TechnoVision 2020: Was tun, wenn die IT zu komplex wird?

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Teil 3: Invisible Infostructure: Infrastruktur, wo bist du?

Digitale Technologien bieten modernen Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre Organisation zum Besseren zu verändern. Wie der Wandel einfach vollzogen werden kann, stellen unsere Experten in diesen Blogbeiträgen zur TechnoVision 2020 vor.

Teil 1: Was tun, wenn die IT zu komplex wird?

Teil 2: Design for Digital: Sieben Gestaltungsprinzipien für die digitale Transformation

Teil 3: Invisible Infostructure: Infrastruktur, wo bist du?

Cornelia Görs Capgemini
Cornelia Görs, Capgemini

Eine unsichtbare IT-Infrastruktur wird zum leicht konsumierbaren Service, der mit Lego-ähnlichen Bausteinen den schnellen, sicheren, agilen und kostengünstigen Zugriff auf Daten und Anwendungen ermöglicht und die aktuellen und zukünftigen Geschäftsziele zu erfüllen hilft. TechnoVision 2020 benennt die hierfür wichtigsten Technologietrends.

Kein anderer Technologiebereich zeigt das Streben nach Reduzierung der Komplexität mehr als IT-Infrastruktur. Der von Public Cloud Anbietern vertraute Katalog verfügbarer Infrastrukturdienste ist der Maßstab für IT-Service-Provider und interne IT-Abteilungen – einfach per Klick das Gewünschte ordern.

Diese Simplifizierung birgt jedoch das Risiko, sich immer mehr in die Abhängigkeit von spezialisierten Lieferanten zu geben. Offene Industriestandards helfen, von vereinfachten Infrastrukturdiensten zu profitieren, ohne sich an Spezialisten zu binden. Von virtuellen Maschinen über die Cloud-Bereitstellung bis hin zu Containern und Serverless Computing gibt es eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten, um den Zugriff auf leistungsstarke und komplexe Ressourcen zu vereinfachen – ohne abhängig zu werden.

IT-Infrastruktur verbindet ein ständig wachsendes Netzwerk von Menschen, Organisationen und „Things“  – darum ist „Infostructure“ auch kein Rechtschreibfehler.

Was ist bedeutsam für eine unkomplizierte, relevante aber unsichtbare Infrastruktur, die „invisible infostructure“?

The Soft, the Hard and the Virtual

Eine „invisible infostructure“ Plattform ist vollständig softwaregesteuert. Alle Hardwarekonfigurationen, Speicherbereitstellungen und Netzwerkeinstellungen werden über Software verwaltet. Abstraktion und Automatisierung ermöglichen, Infrastruktur-Services zu nutzen, unabhängig davon, wo sie sich befinden.

Crouching Tiger, Hidden Container

IT-Infrastruktur kann einschüchternd sein. Was gestern funktioniert hat, kann morgen ausgestorben sein, da selbst die kleinste Änderung der Infrastruktur die mächtigste Anwendung zum Erliegen bringen kann. Software-Container verpacken eine Anwendung mit genau der Infrastruktur und den Middleware-Komponenten, die benötigt werden. Jede Cloud, jeder Server oder jeder PC kann diese Container dann ausführen und nutzt die versteckten Talente dieser Meister der Infrastruktur. Crouching Tiger, Hidden Dragon – auch die im Hintergrund sollten niemals unterschätzt werden.

Simply the Edge

5G, Fog und Edge Computing bringen Speicher-, Prozessor- und Konnektivitätsleistung tiefer in die reale Welt und ermöglichen Datentransaktionen da, wo der User sitzt. „Things“ sind in Echtzeit mit dem Netzwerk verbunden. Digital Twins (digitale Zwillinge) werden immer präzisere und vertrauenswürdigere Modelle ihrer physischen Äquivalente. All dies eröffnet radikal andere Möglichkeiten für die Orchestrierung und Verwaltung physischer IT-Infrastruktur-Komponenten und der von ihr generierten Daten.

