Die praktische Anwendung von Mathematik, die nichts mit Statistik zu tun hat, ist auf dem Arbeitsmarkt nicht gerade viel gefragt. Also konzentrierte ich mich auf mein Nebenfach: Informatik. Aber eine Stelle in der IT zu finden, wenn die einzigen Programmierkenntnisse, über die man verfügt, aus einem Semester Java vor drei Jahren stammen? Das schien mir im ersten Augenblick relativ unwahrscheinlich.

Wenigstens hatte ich bereits zwei Jahre lang als Werkstudent in der IT gearbeitet. Meine Tätigkeiten hier hatten allerdings mehr mit Dokumentation und Excel zu tun – also nicht wirklich etwas, das mich qualifiziert hätte, Software zu entwickeln.

Als ich nun anfing Jobbörsen zu durchsuchen, fiel mir eine Stellenausschreibung zum Junior Software-Engineer bei Capgemini auf. Während meiner Werkstudententätigkeit hatte ich bereits Kontakt mit anderen Capgemini-Mitarbeitern, die nur Gutes berichteten. Also räumte ich meine Zweifel beiseite und entschied mich, eine Bewerbung für die Stelle als Software-Entwickler aufzusetzen – und das als Quereinsteiger.

Als wenige Tage später dann mein Handy klingelte und ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, war ich tatsächlich etwas überrascht. Meine größte Sorge zu diesem Zeitpunkt war, dass es sich hier um ein Missverständnis handelte und meine fehlenden Programmierkenntnisse übersehen wurden. Wie sich aber direkt zu Beginn herausstellen sollte, war dies nicht der Fall und das Gespräch verlief sehr locker. Relativ schnell war klar, dass beidseitiges Interesse bestand, und so begannen wir bereits während des Gesprächs, diverse Strategien zu erarbeiten, wie ich am schnellsten mit  der Programmierung vertraut werden könnte. Wir entschieden uns am Ende für einen 4-tägigen Intensivkurs in der Niederlassung, worauf danach dann direkt im Projekt „Learning-by-doing“ erfolgen sollte.

Im Projekt gab es noch einige Crashkurse zu verschiedenen Themen wie „Serverstruktur“, „Framework“ oder „Test-Mechanismen“, die jeder Neueinsteiger absolviert, um die Vorgehensweise in diesem spezifischen Projekt kennenzulernen. Danach folgten einfache Aufgaben wie z.B. leichte Bugs zu fixen und nach einem Monat durfte ich bereits meinen ersten Dialog bauen. Hierbei wurde ich stark von einem erfahrenen Kollegen unterstützt, wodurch meine Lernkurve sehr steil nach oben ging. Zu diesem Zeitpunkt war mir bereits klar, dass es die richtige Entscheidung für mich war in die Softwareentwicklung zu gehen.

Heute (das heißt 1,5 Jahre später) bin ich längst als vollwertiges Mitglied in das Projekt  integriert ohne noch zu merken, dass ich eigentlich aus einer anderen fachlichen Richtung kam. Bei uns im Team überwiegen zwar die Informatiker, aber trotzdem ist von Medizinischer Informatik über Wirtschaftsinformatik bis Mathematik alles dabei und ich freue mich, dass ich von Capgemini die Chance erhalten habe, einen Beruf in dieser Richtung auszuüben.

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