Bilanz und Perspektiven der Integrations- und Flüchtlingsaufgabe

Der Zukunftskongress Migration & Integration richtet sich ganz besonders an Praktiker aus Kommunen, Bund und Ländern, die täglich mit der aktuellen Flüchtlingssituation konfrontiert sind. Als eine neutrale und übergreifende Plattform bietet der Kongress einen lösungsorientierten Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, Änderungs- und Handlungswünsche an die Politik zu formulieren.

Vorrangiges Ziel ist es, diejenigen Antworten auf die „Flüchtlingsfrage“ zu geben, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland fördern und sichern. Innerhalb von den drei Handlungsfeldern „ordnungspolitischer Rahmen“, „Integrations-Management“ und „Zivilgesellschaft“ wird konkret über diese Themen diskutiert: erfolgreiche Integration der Bleibeberechtigten, Rückführung von Nichtbleibeberechtigten, Einreisekontrollen sowie innere Sicherheit. Der Termin so kurz vor der Bundestagswahl soll zugleich ein Anlass sein, eine Bilanz des Erreichten zu ziehen und die zukünftige Gestaltung der Integrations- und Migrationspolitik in das strategische Visier zu nehmen.

Vernetzen Sie sich mit den wichtigsten Entscheidungsträgern und „Machern“ aus Bund, Ländern und Kommunen und erfahren Sie von den verantwortlichen Institutionen wie aus der Herausforderung Nutzen für unser Gemeinwesen entstehen kann!

Unser Diskussionsbeitrag im Programm:

Zukunftsdialog Z 6.1, 15.09.2017, 10:00 – 11:15 Uhr

Datenaustauschverbesserungsgesetz: Sachstand und Startschuss für mehr Verwaltungsmodernisierung sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen?

  • Medienbruchfreies, digitalisiertes Asylverfahren: Rollout beendet?
  • Frühzeitige Registrierung, Ankunftsnachweis und Kerndatensystem in der Praxis.
  • Ankunftsnachweis und dann? Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen in der Fallbearbeitung nach der Erstregistrierung (Arbeitsmarkt, Leistungsbezug, Unterbringung, Gesundheitssystem uvm.)
  • Datenschutz und Zugriffsrechte: Wie gut schützt das neue System die Daten der Schutzsuchenden?
  • Rollout in der Realität: Mehr oder weniger Arbeitsbelastung für die zuständigen Behörden?
  • Missbrauch und Mehrfachregistrierungen vermeiden: Wie effektiv ist das neue System?
  • Innere Sicherheit und „Gefährder“: Wie können IT und Software helfen?
  • Flüchtline als gesonderte Zielgruppe der Behörden

Diskutanten:

  • Marc Reinhardt,Executive Vice President, Leiter Public Sector, Capgemini Deutschland GmbH·
  • Markus Richter, Abteilungsleiter Infrastruktur und IT, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
  • Joachim Stark, Public Sector Executive, Government, Cognitive Solutions, IBM Deutschland
  • Daniel Pöhland-Block (angefragt), Koordinator, Ankunftszentrum Gießen

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