Ops, AI Did it Again

Künstliche Intelligenz hilft die Komplexität der IT-Abläufe in den Griff zu bekommen, indem sie aus IT-Betriebsdaten lernt. Es werden Verbesserungen erzielt durch einen umfassenderen Einblick in die Betriebsleistung und durch die Echtzeiterkennung von Störungen. Durch Predictive Analytics werden diese Störungen antizipiert, um schneller Maßnahmen ergreifen zu können. Schließlich – wenn selbst die komplexesten, verborgenen Muster gefunden wurden – erfolgt die autonome Optimierung des IT-Betriebs. Oops … kümmert sich diese Infrastruktur einfach um sich selbst?

Ceci n’est pas une Infrastructure

Auf Wiedersehen Serverraum, hallo Asset-Free Business.

Infrastructure as Code, vollständige Automatisierung, Software-Container, Microservices und Serverless Computing ebnen den Weg zur Nutzung von Infrastruktur, ohne von Komplexität gestört zu werden. Durch die kontinuierliche Entwicklung und Bereitstellung von Software in einer Infrastruktur, die sich automatisch anpasst, kann die IT-Infrastruktur endlich zu dem leistungsstarken Service werden – immer verfügbar, nur nicht wahrnehmbar. Cest tout.

Wo sehen Sie die Zukunft von IT-Infrastruktur? Wie beherrschen Sie die zunehmende Komplexität? Diskutieren Sie gerne mit mir über Linkedin.

Mehr zur „Invisible Infostructure“ finden Sie hier: https://www.capgemini.com/de-de/service/invisible-infostructure-2/

 

Teil 2: Design for Digital: Sieben Gestaltungsprinzipien für die digitale Transformation

Heino Huettner
Heino Hüttner, Capgemini

Sieben Gestaltungsprinzipien bilden den gedanklichen Rahmen für Unternehmen, die eine erfolgreiche digitale Transformation mit Mehrwert für ihre Kunden, Mitarbeiter und sich selbst schaffen wollen.

In den letzten Jahren haben immer mehr Unternehmen erkannt, dass der Erfolg eines technologiegetriebenen Wandels nicht nur in der Technologie selbst liegt. Vielmehr ist er abhängig  von der Kultur sowie den Denk- und Arbeitsweisen eines Unternehmens. In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen sieben Prinzipien ans Herz legen, die Sie befähigen können, Ihre digitalen Initiativen in Zukunft erfolgreich zu gestalten.

1. Simply Speed – Geschwindigkeit ist alles

Die Komplexität hat nach wie vor ein Großteil der Unternehmen im Griff, wodurch es schwierig ist, die ursprünglichen Versprechen des technologischen Wandels an Freiheit, Standardisierung und Vereinfachung zu erreichen. Die Firmen müssen gut integriert, agil und schnell auf sich verändernde Anforderungen reagieren können. Ein Weg diesen Anforderungen gerecht zu werden, sehe ich in der Automatisierung und der damit einhergehenden Standardisierung, welche mithilfe Künstlicher Intelligenz und unter Berücksichtigung der User Experience unterstützt wird.

2. Open for Business – Offen sein und Offenheit bieten

In einer Zeit, die von Unbeständigkeit geprägt ist, sind zunehmend Fähigkeiten gefragt, die Unternehmen in die Lage versetzen, sowohl auf geplante als auch ungeplante Opportunitäten, Kooperationen und Geschäftsmodelle reagieren zu können. Es bedarf Plattformen, die den Interessensgruppen alle technischen Möglichkeiten, Verbindungen, Datensätze und APIs bieten, die sie sich nur vorstellen können.

3. Joined at the Hip – Eine Symbiose von Technologie und Business

Der technologische Wandel führt dazu, dass die Grenzen der virtuellen und realen Welt zunehmend verschwimmen. Dementsprechend sollten auch Technologien nicht mehr getrennt vom Business betrachtet, sondern vielmehr als integrativer Bestandteil der Geschäftswelt und als Treiber des Unternehmenserfolges verstanden werden.

4. Trust Thrust – Vertrauen ist den technischen Schub haben

Der Appetit kommt mit dem Essen. Gleiches gilt auch für den Einsatz von Technologie. Technologie, die dem Anwender einen nachhaltigen Mehrwert bietet. Dies setzt aber ein Maß an Vertrauen in die Technologie voraus, welches nicht von heute auf morgen vorhanden ist. Ohne Vertrauen, keine Kunden, kein Geschäft! Dabei braucht es viel Zeit, um eben dieses Vertrauen aufzubauen, aber nur einen Augenblick, um es wieder zu verlieren. Unternehmen dürfen Vertrauen und den Aufbau von Reputation nicht als zusätzliche Belastung ansehen. Vielmehr ist es ein differenzierender Faktor, der sie in die Lage versetzen kann, den Geschäftserfolg zu maximieren.

