Capgemini setzt auf Vielfalt am Arbeitsplatz

Diversität sorgt in unserem Unternehmen für Inspiration und Innovation. Durch die Vielfalt in unserem Team können wir neue Ideen generieren, Markttrends antizipieren und zum Meinungsführer in unseren Zielmärkten werden. Diversität schafft damit auch einen Mehrwert für unsere Kunden.

Wir sind in 40 Ländern aktiv, unsere Mitarbeiter repräsentieren 120 Nationalitäten und sprechen mehr als 100 verschiedene Sprachen. Vielfalt am Arbeitsplatz hat für uns noch viele weitere Facetten: Geschlecht und sexuelle Orientierung gehören ebenso dazu wie das Alter und gesundheitliche Fragen. Unsere Definition umfasst auch Erfahrung, Persönlichkeit sowie Kommunikations- und Arbeitsstil.

Warum Vielfalt am Arbeitsplatz für uns wichtig ist

Ein bunt gemischtes Team:

  • erlaubt es uns, unsere Kunden, Stakeholder und die globalen Trends und Themen sowie den internationalen Markt zu verstehen,
  • schafft eine internationale Plattform, die unser Leistungsangebot und unsere Services bereichert,
  • ist eine der entscheidenden Facetten unserer Collaborative Business Experience®. Darunter verstehen wir die spezielle Herangehensweise von Capgemini, die Zusammenarbeit mit dem Kunden zu organisieren.
  • hilft uns, die Gesellschaft, in der wir uns bewegen, besser zu verstehen und auf sie einzugehen.

So fördert Capgemini Vielfalt am Arbeitsplatz

Wir setzen uns seit jeher dafür ein, dass Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und in verschiedenen Lebensumständen bei uns arbeiten und ihre Stärken einbringen können. Mit unserem Diversity Management möchten wir ein Umfeld schaffen, in dem Mitarbeiter mit allen Hintergründen erfolgreich sein können.

2011 haben wir eine globale Agenda der Vielfalt – die Charta of Diversity and Inclusion – erstellt und einen Plan zur Unterstützung globaler Initiativen entworfen.

Wir verpflichten uns mit der Agenda:

  • Talente mit unterschiedlichem Hintergrund zu rekrutieren und für das Unternehmen zu begeistern,
  • jedem Einzelnen mit Respekt und Fairness zu begegnen,
  • Diskriminierung in unseren Arbeitsverhältnissen zu vermeiden,
  • in unserem Arbeitsumfeld keine Fälle von Mobbing und Belästigung zu dulden und
  • alle Mitglieder unseres Teams zur persönlichen Weiterentwicklung zu ermutigen.

Capgemini hat zudem die Grundsätze der Universal Declaration of Human Rights und den United Nations Global Compact unterzeichnet. Sein 6. Grundsatz besagt, dass „Unternehmen Diskriminierung in Bezug auf Beschäftigung und Beruf beseitigen sollen“.

Was wir für Vielfalt am Arbeitsplatz tun

 Diversität ist ein integraler Bestandteil unseres Geschäfts und hat auf allen Ebene Priorität. In Deutschland gehört es zu unserem Diversity Management, Geflüchtete zu integrieren. Mit unserem Programm Refugees@Capgemini bündeln wir alle unsere Initiativen. Auf wir-zusammen.de, einer Plattform für die Integrationsinitiativen der Deutschen Wirtschaft, sind wir als Partner gelistet.

Wir engagieren uns mit folgenden Projekten:

  • Praktika für Geflüchtete
    Seit November 2015 bieten wir Geflüchteten Praktika in unserem Team. Unser Ziel ist, die Praktikanten anschließend in eine Festanstellung zu übernehmen. Während des Praktikums haben beide Seiten Zeit, sich kennenzulernen. Wenn die Ausbildungsinhalte in den Herkunftsländern der Praktikanten von denen hierzulande abweichen, unterstützen wir die Praktikanten dabei, sich die entsprechenden Kenntnisse anzueignen. Unser Fokus liegt dabei auf IT-Kenntnissen. Dabei kooperieren wir eng mit der größten Jobbörse für Geflüchtete Workeer.
  • Kiron Corporate Mentoring for Refugee Students
    Mit Kiron Open Higher Education, eine Online-Hochschule für Geflüchtete, haben wir 2017 das Mentorenprojekt „Kiron Corporate Mentoring for Refugee Students“ gestartet. Die gemeinnützige Organisation verhilft Geflüchteten zu einem Studium. Mehr als 15 Kolleginnen und Kollegen von Capgemini stehen dabei den Studierenden – vor allem aus Syrien Geflüchteten – als Mentoren zur Seite. Sie teilen ihr Wissen und ihre Erfahrung zur Kultur und zum Leben und Arbeiten in Deutschland.
  • Pro-Bono-Initiative für die UNO-Flüchtlingshilfe
    Die UNO-Flüchtlingshilfe muss wegen des stark steigenden Spendenvolumens ein veraltetes IT-System ersetzen und ihre Prozesse beim Fundraising optimieren. Capgemini unterstützt das Hilfswerk bei der konzeptionellen Arbeit und bei der Systemintegration. Das Projekt wurde von einem Mitarbeiter initiiert. Er nahm sich eine mehrmonatige Auszeit und arbeitete ehrenamtlich bei einer Stiftung für bedürftige Menschen in Äthiopien.
  • Arbeitskreis „Innovativer Staat“
    Capgemini ist außerdem im Arbeitskreis „Innovativer Staat“ der Initiative D21 aktiv. Darüber soll die Hilfe für Geflüchtete koordiniert werden. Auch hier unterstützt Capgemini als IT-Company mit Expertise und Zeit.
  • Casual Volunteering Program
    Über ein Casual Volunteering Programm und beim Freiwilligentag können sich Kollegen engagieren, die keine Zeit für ein regelmäßiges Ehrenamt haben. An diesem Tag bieten wir Geflüchteten einen kostenlosen Check ihres Lebenslaufs sowie Bewerbungstrainings. Wie das abläuft, sehen Sie in diesem Film.
  • Das Online-Portal HelpTo
    Das Online-Portal HelpTo richtet sich an ehrenamtliche Helfer, Willkommensinitiativen, Träger der freien Wohlfahrtspflege, Kommunen, Unternehmen und nicht zuletzt auch an Geflüchtete und Bedürftige selbst. Capgemini stellt der Plattform sein IT-Know-how zur Verfügung.
  • Mentorenschaft in der Deutschlandstiftung Integration
    Die Deutschlandstiftung Integration fördert mit verschiedenen Projekten die kulturelle Diversität in Deutschland und setzt sich für Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung, Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe als Grundlage für erfolgreiche Integration ein. Capgemini ist hier als Mentor für Studierende aktiv und unterstützt mit Geldspenden.