Enterprise Architecture Management: Schwerwiegende Modernisierung auf leichtem Fuß

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Unterstützt Ihr Enterprise Architecture Management (EAM) schnelllebige Veränderungen?

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Erarbeitet es nützliche Inhalte oder vertröstet es Sie immer wieder auf die Zukunft? Nach meiner Erfahrung sind viele EAM-Einheiten leider zu oft mit umfassenden Vorbereitungen beschäftigt, um eine funktionierende Architekturfunktion zu etablieren; zum Beispiel mit dem EAM-Framework und der Toolauswahl. Oder sie versuchen, die gesamte IT-Landschaft in einem großen Wurf zu revolutionieren und verlieren sich dabei im Detail. Je kleiner das Team der Enterprise-Architekten, desto länger sind sie damit beschäftigt – mitunter Monate oder sogar Jahre. Im schlimmsten Fall kommt die Führungsebene währenddessen zur Erkenntnis, dass Enterprise-Architektur „nichts bringt“ und stoppt das gesamte Vorhaben vorzeitig.

EAM geht auch mit kleiner Mannschaft

Ich selbst bin im Public-Bereich unterwegs und beobachte gerade: Der Bund beginnt damit, seine gesamte IT zu konsolidieren und benötigt dazu auch eine umfassende Modernisierung der IT-Landschaft. Ich denke, Enterprise-Architekturmanagement kann dabei helfen, diese anspruchsvolle Aufgabe zu bewältigen. Die oben genannten Probleme müssen dabei aber vermieden werden! Kurzum: wir brauchen einen leichtgewichtigen Ansatz, der auch mit wenigen Architekten Wirkung erzielt – und das nicht erst in zwei Jahren! Aus einer Vielzahl an Architekturengagements haben wir dazu die folgenden Punkte entwickelt:

  1. Ergebnisorientiert: Leisten Sie keine Architekturarbeit auf Vorrat und Verdacht!
  2. Evolutionär: Lenken Sie die IT-Landschaft nicht durch ein riesiges Vorhaben, sondern in kleinen Schritten in Richtung Zielarchitektur.
  3. Integriert: Etablieren Sie die Rollen Enterprise-Architekt und Lösungsarchitekt und sichern Sie eine enge Zusammenarbeit beider Rollen!
  4. Relevant: Identifizieren, priorisieren, koordinieren und bearbeiten Sie Architekturthemen im Design einer Heatmap und bringen sie diese in den Dialog mit der Führungsebene. Ordnen Sie jedem Heatmap-Thema (mindestens) einen Lösungsarchitekten zu!
  5. Delegierend: Lassen Sie die Enterprise-Architekten lediglich den groben Rahmen festlegen. Erarbeiten Sie die Details in Abstimmung mit dem Lösungsarchitekten und aus konkreten IT-Projekten und Erfahrungen heraus!
  6. Rechtzeitig: Detaillieren Sie die Zielarchitektur erst dann, wenn ein neues Heatmap-Thema bearbeitet werden soll!
  7. Steuernd: Stellen Sie sicher, dass alle IT-Vorhaben rechtzeitig vor Budgetgenehmigung auf Architekturkonformität geprüft wurden.

Zentral ist das Verständnis der Rolle Enterprise-Architekt. Zu oft habe ich erlebt, dass sie umfangreiche theoretische Konzepte und Vorgaben erarbeiten, die in der Praxis aber niemandem helfen. Stattdessen sollten sie lediglich den groben Rahmen definieren und eine moderative Rolle wahrnehmen. Führen Sie einen konstruktiven und wenig „fundamentalistischen“ Dialog mit gestaltenden Lösungsarchitekten in den unterschiedlichen Projekten. Ich denke, dass nur so das Architekturmanagement – auch kurzfristig – große Wirkung entfalten kann. Wenn Sie mehr zum Thema erfahren wollen, dann können Sie die ganze Geschichte hier nochmal im Detail nachlesen.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Mit wie vielen Köpfen stemmen Sie Ihr IT-Architekturmanagement?

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