5. IQ up, EQ up – Intelligenz ist nichts ohne emotionale Intelligenz

Daten sind bekanntlich das neue Gold, aber auch Daten benötigen ihren Zweck, ihre Existenzberechtigung. Daten sollten den Maßstab für die Intelligenz einer Organisation messbar höher legen und folglich zu Geschäftserfolgen führen. Die Interaktion mit Kunden und Partnern führt dabei optimaler Weise parallel zum Aufbau einer emotionalen Unternehmensintelligenz. Denn ohne eine emotionale Intelligenz (EQ) wird der IQ nie ausreichend sein. EQ wird daher ein zentraler und wichtiger Baustein für den Erfolg sein.

6. What’s our Story? – Jedes Unternehmen braucht eine Geschichte

Nach wie vor können Geschichtenerzähler nahezu jedes Publikum in ihren Bann ziehen. Die Technologie erbte die Kraft dieser Geschichtenerzähler und spielt mittlerweile eine zentrale Rolle in unserem Leben und der Wirtschaft. Sie vermittelt Botschaften und motiviert; und sorgt für Veränderung. All dies in einem Zeitalter in dem die Aufmerksamkeitsspanne allmählich verfällt. Neben der Rolle des Geschichtenerzählers sollte die Technologie eine aktive Rolle einnehmen, zu einem nie endenden Dialog. Letztlich wird dann aus „Deiner“ (Kunde) und „meiner“ (Unternehmen) Geschichte „unsere“ Geschichte.

7. No Hands on Deck – Weniger Handarbeit!

Es ist noch nicht lange her, dass die Aussicht auf ein selbstfahrendes Auto unwahrscheinlich schien. Ähnlich wie beim selbstfahrenden Auto werden bald auch Produkte, Prozesse und Services überwiegend automatisiert sein. In diesem Zusammenhang tun Unternehmen gut daran, der Automatisierung mit offenen Armen zu begegnen und bereits jetzt die Autonomität in ausgewählten Anwendungen zu erproben. Ganz nach dem Motto – „Hände weg vom Steuer“.

Betrachten Sie die vorgestellten Gestaltungsprinzipien als Handlungsempfehlungen auf Ihrem Weg zum technologiegetriebenen Unternehmen. Sie sind keinesfalls ausnahmslos bei jeder digitalen Initiative umzusetzen, sondern dienen viel eher als Leitfaden, dessen Umfang individuell auf den jeweiligen Anwendungsfall zu adaptieren ist. Sehen Sie es auch als eine gedankliche Basis, die Sie für sich und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Design for Digital verwenden können.

Teilen Sie gerne Ihre Erfahrungen mit mir über LinkedIn.

Mehr zum Thema Design for Digital inklusive Download des PDFs finden Sie auch unter https://www.capgemini.com/technovision2020-technology-trends-in-business/

 


 

Teil 1: Was tun, wenn die IT zu komplex wird?

Frank Schlosser, Capgemini

Wie Sie mit 7 Schritten ihre IT-Landschaft in Krisenzeiten vereinfachen und durch gute Abstimmung zwischen Business und Technologie den für nachhaltigen Geschäftserfolg erforderlichen Wandel vorantreiben.

Viele IT-Verantwortliche sprechen aufgrund der omnipräsenten Digitalisierung von einer wachsenden Komplexität ihrer IT-Landschaft (siehe Studie IT-Trends 2020). Wesentliche Gründe dafür sind die steigende Anzahl an Anwendungen, verschiedene Kommunikationskanäle, starke Vernetzung, kürzere Release-Zyklen und hybride Betriebsmodelle in der Cloud sowie im eigenen Rechenzentrum.

