Jobeinstieg als Software-Ingenieur: Entwicklungsmöglichkeiten bei Capgemini

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Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für junge Software-Ingenieure bei Capgemini? Wie sein Job-Einstieg ausgesehen hat, sowie welche Unterstützung er bei seiner Karriereentwicklung erfahren hat, berichtet unser Einsteiger Simon Lansing.

Simon Lansing

Der Gradathon ist eine globale Initiative, bei der Capgemini jedes Jahr einen Monat lang junge Berufseinsteiger zu Wort kommen lässt: Sie geben Einblicke in ihre Erfahrungen und Geschichten aus dem Arbeitsalltag der unterschiedlichsten IT-Berufe. Über den Jobeinstieg und die Entwicklungsmöglichkeiten, die Capgemini für seinen Job als Software-Ingenieur bietet, berichtet Simon Lansing.

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Hallo Simon, bitte stell dich kurz vor.

Ich heiße Simon Lansing und bin seit 2017 Software-Ingenieur bei Capgemini in Düsseldorf. Bis vor kurzem habe ich im Bereich Custom Solution Development (CSD) als Anwendungsentwickler gearbeitet; zu meinen Aufgabengebieten gehörten Themen wie die Anforderungsanalyse, die Umsetzung der IT-Architektur und die Software-Entwicklung des Kunden. Seit Anfang des Jahres bin ich im Bereich Digital Customer Experience (DCX) tätig.

Wie ist dein erstes Jahr als Software-Ingenieur in der Berufswelt verlaufen?

Gleich am ersten Tag bin ich bei einem Kundenprojekt vor Ort eingestiegen. Das Ziel war die Weiterentwicklung einer bestehenden Software. Das Besondere daran war, dass wir mit unseren indischen Kollegen parallel an diesem Projekt gearbeitet haben: sie offshore, wir beim Kunden vor Ort. Super fand ich auch, dass meine Kollegen mich direkt in die bestehende Software-Architektur und die Abläufe eingearbeitet haben: Ich war sofort mittendrin und habe viel gelernt.

Du bist nach einem Jahr vom Bereich CSD zum Bereich DCX gewechselt. Wo siehst du Gemeinsamkeiten und Unterschiede?

Im Bereich CSD besteht die Aufgabe darin, Individual-Software für den Kunden zu entwickeln. Häufig begleiten wir den Kunden so über mehrere Jahre. Im Laufe der Zeit können die Projektteams auf bis zu 50 Mitarbeiter anwachsen. Es geht also um großangelegte, langfristige Projekte.

Im Bereich DCX unterstützen wir unsere Kunden vor allem bei der digitalen Transformation z.B. was die Interaktion mit dem Verbraucher angeht. Hier kommen oft Trendthemen und neue Technologien zum Einsatz. Die Projekte sind im Vergleich zu CSD deutlich kleiner und agiler und dauern teilweise nur 3-6 Monate.

Kannst du uns konkrete Projektbeispiele für beide Bereiche nennen?

Ich war bei CSD zuerst in einem Projekt, in welchem wir eine Software für DNA-Analysen entwickeln; das Projekt läuft bereits seit 10 Jahren. Unsere Aufgabe war es, die Software um einen neuen Analysebereich zu erweitern. Das war sehr komplex, da musste das ganze Team ran.

Im Bereich DCX bin ich seit kurzem bei einem Projekt im Bereich Web-Entwicklung dabei. Wir bauen eine interne Webseite für die Datenanalysten des Kunden. Dort können die Analysten jegliche Dokumente in einer Graphdatenbank speichern, welche die Daten innerhalb der Dokumente in kurzer Zeit durchsucht und indexiert. Das Frontend der Seite basiert auf Angular und wird mit der ASP.NET Core-Software als Serverbereich in einem Docker-Container in die AWS-Cloud gehievt und ausgeführt. Neue Methoden und Technologien stehen hier also auf der Tagesordnung.

Wie kam es zu deinem Wechsel von CSD zu DCX? Was hat dich dazu motiviert?

Capgemini veranstaltete 2017 einen sogenannten „Markt der Möglichkeiten“. Im Rahmen dessen gab es viele kurze Vorträge zu unterschiedlichen Feldern wie CSD, Package-Based Solutions (PBS) und eben auch DCX. Und das Thema DCX hat mich direkt gefesselt, weshalb ich gerne in diesen Bereich wechseln wollte.

