So zumindest mein Eindruck. Die Euphorie war groß, es wurde munter drauf los experimentiert, neu verknüpft und vorhergesagt. Aber häufig ist der Erfolg nicht nachhaltig, sondern nur punktuell im Unternehmen, und manchmal am Rande der Legalität. Warum? Weil es den Projekten am klaren Ordnungsrahmen fehlt, ohne den die Datenanalyse häufig im Chaos versinkt.

Mein Plädoyer für die Bedeutung von Big Data Governance konnten Sie hier vor ein paar Wochen lesen. Darin habe ich beschrieben, wer dabei welche Fäden in der Hand halten sollte.

Schuldig blieb ich Ihnen noch eine konkrete Beschreibung wie diese Governance denn im Detail organisiert sein muss. Wo beginnt der Weg und über welche Pfade soll er führen? Eines ist klar: Der Weg wird steinig, aber Sie müssen ihn gehen. Meine Schritt-für-Schritt-Anleitung umfasst die folgenden Aspekte:

1. Verträge und Gesetze: Der Startschuss fällt in der Rechtsabteilung
2. Registrierung: Ordnung ist die halbe Miete
3. Datenschutz: Den Leuten keine oder andere Namen geben
4. Präparierung der Daten: „Garbage in“ und „Garbage out“
5. Nachverfolgung: Den Fluss der Daten im Blick behalten

In der Praxis bedeutet „Governance“ zahlreiche Stationen zu durchlaufen: Unternehmen müssen ihre Daten kontinuierlich schützen, katalogisieren, bereinigen, anreichern und nachverfolgen.

Die Details zu den einzelnen Schritten können Sie hier in meinem ausführlichen Artikel auf CIO.de nachlesen.

Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der angewandten Big Data Governance gemacht?