Natürlich stellt man sich bereits im Bewerbungsprozess zahlreiche Fragen. Wo werde ich eingesetzt? Was wird mein genaues Aufgabenfeld sein bzw. gibt es ein Projekt, welches zu meinen Skills passt? Wie sind die Kollegen? Wie verbringe ich die Abende, wenn ich beim Kunden vor Ort und nicht zuhause bin?

Alles begann am ersten Tag nach dem Weihnachtsurlaub mit dem Onboarding. Man lernt die ersten Kollegen kennen, bekommt sein Arbeitswerkzeug und die ersten Information über seinen Projekteinsatz. In meinem Fall wurde es München und ein SAP-Einführungsprojekt. Das hörte sich schon einmal sehr gut an!

In den ersten Tagen auf dem Projekt wurden mir die unterschiedlichen Prozesse des Kunden von verschiedenen Capgemini-Kollegen vorgestellt. Capgemini wurde dort beauftragt, ein SAP ERP und SAP CRM basierend auf einer SAP HANA-Datenbank aufzusetzen. Für mich war das bereits das erste Highlight, weil ich bis dahin noch nie mit einer SAP HANA-Datenbank gearbeitet hatte. Nachdem das Projekt zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Monate lief, wurde ich zunächst mit dem Schreiben von Dokumentationen und Vorbereiten von Präsentationen eingedeckt. Letztendlich entsprach das weniger meinen Vorstellungen von Projektarbeit, allerdings gehört dies einerseits zum Projektalltag dazu und andererseits erhielt ich dadurch einen sehr guten Einblick, was wir beim Kunden bisher umgesetzt hatten und noch umsetzen sollten. Nach ein bis zwei Monaten im Projekt ergaben sich immer häufiger Möglichkeiten, meine Fähigkeiten einzubringen. In den Projektteammeetings berichtete jedes Teammitglied, woran er oder sie arbeitet bzw. wo Abstimmungsbedarf herrscht oder offene Punkte bestehen  – also habe ich die Kollegen aktiv angesprochen und meine Unterstützung angeboten, welche auch gerne angenommen wurde. Ich konnte mich somit in das Thema Schnittstellen einbringen, in welchem ich selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen konnte. Es ging dabei hauptsächlich darum, Fakturen aus mehreren, externen Nicht-SAP-Systemen in das SAP SD-Modul (Vertrieb) zu übernehmen und bis in das SAP FI-Modul (Nebenbuchhaltung) weiterzuleiten. Dies führte dann zu Testmeetings mit dem Kunden und wiederum zum Schreiben von Dokumentationen.

Derzeit befinden wir uns mit dem Projekt in der Hypercare-Phase, unterstützen den Kunden beim Arbeiten mit dem neuen System und beheben Fehler, die gelegentlich auftreten. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Projekt sehr viel Freude bereitet hat. Einen sehr großen Anteil daran hatten die Capgemini-Kollegen, von denen ich viele nicht mehr nur als Kollegen, sondern auch als Freunde betrachte. Ich hoffe, dass ich einige in Zukunft erneut auf Projekten treffe. Ich konnte zudem im Projekt auch meine Skills erweitern, da ich zwar im SAP FI-Modul tätig bin, auf dem Projekt aber größtenteils SAP SD machte. Nach fast zwei Jahren in München freue ich mich nun auf das nächste Projekt und die neuen Herausforderungen…

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