Dazu kommt mit COVID-19 eine beispiellose, branchenübergeifende Unsicherheit mit entsprechendem Veränderungsdruck in Bezug auf Kundenbedürfnisse, Lieferketten und interne Arbeitsprozesse. Umso mehr ist die Vereinfachung im Sinne einer Komplexitätsreduzierung ein zentrales Thema der IT-Entscheider. Mit dem Leitmotiv der TechnoVision 2020 „Vereinfachung“ (Simplify) unterstützen wir genau dabei. Dieser Blogbeitrag ist der erste einer Serie über Capgemini´s jährlichen Ratgeber zur Komplexitätsreduzierung im Spannungsfeld zwischen Business, Technologie und Innovationen.

Die TechnoVision umfasst sieben Schritte, mit denen eine Vereinfachung in verschiedenen Bereichen erzielt werden kann. Dazu gehören „Invisible Infostructure“, „Applications Unleashed“, „Thriving on Data“, „Process on the Fly“, „You Experience“ und „We Collaborate“, also die zentralen Aufgabenbereiche der IT-Landschaft eines Unternehmens. Darüber hinaus zieht „Design for Digital“ den Rahmen um die anderen Bereiche. Neue Lösungen sind heute so zu erstellen, dass sie den aktuellen Anforderungen einer durchgängigen, digitalen Umsetzung genügen. Anhand der Bereiche können wir für die ganze IT-Landschaft konkrete Maßnahmen identifizieren, die Komplexität in den Griff bekommen und gleichzeitig die geschäftskritischen Veränderungen in schwierigen Zeiten nicht nur unterstützen, sondern zielgerichtet treiben.

Die sieben Container der TechnoVision 2020

1. Invisible Infostructure (Unsichtbare Infrastruktur)

Entwickeln der IT-Infrastruktur hin zur einfachen, anschließbaren Ressource, als welche sie schon immer gedacht war.

Die Infrastruktur stellt eine kritische Grundlage für jede Organisation dar. Der Schlüssel liegt darin, dass sie nicht nur auf den ersten Blick, sondern konkret und unabhängig vom Deployment-Modell (Hybrid-/Multi-Cloud) durch konsequente Umsetzung des „as a Service“-Prinzips unsichtbar wird. Sie muss für alle Nutzenden per Self-Service konsumierbar sein und wird vollständig Software-gesteuert abgesichert, automatisiert und orchestriert.

2. Applications Unleashed (Befreite Anwendungen)

Befreien der alten Systemlandschaft und Freisetzen der nächsten Generation leistungsfähiger, agiler und Cloud-basierter Apps.

Eine zentrale Herausforderung heutiger Anwendungen ist die Bereitstellung mit hoher Geschwindigkeit und so nah wie möglich am Geschäft. Das moderne Anwendungsportfolio ist flexibel, einfach anzubinden und Cloud-native. Vorhandene Anwendungen müssen rigoros auf den Prüfstand gestellt und vereinfacht, rationalisiert, konsolidiert bzw. abgeschaltet werden. Neue Anwendungen sollten von Beginn an „smart“ gedacht werden, z.B. durch Einbindung von KI-Services und durch agile Entwicklung im DevOps-Stil.

3. Thriving on Data (Mit Daten erfolgreich sein)

Erreichen eines hohen IQ für das eigene Unternehmen basierend auf den verfügbaren Daten, die es zur Realisierung und Weiterentwicklung seines Geschäfts verwendet.

Daten müssen als ein integrales Organisations-Asset strategisch gesteuert werden. Für ein erfolgreiches Aktivieren vorhandener Daten zur geschäftlichen Nutzung durch Algorithmen ist es unabdingbar, die Datenquellen und Datensenken im Griff zu haben und in eine Zentralisierung der Data Warehouses zu investieren. Die Studie IT-Trends 2020 zeigt, dass die besten Unternehmen basierend auf ihren Daten damit beginnen neue Geschäftsfelder ihrer eigenen Branche oder sogar in einer anderen Branche zu erschließen.

4. Process on the Fly (Fliegende Prozesse)

Effizienz- und Effektivitätssteigerung durch eine IT, die auf Basis der verfügbaren Datenbasis eigenständig Entscheidungen trifft und den Prozess damit steuert.

