Der IT-Architekt – individuelle Software neu gestalten

Karin Huber ist eine erfahrene IT-Expertin. Doch auch für sie gab es in ihrem Projekt eine Menge neuer Herausforderungen: Als IT-Architektin verantwortete sie in sieben Jahren die Entwicklung eines kompletten Logistik-Systems. Wie das gelang, berichtet sie hier.

Als ich 2012 in das Projekt einstieg, brachte ich eine besondere Expertise mit. Ich hatte schon einmal 10 Jahre bei Capgemini gearbeitet und bin danach zu einem anderen Software-Haus gewechselt, das auf Retail und Logistik spezialisiert war. Als ich wieder zu Capgemini zurückkehrte, passte das große Logistik-Projekt perfekt. Ich habe zunächst im Bereich Spezifikation und UML-Design begonnen und bin dann leitende IT-Architektin des Projekts geworden.

Der Kunde: Logistik “made in scandinavia”

Mein Kunde ist einer der drei größten Logistiker Europas. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Capgemini besteht schon lange. Meine Ansprechpartner sitzen in Göteborg in Schweden, die Distanz ist aber kein Thema für uns. In meinem Job als IT-Architektin arbeite ich über die Ländergrenzen hinweg sehr eng mit ihnen zusammen. Ich sitze an der Schnittstelle zwischen dem Kunden und dem Team und wir sind in stetigem Kontakt per Web- oder Telefonkonferenz. Darüber hinaus bin ich alle zwei Wochen auch vor Ort in Schweden. So habe ich mir im Laufe der Zeit eine vertrauensvolle und angenehme Kundenbeziehung erarbeitet.

Das Projekt – Individualsoftware für den Landtransport

In dem Projekt musste ein neues Logistiksystem entwickelt werden: Die Architektur bildet die komplette Transportkette von Paketen oder Frachtgut ab – von der Auftragsannahme über die Steuerung der Transportwege bis hin zur Abrechnung und Abwicklung. Spannend und besonders war dabei, dass die Methodik zum fachlichen Design der Individualsoftware während der Laufzeit signifikant umgestellt werden musste. Zu meinen Aufgaben als IT-Architektin gehörte es, eventulle Schwächen der angewendeten Methodik im jeweiligen Kontext zu erkennen, sie neu zu definieren und den Kunden von den notwendigen Änderungen zu überzeugen.

Das Team – viel Know-how an vier Standorten

Das Führungsteam besteht aus Engagement Manager, Business Architects und Solution Architects mit jeweils einem Pendant auf Kundenseite. Die Business-Analysten des Kunden werden von Designern auf Capgemini-Seite unterstützt. Das interne Team bei Capgemini setzt sich darüber hinaus aus Softwareentwicklern und -testern zusammen. Als IT-Architektin der Business Architektur habe ich die Aufgabe, das fachliche Know-how im gesamten Team sicher zu stellen. Wenn die Mannschaft so weit verteilt ist wie hier, ist das gar nicht so leicht. Unsere Kollegen sitzen in Düsseldorf und Hamburg, in Wroclaw (Polen) und in Göteborg. Auch wenn man sich auf alle verlassen kann, ist es doch eine große Verantwortung, die auf meinen Schultern liegt. Schließlich soll sich am Ende alles ineinander fügen und die Vision des Kunden abgebildet werden. Aber genau das macht auch die Rolle des IT-Architekten so reizvoll.

Karins Tipps für Bewerber

Bei Capgemini können Uni-Absolventen auch direkt in ein großes Projekt einsteigen – je nach Interesse in der Business-Analyse, der Softwareentwicklung oder im -testing. So bekommen sie eine effektive Ausbildung und können gleich sehr viel lernen. Es ist immer gut, als Generalist einzusteigen und offen zu sein. Stärken und Fachkompetenzen entwickeln sich erst mit der Zeit, es ist gar nicht notwendig, sich ganz früh festzulegen. Das Karrieremodell von Capgemini ist flexibel, so dass den Bewerbern viele Möglichkeiten offen stehen. Das gilt für angehende IT-Architekten genauso wie für alle anderen Jobstarter bei uns.

Über den Autor:

Nach ihrem Abitur im Jahr 1982 ist Karin Huber zur RWTH Aachen gegangen. Von der Stadt war sie so begeistert, dass sie parallel und nach ihrem Studium in einem Sonderforschungsbereich gearbeitet hat und fast 10 Jahre dortgeblieben ist. Im Anschluss hat sie bei Capgemini in Düsseldorf ihren ersten Job in der freien Wirtschaft als Softwareingenieurin angenommen. In ihrer Freizeit reist sie sehr gerne – in den 90er Jahren vorzugsweise Richtung Asien, seit 2000 bereist sie Mittel- und Südamerika. Karin fotografiert gerne und hält gelegentlich auch Foto-Reisevorträge.

 

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