Was macht ein Software Engineer – Beispielprojekt ALLEGRO

Martin W., Software Engineer in Nürnberg, berichtet über seine Erfahrungen als Mitarbeiter des ALLEGRO-Teams und verrät, wie sich seine Einstellung zu Projekten im öffentlichen Dienst veränderte.

Ein Projekt für eine Behörde? Wie vielen anderen, kamen auch mir weit verbreitete Klischees über veraltete Technologien und langsamen Prozesse in den Sinn. Doch weit gefehlt. Die Realität hatte mit meinen Vorurteilen so gar nichts gemein. Vielmehr zeigte mir das Projekt von Capgemini und der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg, wie gut Teamwork dank modernster Software und effizienter Prozessoptimierung funktionieren kann. Die Früchte der Teamarbeit sind innovative Verwaltungssoftware-Lösungen, von denen inzwischen Millionen von Menschen hierzulande profitieren.

Wechsel nach Nürnberg bringt neue Herausforderung und Perspektive

Nach meinem ersten Projekt als Capgemini-Mitarbeiter in Berlin erhielt ich das vielversprechende Angebot, für den nächsten Auftrag eines namhaften Kunden an meinen Wohnort Nürnberg zurückzukehren. Endlich kein Pendeln mehr! Als Kunde stellte sich die Bundesagentur für Arbeit heraus, die ihren Hauptsitz in Bayerns zweitgrößter Stadt hat. Dies sorgte bei mir anfangs für gemischte Gefühle, da mir das Berliner Projekt und das damit verbundene „unter Strom stehen“ großen Spaß gemacht hatten. Was wäre, wenn es mir bei der Zusammenarbeit mit einer Behörde schon nach einer Woche langweilig würde? Schlussendlich hörte ich auf mein Bauchgefühl, das mir zu einem Wechsel nach Nürnberg riet. Wie sich herausstellte, war dies die richtige Entscheidung.

Mein erster Arbeitstag als Software Engineer

Schon der erste Arbeitstag im Juli 2017 schob meine anfänglichen Zweifel rasch beiseite. Als ich meinen Arbeitsplatz das erste Mal sah, kam mir sofort ein Lächeln auf die Lippen. Mein PC war dank des integrierten Quad-Core-Prozessors und der 32 Gigabyte RAM mehr als gut ausgestattet. Auch die installierte Software ließ mit Java 8, einem aktuellen Office-Paket, Skype for Business und Eclipse keine Wünsche eines Software Ingenieurs offen. Der erste Eindruck war demnach überaus positiv. Endgültig überzeugten mich die Gespräche mit meinen neuen Kollegen. Es ging um Technologien wie Git, Gerrit, SonarQube, Mockito, Jira, Maven und Jenkins. Mir wurde klar, dass Werkzeuge und Team hier mit hohem Qualitätsbewusstsein zusammenspielen. Die verwendete Technologie ist State of the Art – und das muss sie bei einem Projekt dieser Größe auch sein.

Erfolgreiches Teamwork zwischen Capgemini und der BA

Das Projekt, das Capgemini zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) umsetzt, dreht sich maßgeblich um das Verfahren ALLEGRO (ArbeitsLosengeld II LEistungsverfahren GRundsicherung Online). Capgemini entwickelt gemeinsam mit der BA eine Software, die sich um die Sachbearbeitung von Hartz-4-Fällen kümmert, den jeweiligen Leistungsbedarf des Beziehers berechnet und auszahlt. Da Monat für Monat Transaktionen in einer Höhe von mehreren Milliarden Euro anfallen, müssen alle Zahnräder perfekt ineinandergreifen.

Unser Team besteht aus Mitarbeitern von Capgemini und der BA. Wir arbeiten eng zusammen, und Teamgeist und gegenseitiges Vertrauen spielen in unserem Arbeitsalltag eine entsprechend große Rolle.

Unser Projekt ALLEGRO

Das Projekt besteht aus drei zentralen Bereichen: Fachkonzeption, Implementierung und Test. Ich selbst gehöre zum 2. Bereich, der zum Großteil aus Softwareentwicklern besteht. Mehrere Entwicklerteams aus je sieben bis zehn Mitgliedern beschäftigen sich mit allen Facetten der Umsetzung. Kleinere Querschnitts-Teams kümmern sich um Bereiche wie Führungskreis, Technik und Projektunterstützung.

Es gelten sehr hohe Qualitätsanforderungen. Wer das Projekt mitgestalten möchte, benötigt Grundkenntnisse über Java EE, Client-Server-Architektur beziehungsweise SOA und Datenbanken. Darüber hinaus ist es für die Rolle des Software Engineers unabdingbar, dass er Freude an neuen fachlichen Themen mitbringt. Abwechslung ist bei uns garantiert.

Ich bin wirklich froh darüber, dass ich im Sommer 2017 den Sprung nach Nürnberg gewagt habe. Praktisch keines meiner Vorurteile über Behörden bestätigte sich. Ganz im Gegenteil: Ich habe das professionelle Teamplay zwischen der BA und Capgemini schätzen gelernt. Die Softwareentwicklung im öffentlichen Bereich ist technologisch auf dem neuesten Stand und kommt erfolgreich für hochkritische Geschäftsprozesse zum Einsatz. Dank der agilen Vorgehensweise des aktuellen Projekts kann ich mich täglich einbringen und Innovationen vorantreiben.

Autor:

Martin W. absolvierte nach dem Abschluss seines Bachelorstudiums der Wirtschaftsinformatik, das er im Jahr 2013 beendete, ein Masterstudium der Erneuerbaren Energien. Seit Juli 2016 ist er für Capgemini tätig. Als Softwareentwickler konzentriert er sich heute auf seine beruflichen Fortschritte in der Informatik. Privat hält er sich mit Karate und instinktivem Bogenschießen fit.

Erfahren Sie mehr:

IT-Jobs in Nürnberg

Capgemini setzt am Standort Nürnberg auf ein dynamisch wachsendes Team aus jungen und...

cookies.

Mit dem Fortsetzen des Besuchs dieser Website akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies.

Für mehr Informationen und zur Änderungen der Cookie-Einstellungen auf Ihrem Computer, lesen Sie bitte Privacy Policy.

Schließen

Cookie Information schließen