Capgemini koordiniert das Cybersicherheitsprojekt Phoenix für die Europäische Kommission

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Capgemini wurde im Rahmen des EU-Forschungs- und Innovationsprogramms European Horizon 2020 mit der Koordination des Projekts Phoenix beauftragt. Es handelt sich dabei um ein von der Europäischen Kommission eingerichtetes und mit 8 Millionen Euro finanziertes Programm zum Schutz der elektrischen Energiesysteme und ‑netze in Europa (EPES). Das Dreijahresprojekt begann am 1. September 2019.

Um die Sicherheitsherausforderungen für die Energie-Infrastruktur in ganz Europa zu bewältigen, unterstützt Capgemini die Europäische Kommission durch die Umsetzung eines Datenschutzprogramms dabei, das System zu stärken. Enthalten ist auch ein permanentes Monitoring hinsichtlich möglicher Angriffe.

Darüber hinaus hat sich Capgemini im Rahmen seines Mandats an der Entwicklung von Vorfallsszenarien beteiligt, die zur Gefährdung kritischer Daten führen könnten. Dabei wurden die spezifischen Gegebenheiten des Betriebs der Energie-Infrastruktur in besonderer Weise berücksichtigt. Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass die Sicherheit der Energie-Infrastruktur in jeder Projektphase im Mittelpunkt steht.

Die Europäische Kommission hat sich dafür entschieden, von Experten auf europäischer Ebene begleitet zu werden, um

  • die Sicherheit der Energie-Infrastruktur bereits in der Planungsphase zu erhöhen und einen Ansatz der kontinuierlichen Innovation zu verfolgen
  • Sicherheitsvorfälle zu koordinieren und zu behandeln
  • die Erforschung und Entwicklung der Sicherheit für diese Art von Infrastruktur zu beschleunigen.

Koordiniert von Capgemini, wird dieses Projekt getragen von einem Konsortium aus 24 Partnern[1] aus 10 Ländern der Europäischen Union. Große europäische Akteure der Sektoren Energie, öffentlicher Dienst und Wissenschaft aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Luxemburg, Norwegen, Rumänien und Slowenien sind zentral für den Erfolg dieses Programms, das bis zum Sommer 2022 läuft.

Olivier Sevillia, CEO der Strategic Business Unit Europe von Capgemini und Mitglied der Geschäftsführung der Cagpemini Gruppe, sagte: „Bei Phoenix ist es unser Auftrag, das System zu stärken, das die Energieaktivitäten in Europa schützt. Darüber hinaus ermöglicht uns dieses Projekt, am ambitionierten Programm Horizon 2020 mitzuwirken. Wir sind stolz darauf, dass die Europäische Kommission Capgemini ihr Vertrauen geschenkt hat, um dieses wichtige Programm zu koordinieren. Und wir freuen uns, mit derart renommierten Organisationen zusammenarbeiten zu können, um diese Aufgabe zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“

„Die Cybersicherheit wird zu einem entscheidenden Part aller IT-Transformationsprogramme und zum unverzichtbaren Bestandteil der industriellen Infrastrukturen und Anlagen. Ein so wichtiges Programm für die Europäische Kommission zu koordinieren ist eine Verantwortung, die Capgemini sehr ernst nimmt, und eine großartige Gelegenheit, uns als Pionier im Bereich der Cybersicherheit zu beweisen“, sagt Farhan Sahito, Koordinator des Phoenix-Projekts bei Capgemini.

 

[1] Die Partner sind : Thalès (Kommunikation & Sicherheit; Forschung & Technologie), SingularLogic SA, Kema Nederland BV, Intrasoft International SA, Iskraemeko, ASM Terni, Studio Technico BFP, Emotion s.r.l., ELEKTRO Ljubljana, BTC City Ljubljana, Public Power Corporation SA, EON Energy Germany, EON Romania, Teletrans SA, Centro Romania Energy, CyberEthics Lab, GridHound UG, Synelixis Solutions SA, Comsensus d.o.o., AALTO KORKEAKOULUSAATIO, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule.