Logistik auf hoher See: Eine Business Analystin zwischen IT und globalem Transport

Andrea Hartwig ist Business Analystin aus Leidenschaft. Für ihr Projekt in der Logistikbranche bringt sie viel Vorwissen mit. Hier erzählt sie, warum sie ihre Arbeit immer wieder aufs Neue interessant findet.

Hätte mich jemand während meines Studiums nach den Aufgaben eines Business Analysten gefragt, hätte ich passen müssen. Fragt mich heute jemand, „Was macht eigentlich ein Business Analyst?“, hole ich tief Luft und sage: „Wieviel Zeit haben wir?“.

Der Start: Ein fachliches Fundament für den späteren Kunden

Logistik hat mich schon immer fasziniert. Ich habe den Bachelor of Arts in Logistics und den MBA in Logistics & Consulting absolviert. Danach habe ich auf verschiedenen Positionen in der Logistikbranche gearbeitet, unter anderem in Beratungsunternehmen. Im Oktober 2016 kam ich schließlich zu Capgemini. Ich fand den IT-Bereich spannend und habe dann erst den Business Analysten als Berufsbild richtig kennengelernt. Im Mai 2017 bin ich dann in das Projekt gestartet, das wie für mich gemacht ist. Der Kunde ist ein international agierendes Logistikunternehmen in den Bereichen See- und Luftfracht, Landverkehr und Kontraktlogistik. Mein Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung einer globalen Plattform für die Bedarfsprognose in der Seefracht. Ich hätte nie gedacht, dass meine Expertise so gut zu einem IT-Unternehmen wie Capgemini passen würde.

Projektarbeit mit modernen Techniken

An meinen Aufgaben als Business Analystin gefällt mir besonders gut, dass ich sowohl die Herausforderungen der IT als auch die fachlichen Fragen mit dem Team meistern kann. Wir entwickeln unsere Plattform agil mit der Scrum-Methodik. Das ist eine Technik des Projektmanagements, bei dem das Projekt in kleinen Schritten vorangetrieben wird. Das Entwicklungsteam organisiert sich dabei selbst. Es ist eine sehr lebendige Methode, bei der jedes Teammitglied eine bestimmte Rolle einnimmt. Ich unterstütze meine Ansprechpartnerin auf Kundenseite in ihrer Rolle als Product Owner, indem ich die Schnittstelle bin – zwischen ihr und dem Entwicklungsteam in Polen. Diese Funktion auszufüllen, macht mir eine Menge Spaß. Neben Scrum nutzen wir weitere moderne Methoden, zum Beispiel Requirement Engineering, wo es um das Anforderungsmanagement geht. Auch Kreativitätstechniken wie Design Thinking setzen wir gern ein. So entstehen immer wieder neue Ideen, die wir gut in unsere Arbeit integrieren können.

Der Alltag einer Business Analystin

Meine Woche sieht aus wie die eines typischen IT-Beraters. Das bedeutet, ich arbeite von Montag bis Donnerstag beim Kunden vor Ort. In dieser Zeit finden viele Workshops und Termine statt. Freitags arbeite ich im Homeoffice oder im Capgemini-Office in Frankfurt. Hier bleiben wir dann durch Telefonkonferenzen weiterhin in Kontakt mit dem Kunden – denn eine ständige Abstimmung und Kommunikation ist für unser Projekt sehr wichtig. Auch mit unseren acht Software-Entwicklern in Polen bin ich in ständigem Kontakt. Für eine IT Business Analystin sind das typische Aufgaben: Die Fäden zusammenhalten, die perfekte Schnittstelle sein.

Was einen guten Business Analysten ausmacht

In einem IT-Unternehmen sollte man sich natürlich für neue Technologien begeistern können und entsprechendes Vorwissen mitbringen. Genauso wichtig finde ich aber auch das typische Handwerkszeug eines Business Analysten. Wie oben bereits erwähnt, sind Requirement-Engineering-Kenntnisse und Erfahrungen im agilen Projektmanagement sehr hilfreich. Hinzu kommen Soft Skills wie das Talent, klar und offen kommunizieren zu können. Bei Capgemini zählen darüber hinaus Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauen und Teamgeist. Wer all das mitbringt, kann als Business Analyst einen echten Traumjob entdecken, der keinen Tag langweilig wird.

Über die Autorin:

Andrea Hartwig hat bereits während ihres Studiums Berufserfahrungen gesammelt. So war sie für ein Praktikum ein dreiviertel Jahr in Toulouse bei einem Flugzeughersteller im Einkauf und in der Logistik. Bevor sie zu Capgemini kam, hat sie bereits drei Jahre in einem Deutschen Post-Logistikunternehmen im Straßentransport gearbeitet. Danach wechselte sie zu einem großen Beratungs-Unternehmen mit Schwerpunkt Einkauf und Logistik, wo sie 2 Jahre tätig war. Als Ausgleich zum Job treibt Andrea viel Sport und bereist die Welt.

 

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