Erfolgreiche Cloud-Einführung: 3 kritische Punkte und 1 Empfehlung

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Wer eine Cloud-Migration plant, stößt auf Altlasten und Hindernisse. Behält man diese von Anfang an im Blick, ist der Grundstein für den Erfolg bereits gelegt. Doch nur wer nicht allein von der IT her denkt, kommt letztlich ans Ziel.

Gunnar Menzel, Capgemini

Nicht nur die Wright Brothers wollten sich in wolkige Höhen aufschwingen – unsere Geschichte und Erzählungen sind voll von Bestrebungen, die Wolken zu erreichen. Vielleicht ist es kein Zufall, dass die „Wolke“ auch für die IT ein Zielbild ist. Doch die digitale Cloud ohne den richtigen Ansatz erreichen zu wollen, kann immer noch eine gewaltige Herausforderung sein.

 

 

Die Vorteile der Cloud sind bekannt und ein wesentlicher Treiber der digitalen Transformation: Unternehmen profitieren, indem Produkte und Dienstleistungen schneller verfügbar und Ideen schneller zur Realität werden. Doch der erste Schritt zur Digitalen Transformation mittels Cloud ist nicht so einfach – vor allem, wenn ein Unternehmen nicht genau weiß, was transformiert werden muss. Wie komplex eine Cloud-Migration sein kann,  verdeutlichen die Ergebnisse einer Studie des Analystenhauses Lünendonk: Nur jedes fünfte Unternehmen berücksichtigt bei einer Modernisierung die gesamte IT-Landschaft, während andere Projekte gar nicht bewilligt werden, da sich das Risiko nicht abschätzen lässt. Es lohnt daher, die neuralgischen Punkte vorab genau anzuschauen.

Risiken beim Weg in die Cloud: Schatten-IT & Ist-Zustand, Legacy und Faktor Mensch

1) Schatten-IT und Ist-Zustand: Die Existenz von Schatten-IT – sprich IT-Services, die außerhalb und ohne Wissen der IT-Abteilung bestehen – führt dazu, dass viele Unternehmen kein klares Bild von Umfang oder den Komponenten ihrer IT-Umgebung haben. Aufgrund der Komplexität ist es schwierig, ein klares Bild des Ist-Zustandes zu erstellen. Hinzu kommt, dass die bekannte Infrastruktur sowie Daten, Anwendungen und unterstützende Geschäftsprozesse selten präzise dokumentiert sind.

Ein Beispiel: Vor ein paar Jahren unterstützten wir eine globale Organisation dabei, 10.000 Server zu transformieren. Laut Kunde war der Ist-Zustand komplett.  Entsprechend groß war die Überraschung, als wir buchstäblich Server und Anwendungen in längst vergessenen Serverräumen „gefunden“ haben.

Doch selbst wenn Unternehmen ein klares Bild der zu migrierenden Umgebung haben, verzichten viele darauf, eine End-to-End-Geschäfts-, Anwendungs- und Technologieansicht für ihre Migration zu entwickeln, was jedoch zu Problemen bei der Transformation führen kann.

2) Legacy: Auch cloud-native Anwendungen sind häufig von der traditionellen IT-Infrastruktur abhängig (zwischen 60 und 90 Prozent der IT-Landschaft eines Unternehmens laufen heute noch auf einer traditionellen IT-Infrastruktur). Konzentriert man sich ausschließlich auf cloud-native Anwendungen besteht die Gefahr, dass die gesamte Migration unvollständig wird, da End-to-End-Geschäftsprozesse sowohl ältere als auch neuere cloud-basierte Anwendungen durchlaufen.

Ein Beispiel: Ein großer Versicherer betrachtete die Cloud nur aus der technischen Perspektive und konzentrierte sich darauf, entsprechende technische Vorteile zu erzielen. Allerdings wurden die eigentlichen Geschäftsbereiche nicht mit einbezogen. Höhere Kosten, Komplexität und verminderte Qualität waren das Ergebnis – und damit genau das Gegenteil dessen, was man durch eine Harmonisierung erreichen wollte.

3) Faktor Mensch:  Eine erfolgreiche Cloud-Transformation benötigt die richtigen Leute an Bord, um Veränderungen umzusetzen und Stabilität und Sicherheit zu erhalten. Das wird immer schwieriger, denn auch die rasante Entwicklung der Cloud und der damit verbundenen Technologien haben zu einem „Brain Race“ um die führenden Köpfe geführt. Schließlich sind Arbeitnehmer heute in allen Branchen bestrebt, ihre Fähigkeiten aufeinander abzustimmen und entsprechend nachgefragt sind hierfür Experten, deren Anzahl begrenzt ist.

Zudem ist es eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, die richtige Lösung zu wählen. Gerade hinsichtlich der Cloud gibt es eine überwältigende Auswahl und die Technologielandschaft verändert sich fast wöchentlich.

Die Roadmap zur Cloud: Migrationsplan, Change-Programm und Management-Plattform

Der Schlüssel für eine erfolgreiche und umfassende Cloud-Einführung ist das Verständnis dessen, was benötigt wird, was der momentane Ist-Zustand ist – plus einen wasserdichten Transformationsplan. Gemeint ist damit nicht nur ein IT-Migrationsplan, sondern ein vollständiges Business Change Programm. Die Gestaltung hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. Eine Cloud-Plattform bietet Unternehmen ungekannte Möglichkeiten hinsichtlich Effizienz und Innovation – ist aber Mittel zum und kein Selbstzweck.

Das ist eine große Aufgabe, die sich aber mit Hilfe einer Cloud-Managementplattform wie der Capgemini Cloud Platform (CCP) deutlich leichter bewältigen lässt. wird. Ein umfassendes Portfolio von Cloud-Services und Beschleunigern gebündelt in einer Plattform, bildet eine belastbare Basis für die zielgerichtete Migration traditioneller Rechenzentren in die Cloud und einen guten Ausgangspunkt zur Entwicklung innovativer, cloud-nativer Lösungen bietet.

Wenn Sie wissen möchten, wie unsere CCP Unternehmen jeder Größe hilft, die Effizienz und Agilität der Cloud zu nutzen, werfen Sie einen Blick in unsere Broschüre oder kontaktieren Sie mich gerne direkt.

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