Wie Cloud Anbieter die Unternehmens-IT bei der digitalen Transformation unterstützen – Entwicklungsplattformen im Überblick: Teil 2 IBM Bluemix

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Wer in der voranschreitenden digitalen Wirtschaft seine Produktideen realisieren möchte, kommt nicht an einer Cloud Lösung vorbei!

Wie Teil 1 in dem vorangehenden Blogartikel aus der Cloud-Anbieter-Reihe bereits aufgezeigt hat, sollte die Nutzung von Cloud Services nicht abseits jeglicher Kosten-Nutzen Betrachtung stattfinden. Wer jedoch in der voranschreitenden digitalen Wirtschaft durch agile Entwicklungsmethoden und kurzfristige Bereitstellung von Änderungen kontinuierlich seine Produktideen realisieren muss, kommt nicht an einer Cloud Lösung vorbei. Wie IBM Bluemix sie dabei unterstützen kann diese Hürde zu meistern, soll in diesem Blogbeitrag thematisiert werden.

Die Cloud Plattform für Visionäre

Obwohl die IBM Bluemix auch Infrastruktur in der Cloud anbietet, sind sie auf dem Markt richtungsweisend im Bereich „Platform as a Service“. Der Entwickler hat dabei die häufig genutzte Möglichkeit sein eigenes präferiertes Toolset zu nutzen. Oder er erhält eine passgenaue Entwicklungsumgebung per Mausklick, welche über 130 Cloud Services für Entwickler zur Verfügung stellt. Darüber hinaus bietet Bluemix zusätzliche Services von Datenanalyse bis hin zu Internet of Things Diensten an, die über das Dashboard erstellt werden können. Die Plattform ist Spitzenreiter für die schnelle Entwicklung und den Einsatz von Applikationen. Sie unterstützt dabei eine Vielzahl an Programmiersprachen wie beispielsweise Python, welche derzeit die führende Sprache im Bereich Artificial Intelligence ist. Des Weiteren bietet IBM mit Bluemix eine Cloud-basierte Plattform zur Entwicklung und Betrieb von Blockchain-Lösungen. Blockchain dient dazu, Transaktionen zwischen Teilnehmern in einem Netzwerk unveränderbar und daher nachverfolgbar und sicherer zu machen. Diese Attribute sind für vielfältige Industrien und Anwendungsfälle interessant, momentan vor allem in der Finanzbranche und für Internet of Things-Lösungen. Um diese Applikationen agiler, sicherer und portierbarer zu betreuen bietet IBM zudem Container Services gemeinsam mit Docker und Kubernetes an. Mit diesen Angeboten qualifiziert sich IBM definitiv als visionärer Anbieter. Dass IBM die Entwickler auf einer Plattform, nicht aber auf einer Infrastruktur entwickeln lässt, geht leider mit etwas Kontrollverlust einher. Dies ist bei anderen Anbietern nicht der Fall.

IaaS für Profis mit engerem Budget

Der erste Versuch eine Infrastruktur Lösung anzubieten scheitert leider. Jedoch startet IBM gemeinsam mit dem im Jahr 2013 gekauften Web Hoster namens Soft Layer einen neuen Versuch eine Infrastructure as a Service für kleine und mittelständische Unternehmen anzubieten. Die darin angebotene paid-by-the-hour Zahlungsoption führt allerdings nicht nur bei kleinen sondern auch großen Unternehmen zu Kosteneinsparungen und so erreicht IBM mittlerweile auch Großkunden. Allerdings musste IBM in den letzten Jahren auch einiges an Kritik ertragen. Ein Kritikpunkt ist die starke Vermischung der IBM Angebote für Infrastructure und Platform as a Service. Viele Kunden fühlen sich dadurch nicht richtig abgeholt. Außerdem überwältigt die Entwicklungsumgebung mit all ihren Serviceoptionen einen „normalen“ Nutzer zunehmend. Grund für die überwältigende Entwicklungsumgebung ist, dass diese auf den Entwickler zugeschnitten wurde, der sich an an solch einer Vielfalt jedoch erfreut.

Fazit

 Wenn Sie sich einen Wettbewerbsvorteil durch die schnelle und agile Umsetzung von Produktideen und damit einhergehend einer Applikation wünschen, ist die IBM Bluemix Platform as a Service Cloud genau das Richtige für Sie. Wenn Sie darüber nachdenken sich in den zukunftsweisenden Bereichen IoT, Artificial Intelligence oder Blockchain fortzubewegen, kann ich Ihnen auch hier die Empfehlung geben die IBM Cloud in die engere Auswahl zu nehmen, vor allem weil IBM zusätzlich das kognitive System „Watson“ anbietet. Natürlich hat auch IBM seine kleinen Schwächen wie das diffuse Angebot oder die für Normalverbraucher verwirrende Entwicklungsumgebung. Aber wenn man diese Barrieren erstmal überwunden hat, können Sie Ihre visionäre Zukunft mit IBM gestalten. Ich berate Sie gerne weiter darüber.

 

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