Ich finde es sehr gut, dass Capgemini solche Angebote wie den „Markt der Möglichkeiten“ hat. Capgemini-Mitarbeiter können sich so über IT-Bereiche im Unternehmen informieren, mit denen sie in ihrer Abteilung bisher wenig zu tun hatten. Man kann also neue Felder entdecken, die vielleicht noch besser den eigenen Fähigkeiten und Interessen entsprechen. So bleibt die Arbeit langfristig spannend.

War es einfach für dich zu wechseln? Was musstest du dafür tun?

Ich konnte den geplanten Wechsel einfach mit meiner Personalvorgesetzten besprechen, die sich dann um alles Weitere gekümmert hat. Es wurde mir sozusagen ein Platz im nächsten DCX-Projekt reserviert, damit ich dort direkt einsteigen konnte, sobald mein laufendes Projekt abgeschlossen war.

Welche Möglichkeiten bekommen Mitarbeiter bei Capgemini geboten, sich beruflich weiterzuentwickeln?

Als ich bei Capgemini anfing, kam ich direkt in das FastTrack-Programm für Berufseinsteiger. Da kann man aus einem riesigen Angebot von Schulungen auswählen: Es gibt Trainings für ein großes Spektrum von Informatik-Berufen, wie Software-Ingenieur, Anwendungsentwickler oder IT-Architekt. Ich habe zum Beispiel an einem Kurs zum Thema „Software Engineering Design Principles“ teilgenommen. Dafür war ich drei Tage in München um meine Kenntnisse bei der Software-Entwicklung und -Architektur zu vertiefen. Außerdem habe ich an einer Einführung zu Scrum in Köln teilgenommen, das war auch sehr interessant.

Des Weiteren bekommen wir laufend aktuelle Kursprogramme zu internen Weiterbildungen per E-Mail. Wenn wir an etwas teilnehmen wollen, können wir uns einfach an unseren Personalvorgesetzten wenden. So bereite ich mich gerade gemeinsam mit meinen Kollegen für die Prüfung zum AWS Certified Solutions Architect vor.

Wie unterstützt dich Capgemini in deiner beruflichen Entwicklung?

Dank des Capgemini-Karrieremodells kann ich genau sehen, wo ich gerade stehe. Im Rahmen von Personalgesprächen, z.B. bei einem Projektwechsel oder zum Jahresabschluss, gibt es eine Leistungsbewertung. Dabei beurteilen die Projektleiter ihre Mitarbeiter nach bestimmten Kriterien, z.B. in Hinblick auf technisches Wissen, Kundenumgang, Business-Knowledge…

Es geht hier aber nicht nur um die Evaluation, sondern auch um ein gemeinsames Nachdenken darüber, ob ich für die nächste Stufe bereit bin und wie ich meine Karriere auf das nächste Level heben kann. Welche zukünftigen Projekte schöpfen mein Potential am besten aus? Welche neuen Bereiche könnte ich mir erschließen? Welche verantwortungsvolleren Rollen könnte ich in Zukunft übernehmen? Diese Gespräche helfen sehr dabei, die eigenen Ziele zu verwirklichen.

Welche Tipps kannst du Berufseinsteigern geben, um ihre Karriere im IT-Bereich voranzutreiben?

Zwei Tipps: Die technische Fortbildung und die Entwicklung von Softskills im Auge behalten.

Was die technische Seite angeht, halte ich mich z.B. über Podcasts und Informatik-Portale auf dem Laufenden oder auch über interne Communities bei Capgemini. Außerdem gibt es einmal im Monat ein Webinar, bei dem neue Technologien vorgestellt werden und wir uns untereinander austauschen.

Über den technischen Aspekt hinaus sind noch andere Fähigkeiten wichtig. Manche Informatiker wollen nur programmieren; aber um Karriere zu machen, reicht das nicht. Eine Präsentation vor Ort halten zu können, gehört auch zu dem Job. Es braucht zudem ein Gespür für die Bedürfnisse des Kunden sowie ein Verständnis für betriebswirtschaftliche Hintergründe. Mit diesen Fähigkeiten stehen einem bei Capgemini alle Türen offen.

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