Der IT-Architekt – mit viel Energie für Ökostrom

Martin Swientek arbeitet als IT-Architekt für einen Energiedienstleister. Ein verantwortungsvoller Job, denn sein Team ist nicht nur für die Softwareentwicklung, sondern auch für den Betrieb zuständig. Hier berichtet er, worauf es dabei ankommt.

Ich arbeite bereits einige Jahre bei Capgemini; 2008 bin ich als Senior Software Engineer eingestiegen. Nach meinem Studium der Informatik war ich zunächst bei einem großen Telekommunikationsunternehmen als Software Engineer tätig. Dann kam der Wechsel. Der Job eines IT-Architekten hat mich schon immer gereizt und so habe ich mich für diese Richtung entschieden. Seit Beginn des Projektes 2017 bin ich als IT-Architekt darin tätig.

Der Kunde – agil und schnell

Mein Kunde ist ein Energiediscounter für Privatkunden, der sich besonders im Bereich von Öko-Strom und -Gas positioniert. Als Teil eines großen Energiekonzerns ist er bundesweit aktiv und gehört damit zu den führenden Energie-Vertriebsunternehmen in Deutschland. Das Interessante daran ist, dass er weitgehend unabhängig und deshalb wie ein kleines agiles Unternehmen agieren kann. Durch schlanke Prozesse werden Entscheidungen schnell getroffen. Zudem sind unsere Ansprechpartner neuen Technologien und Ansätzen gegenüber sehr aufgeschlossen – etwa Cloud-Computing oder agiler Entwicklung. Zu meinen Aufgaben als IT-Architekt gehört es auch, diesbezüglich zu beraten. Wir arbeiten eng und partnerschaftlich zusammen, das macht viel Spaß. Zwei Tage in der Woche sind wir beim Kunden vor Ort, die übrige Zeit stimmen wir uns per Skype-Konferenzen ab.

Das Projekt – Verantwortung in einem hart umkämpften Markt

Für mich als IT-Architekt ist an diesem Projekt besonders spannend, dass wir neben der Entwicklung von komplexen Geschäftsprozessen auch den Betrieb der technischen und fachlichen Services und APIs sicherstellen. Das von uns entwickelte System ist eine zentrale Anwendung des Kunden und wir sind damit in der Verantwortung den Service 24/7 zu liefern. Das bringt ganz andere Herausforderungen mit sich als nur die reine Softwareentwicklung. Wenn unser System nicht läuft, kann der Kunde keine Bestellungen mehr entgegennehmen. Wir müssen also insbesondere auf Ausfallsicherheit und Fehlertoleranz achten. In einem umkämpften Markt hat das natürlich große Bedeutung.

Das Projekt beinhaltet alle Facetten der Softwareentwicklung in einem globalen Team, von der fachlichen und technischen Konzeption, über Programmierung und Test bis hin zum Betrieb. Jeder, der hier dabei ist, kann in kurzer Zeit sehr viel lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Das Team – wachsend und international

Als wir das Projekt gestartet haben, gab es eine kleine Entwicklungsmannschaft in Indien. Seither hat sich das Team kontinuierlich vergrößert. Wir arbeiten aktuell im Projekt mit drei IT-Architekten in Deutschland und einem Team aus acht Kollegen in Indien, bestehend aus Architekten und Entwicklern. Zusätzlich werden wir von einem Tester aus dem Nearshore-Center in Polen unterstützt. Die interne Projektsprache ist dementsprechend Englisch. Mit den Kollegen in Indien kommunizieren wir hauptsächlich online mit Skype-Chats oder -Konferenzen.

Die Technik – alles für integrierte Zusammenarbeit

Bei unserer eingesetzten Technik ist es wichtig, dass wir alles nach dem DevOps-Ansatz gestalten – das bedeutet, dass Entwicklung und Betrieb reibungslos miteinander funktionieren. Für alle, die es genau wissen möchten: Wir setzen im Projekt das von Capgemini entwickelte und betriebene iPaaS (Integration Platform as a Service) ein. Wir entwickeln APIs und Microservice-basierte Integrations- und Business-Services mit Spring Boot und Apache Camel. Diese werden mittels Nomad orchestriert und über ein API-Gateway bereitgestellt. Die Plattform bietet zusätzlich eine integrierte CI/CD-Pipeline für die oben beschriebene DevOps-Lösung.

Der IT-Architekt und seine Aufgaben – die Voraussetzungen

Wer als IT-Architekt in ein Projekt wie meines einsteigen möchte, sollte erste Java-Kenntnisse und Erfahrung in der Entwicklung von REST-basierten Services mitbringen. Idealerweise verfügen Bewerber auch Grundwissen über Integration Patterns, Microservices und Cloud-Technologien. Alles andere lässt sich im Projekt von unserem Entwicklungsteam lernen.

Über den Autor:

Nach seinem Studium der Informatik hat Martin Swientek zunächst für ein großes Telekommunikationsunternehmen als Softwareingenieur im Bereich Billing gearbeitet. Anfang 2008 kam er dann zu Capgemini als Software Engineer. In seiner Freizeit trainiert er begeistert in einer Crossfit Box und erzeugt Geräusche mit Computern und anderen technischen Geräten.

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