätze überarbeiten, um das Potenzial intelligenter Technologien zu erschließen und von einer Net-Zero-Strategie zu grünen Produkt- und Serviceerlebnissen zu gelangen“, kommentiert Aiman Ezzat, CEO von Capgemini.

Das jetzt vorgestellte Angebot wurde bereits bei mehreren Kunden aus den Branchen Banken und Versicherungen, Energie- und Versorgungsunternehmen, Fertigung und Öffentlicher Dienst angewendet.

Das Partnernetzwerk von Capgemini umfasst Enterprise-Resource-Planning- (ERP) und Applikationsanbieter, Hersteller von IT-Hardware sowie Infrastruktur-/Cloud-Anbieter, die weitere End-to-End-Möglichkeiten bieten, um Kunden auf ihrem Weg zu Nachhaltigkeit mit diesem neuen Angebot voranzubringen. Es basiert auf einem ganzheitlichen Framework mit den folgenden vier Säulen:

Strategie für Nachhaltige IT: Festlegung einer gemeinsamen Vision, die eine qualitative und quantitative Analyse der IT-Umweltauswirkungen einer Organisation beinhaltet. Die quantitative Analyse beinhaltet die Life-Cycle-Assessment-Methodik, die die Auswirkungen von Geräten, Infrastrukturen, Anwendungen und Daten berücksichtigt. Dies ermöglicht es Organisationen, ihren Reifegrad in Bezug auf nachhaltige IT zu bewerten und die richtige Roadmap zu entwickeln, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Transformation zu nachhaltiger IT: Neujustierung von 50 identifizierten Stellschrauben zur Reduzierung der CO2-Emissionen, die von der Unternehmens-IT durch Hardware, Infrastruktur, Daten und Software verursacht werden. Die Säule der Transformation umfasst Stellschrauben wie Server-Optimierung, Cloud-Migration, Applikations-Ökodesign, Bereinigung von Daten oder das Modul Nachhaltige IT des Economic Application Portfolio Management (eAPM) von Capgemini. Diese Säule dient nicht nur dazu, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, sondern auch die Betriebskosten zu senken.

Die Rolle der Mitarbeitenden für nachhaltige IT: Weiterentwicklung der IT-Nutzungs- und Arbeitsgewohnheiten der Mitarbeitenden hin zu einer Kultur der nachhaltigen IT. Dazu werden eine Reihe von Engagement-Tools und Trainingsprogrammen zur Verfügung gestellt, um die Sensibilisierung und Mobilisierung der Belegschaft zu beschleunigen.

IT für nachhaltiges Wirtschaften: Die Nutzung neuer Technologien wie Internet of Things (IoT), Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR) und Analytics zur Bewältigung der ökologischen Herausforderungen einer Organisation. Deren Einsatz ermöglicht die effiziente Datenerfassung, -auswertung und -analyse, Überwachung und Steuerung als auch die Entscheidungsfindung. Das Angebot dieser Säule wird durch das weltweite Capgemini-Netzwerk Applied Innovation Exchange[5] ergänzt und unterstützt.

Über Capgemini

Capgemini ist einer der weltweit führenden Partner für Unternehmen bei der Steuerung und Transformation ihres Geschäfts durch den Einsatz von Technologie. Die Gruppe ist jeden Tag durch ihren Purpose angetrieben, die Entfaltung des menschlichen Potenzials durch Technologie zu fördern – für eine integrative und nachhaltige Zukunft. Capgemini ist eine verantwortungsbewusste und diverse Organisation mit einem Team von 270.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in fast 50 Ländern. Eine über 50-jährige Unternehmensgeschichte und tiefgehendes Branchen-Know-how sind ausschlaggebend dafür, dass Kunden Capgemini das gesamte Spektrum ihrer Geschäftsanforderungen anvertrauen – von Strategie und Design bis hin zum Geschäftsbetrieb. Dabei setzt das Unternehmen auf die sich schnell weiterentwickelnden Innovationen in den Bereichen Cloud, Data, KI, Konnektivität, Software, Digital Engineering und Plattformen. Der Umsatz der Gruppe lag im Jahr 2020 bei 16 Milliarden Euro.

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[1] Enterprise IT erzeugt weltweit pro Jahr rund 11 MtCO2e Treibhausgase (2) sowie 53,6 Millionen Tonnen Elektronikmüll (2).

[2] The Shift Project: „Lean ICT: Towards Digital Sobriety”, März 2019.

[3] Nachhaltige IT ist ein Überbegriff, der einen umweltorientierten Ansatz bei der Entwicklung, Nutzung und Entsorgung von Computerhardware und Softwareanwendungen sowie bei der Gestaltung der zugehörigen Geschäftsprozesse beschreibt. Der Begriff erstreckt sich auch auf Aktivitäten wie den verantwortungsvollen Abbau seltener Metalle, die für die Entwicklung von IT-Hardware verwendet werden, den sparsamen Umgang mit Wasser und die Anwendung von Prinzipien der Kreislaufwirtschaft über den gesamten Lebenszyklus von Technologien hinweg. Die Studie von Capgemini erstreckt sich auf vier Schlüsselbereiche der Unternehmens-IT: Benutzerhardware und -geräte, Netzwerke und Kommunikationssysteme, Anwendungen und Daten sowie Cloud Computing.

[4] Capgemini Research Institute: „Sustainable IT”, Mai 2021.

[5] Das Applied Innovation Exchange (AIE) von Capgemini umfasst ein Framework, ein globales Netzwerk und ein umfangreiches und diverses Ökosystem. Sein Portfolio von mehr als 20 Services ermöglicht herausragende Innovationsprosse.

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