Hackathon as a Service

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Wenn man frisch von der Hochschule kommt, weiß man so einiges, aber längst nicht alles.

Bei Capgemini wird es einem leicht gemacht, sich neues Wissen anzueignen und im Projekt anzuwenden. Dieses Wissen wollen wir aber nicht für uns behalten, sondern natürlich auch weitergeben – und zu diesem Zweck haben wir an der Technischen Hochschule Wildau einen Hackathon angeboten.

Wir – das sind in diesem Fall mein Berliner Kollege Amine und ich, beide frische Kollegen bei Capgemini in Berlin. Zuvor haben wir denselben Studiengang an derselben Berliner Hochschule studiert – so ein gemeinsamer Lebensweg verbindet. Entsprechend haben wir uns sehr gefreut, als wir die Gelegenheit erhielten, diesen Hackathon gemeinsam mit unserem erfahrenen Kollegen Marco durchzuführen.

Thematisch ging es bei unserem Hackathon um die IBM Bluemix-Technologie. Bluemix ist eine konkrete „Platform as a Service“-Lösung von IBM. Software-Entwickler können bei ihrer Arbeit auf mehr als 100 fertige Cloud-Dienste zurückgreifen. Unterstützt werden dabei mehrere Programmiersprachen, wie z.B. Java, PHP, Ruby oder Python. Im Zentrum des Hackathons stand das vorbereitete Anwendungsszenario ‚Traffic Control London‘. Hier werden normale Fahrzeuge und Rettungsfahrzeuge bei ihrer Fahrt durch London simuliert und auf einer Karte visualisiert. Bei einem Notfall werden die Rettungsfahrzeuge darüber hinaus zu Unfallorten geleitet.
Aufgabe der studentischen Teams war es zunächst, die Plattform und die Entwicklungsumgebung kennenzulernen. Zentrale Fragen dabei: Wie konfiguriere ich meine Anwendung? Wie kann ich sie mit wenigen Klicks oder mittels der Cloud Foundry-Konsole in der Bluemix-Plattform deployen? Der erste zusätzliche Anwendungsfall sollte dem Nutzer ermöglichen, durch einen Klick auf die Karte einen Notfall zu melden. Anschließend sollte der nächstgelegene Rettungswagen informiert werden, um dann den Unfallort anfahren und helfen zu können. Die Kommunikation erfolgt technisch über IoT-Events und IoT-Commands. Weitere Anwendungsfälle waren dann der Kreativität der Studenten überlassen.
Amine und ich haben die studentischen Teams bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstützt und gemeinsam mit ihnen binnen eines Tages wichtige (und ständig neue) Elemente der cloudbasierten Entwicklung kennengelernt.

Der Hackathon kam bei den Studenten und dem betreuenden Professor so gut an, dass das Format an der Hochschule etabliert werden soll. Zudem stehen wir bereits mit anderen Hochschulen im Berliner Großraum in Kontakt, um diesen Hackathon dort ebenfalls anzubieten.

Bist du Student/in und wäre ein IBM Bluemix Hackathon auch ein spannendes Thema für deine Hochschule? Wir haben deutschlandweit Kollegen, die diesen Hackathon bereits durchgeführt haben. Melde Dich bei uns – wir machen das gerne möglich.

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