Künstliche Intelligenz: Wie Versicherer und ihre Mitarbeiter profitieren

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Künstliche Intelligenz befreit von Routinearbeit – und Mitarbeiter gewinnen Freiräume für die wirklich spannenden Aufgaben.

Gunnar Tacke,
Capgemini

Die Verbraucher sind immer stärker vernetzt und aus Vorreiterbranchen seit Jahren digital ausgereifte Angebote gewohnt. Diesen Service erwarten sie auch rund um ihre Versicherung. Die Versicherer aber haben viel aufzuholen und es ist nicht leicht für sie, die Chancen der Digitalisierung umfassend zu nutzen.

 

 

Laut der Capgemini-Studie „Status Check: Wo stehen Banken und Versicherungen auf ihrem Weg zum Digital Master?” gehen nur 30% der Versicherer davon aus, dass sie die nötigen digitalen Fähigkeiten besitzen. Die technischen Möglichkeiten – gerade im vielversprechenden Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) – setzen sie zwar durchaus schon ein: Computervision zur automatischen Schadenbeurteilung, IoT zur Schadensvermeidung z.B. durch Leckage-Erkennung im Haushalt oder Telematik für die Beurteilung des Fahrverhaltens sind keine Zukunftsmusik mehr. Allerdings erproben viele Versicherungshäuser diese Möglichkeiten bisher nur punktuell in Proof of Concepts oder Piloten – und im geschützen Umfeld von Digitalen Labs.

KI befreit von Routinearbeiten

Wollen Versicherer die Chancen flächendeckend nutzen, müssen sie ihre ganze Organisation dafür gewinnen und „digital-aware“ machen. Nur so können sie kontinuierlich Innovationen in allen Unternehmensbereichen heben und die immer häufigeren Veränderungen im Markt gewinnbringend aufgreifen.

Doch gerade Künstliche Intelligenz stellt die Kultur der traditionell risiko-aversen Versicherungs-Branche auf die Probe: Aufgaben, die bisher nur Menschen lösen konnten, übernehmen jetzt Algorithmen. Das verunsichert die Mitarbeiter. Zusätzlich holen die Versicherer immer stärker technisch versierte Start-ups ins Boot – und mit ihnen eine ganz andere Unternehmenskultur. Doch mit Offenheit für diesen neuen Wind können alle gewinnen: Denn es geht nicht darum, Arbeitsplätze durch Roboter zu ersetzen oder die IT-Abteilung durch Start-ups. Es geht darum, jedem Mitarbeiter dabei zu helfen, smarter zu arbeiten. Dadurch gewinnt er Freiraum für die individuelle Fallbearbeitung und kann den Kundenerwartungen leichter gerecht werden.

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