Voice Commerce: Warum der Handel noch vor dem Blockbuster Case mitmischen sollte

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Kennen Sie den deutschen Voice-Vorreiter im Handel? Müssen Händler jetzt schnellstens KI-Experte werden? Nein, sagt eCommerce-Experte Achim Himmelreich im Podcast des BVDW – abwarten sollten sie dennoch nicht

Achim Himmelreich, Capgemini

„Voice steht erst am Anfang“, titelt die Dmexco in der hauseigenen Studie zum Thema, Horizont-Redakteur Roland Pimpl geht noch einen Schritt weiter und diagnostiziert: “Ablehnung von Smart Speakern steigt“, die geringen Kaufzahlen durch Alexa & Co. führen aktuell zu Ernüchterung in der Branche. Conversational Commerce findet aber nicht ausschließlich über Smart Speaker statt, auch Konversationskanäle und -devices wie Smartphones oder die Sprachsteuerung im Auto können für den Online-Handel genutzt werden.

Meine Kernerkenntnis im BVDW Podcast: Das Thema Conversational Commerce hebt ab und die Akzeptanz der Konsumenten wächst, aus wirklich naheliegenden Gründen; die Sprache ist das natürlichste Kommunikationsmedium.

Voice Commerce verändert die Customer Journey

Beim Einsatz von Conversational Commerce lediglich die Anzahl der tatsächlichen Käufe über Sprachassistenten als Maßstab heranzuziehen, ist meiner Meinung nach zu kurz gegriffen. Denn bei Betrachtung der gesamten Customer Journey stellt sich häufig heraus, dass Voice eine zunehmende Bedeutung an vielen Touchpoints hat, die für den Produktkauf stark mitverantwortlich sind. Kunden lassen sich zum Beispiel über Smart Speaker personalisierte Empfehlungen geben oder nutzen diese für gezielte Informationssuche. Händler müssen sich in Anbetracht der vielen Touchpoints und Schnittstellen die schwierige Frage stellen: Welches Device hat welchen Einfluss auf den tatsächlichen Kauf gehabt?

Künstliche Intelligenz ebnet den Weg für eine neue Form von Konsum

Die Kombination von Personalisierung und Voice wird in Zukunft eine neue Form von Konsum ermöglichen – ein durchweg personalisiertes, vernetztes und vorhersagbares Einkaufserlebnis. Der Charme dabei, sowohl die Voice Recognition als auch die individuelle Ansprache basieren auf derselben Technologie: Künstliche Intelligenz. Ein früher Einstieg lohnt sich für Händler, um mit der Technologie und verschiedenen Einsatzszenarien entlang der Customer Journey zu experimentieren und einen Feedback-Loop zu starten. So kann jedem neuen Technologiefortschritt mit einem Know-How Vorteil begegnet werden.

Wie Händler auch mit geringen Investitionen und wenig Know-how die KI-basierte Technologie einsetzen können, hören Sie hier im BVDW Podcast.

Mehr zum Thema Sprachassistenten finden Sie in unserer Studie.

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