Organisationale Geschwindigkeit korreliert stark mit der Fähigkeit, aus Erkenntnissen konkrete Maßnahmen abzuleiten und umzusetzen, um schnell auf Ereignisse und sich verändernde Rahmenbedingungen (wie z.B. COVID-19) zu reagieren, sowie Silos aufzubrechen. Dabei helfen ein tiefgreifendes Prozessverständnis in Verbindung mit neuen Entwicklungen rund um Robotic Process Automation und AI und bringen „Process on the Fly“ ins Zentrum. Als zentrales Element einer Business/IT-Plattform der nächsten Generation bringen Prozesstechnologien einen neuen Puls in die Organisation.

5. You Experience (Dein Erlebnis)

Das Infragestellen bestehender Benutzerführungen bringt uns zu vollkommen neuen IT-Lösungen, die auch auf eine manuelle Nutzung verzichten können.

Kein Technologiebereich ändert sich so schnell wie die Benutzendenerfahrung (User Experience). Als Nutzende erwarten wir eine individuell auf uns zugeschnittene, einfach zu bedienende IT, mit der es Spaß macht zu arbeiten. Diese Erwartungshaltung haben wir gegenüber allen Organisationen, mit denen wir geschäftlich interagieren – und das gilt nicht nur für die externen Partner, sondern auch für die IT des eigenen Unternehmens. Klassische Oberflächen werden von Chatbots, Sprachassistenten und tragbaren Endgeräten unterstützt oder ersetzt, um zu jeder Zeit für den Kunden verfügbar zu sein und ihn qualitativ hochwertig zu bedienen. Weiterhin gewinnen Augmented und Virtual Reality Geräte stark an Bedeutung.

6. We Collaborate (Wir arbeiten vernetzt)

Abgrenzen von anderen wird nicht mehr zum Ziel führen, nur das Vernetzen mit anderen führt zu neuen Geschäftsmodellen auch außerhalb der heutigen Branchengrenzen.

Die digitale Welt ist global wie regional vernetzt. Menschen, Organisationen und Dinge schaffen durch gegenseitige Vernetzung neue Werte, wodurch kollaborative Business-Technologien stark an Bedeutung gewinnen. Die IT-Plattform muss Services bereitstellen, die Verbindungen mit höchster Geschwindigkeit ermöglichen, wie Ledger-Technologie-basierte Smart Contracts, 5G-basierte Augmented Reality, Low-latency Sensoren und KI-Anwendungen. Geschwindigkeit auf Basis einer großen Bandbreite wird neue Services für die Kunden ermöglichen.

7. Design for Digital

Ändern der Denkweise und Kultur der eigenen Organisation führt zu einfachen Lösungen, in denen die virtuelle und physische Welt zu einer Einheit verschmelzen.

Die ersten sechs Schritte präsentieren greifbare Trends, die auf das „Was“ einer Bereitstellung und Lieferung eingehen. Der siebte Schritt „Design for Digital“ befasst sich mit dem „Wie“ der Entwicklung. Unabhängig davon, ob Unternehmen eine übergreifende Architektur, eine konkrete Anwendung oder ein Initiativen-Portfolio entwickeln bzw. ein Brainstorming zu Innovationen durchführen, helfen eine Reihe von Prinzipien, welche universell bei allen Diskussionen zu den Geschäfts- und Technologietrends anwendbar sind. Diese Prinzipien aus dem Bereich „Design for Digital“ gibt Ihnen mein Kollege Heino Hüttner im nächsten Beitrag zur TechnoVision 2020 an die Hand.

Vor welchen zentralen Herausforderungen in Bezug auf die Komplexität der IT-Landschaft, digitaler Technologien und Innovationen steht Ihr Unternehmen? Mit welchen Ansätzen versuchen Sie den Überblick zu behalten und die Komplexität in Ihrer Organisation nachhaltig zu beherrschen? Teilen Sie gerne ihre Erfahrungen mit mir über LinkedIn.

 

Mehr zur TechnoVision 2020 inklusive Download des PDFs finden Sie auch unter: https://www.capgemini.com/technovision2020-technology-trends-in-business/

Die COVID-19 Sonderausgabe der TechnoVision 2020 unter dem Motto „Change Making Simplified“ finden Sie unter: https://www.capgemini.com/technovision2020-technology-trends-in-business/

 

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